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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Trampen nach Heidelberg

Zur Feier des Geburtstages eines Freundes bin ich am Samstag nach Heidelberg gefahren. Zufälligerweise wollte ein Freund aus Aachen am gleichen Tag dorthin, sodass wir gemeinsam reisten. Da wir keinen Zeitdruck hatten, schlug ich vor, die Strecke zu trampen.
Gesagt, getan: Samstagmorgen fuhren wir mit dem Zug bis Köln, wo wir nach einigem Suchen meinten, einen guten Ausgangspunkt gefunden zu haben. Bewaffnet mit Pappe und Filzstift malten wir ein formschönes Schild mit der Aufschrift „A3 Frankfurt“. Leider war uns das Wetter besser gesonnen als die Autofahrer, die einer nach dem anderen an uns vorbei rauschten. Ich blieb entspannt, mein Freund guckte sich derweil schon etwas nervös im Internet nach Alternativen um. Doch als hätte man uns die Zeit, die wir inzwischen an der Auffahrt verbracht hatten, ansehen können, hielt wenige Minuten später – nach eineinhalb Stunden – ein Auto neben uns an. Fahrer und Beifahrer entpuppten sich als Endzwanziger, die gerade von einer Hochzeit kamen und uns bis Frankfurt mitnahmen.
Dort malten wir fix ein neues Schild mit unserem Endziel Heidelberg und wurden quasi noch im Schaffungsprozess gefragt, ob wir mitgenommen werden wollten. Noch dazu besaß der fragende Fahrer einen Sportwagen und den dazu passenden Fahrstil, sodass wir in Nullkommanichts in Heidelberg eintrafen. Interessanterweise waren beide Fahren, die uns mitgenommen hatten, Ingenieure. Letzterer hatte sogar in Aachen studiert und war latent schockiert zu hören, dass sich seit seinem Studium bis auf ein paar neue Gebäude nur das Angebot in der Mensa geändert hatte.
Einmal in Heidelberg angekommen, gingen mein Kumpel und ich getrennter Wege. Ich machte mich zu Fuß auf zum Geburtstagskind, wo es Kuchen und andere Köstlichkeiten gab. Als eine der Ersten hatte ich das Glück, mir bei jedem Gast, der über den Nachmittag und Abend dazu kam, immer nur einen Namen merken zu müssen. Da wir am Ende ziemlich viele wurden, war das ein nicht zu unterschätzender Vorteil!

Autor: Katha  |  Rubrik: studium  |  29.05.2017
Autor: Katha
Rubrik: studium
29.05.2017

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Semesterbeginn

Eigentlich hatte ich mich seit Bekanntgabe der Vorlesungstermine auf einen freien Freitag gefreut. Hätte die Uni nur eine meiner 20 Angaben von Priorität A bis C bei der Wahl meiner Laborgruppe berücksichtigt, wäre das auch kein Problem gewesen. Aus verschiedenen Gründen ging das leider nicht, sodass ich in der Gruppe landete, in die ich keineswegs wollte. Noch weiß ich allerdings nicht, inwiefern da Anwesenheitspflicht besteht.
Etwas ärgerlich ist außerdem, dass ich in diesem Semester relativ viele Veranstaltungen erst am Abend habe, sodass ich die Hälfte der Sportangebote der Uni vergessen kann. Und die andere Hälfte kann ich mir wegen der Arbeit für das europäische Studierendenforum AEGEE abschminken.
Trotz allem freue ich mich auf das Semester! Nicht unbedingt, weil ich die Uni so vermisst habe, sondern weil das Studentenleben einfach Spaß macht. Klar empfiehlt es sich, bereits während des Semesters mit dem Stoff durchzukommen. Dafür ist es aber völlig egal, wie man das anstellt. Man kann zum Beispiel die ganze Tagesplanung kippen, um zum Lernen an den nächstgelegenen See zu fahren, nach einer langen Nacht den Kaffee im Lernraum alle halbe Stunde frisch aufzubrühen oder sich bei gutem Wetter spontan lieber Freibad statt Uni genauer anzusehen.
Auch wenn die zwei bis drei freien Wochen am Ende der Semesterferien offensichtlich die entspanntesten des Jahres sind, freue ich mich jedes Mal auf das Semester, weil die Uniphase für spontane Aktionen bestens geeignet ist und mit guten Freunden immer Spaß macht.

Autor: Katha  |  Rubrik: studium  |  19.05.2017
Autor: Katha
Rubrik: studium
19.05.2017

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

AEGEE-Austausch in Krakau

Bei all der Arbeit, die ich bisher für das europäische Studierendenforum AEGEE, Gruppe Aachen, geleistet habe, konnte ich selten an einem Event teilnehmen, dass ich nicht mitorganisiert hatte. Nun aber war ich bei einem Austausch dabei, mit dessen Organisation ich absolut nichts zu tun hatte: Mit unserem Partnerverein AEGEE-Lviv aus der Ukraine trafen wir uns auf etwa halbem Weg zwischen unseren beiden Städten bei AEGEE-Krakau.
Wir fuhren mitten in der Nacht mit dem Auto los, um pünktlich zu Programmbeginn am nächsten Tag da zu sein. Nach einer überraschend kurzweiligen Fahrt mit drei anderen AEGEElern bezogen wir ein spärlich ausgestattetes Zehn-Bett-Zimmer in einem Hostel. Obwohl dieses recht authentisch anmutete, wollte die für Hostels typische internationale Stimmung nicht so recht aufkommen, da unsere einzigen Mitbewohner etwa 40 deutsche Schüler auf Abschlussfahrt waren.
Das heimische Gefühl legte sich aber ziemlich schnell, als wir mit den Lvivern bei der Geburtstagsfeier zweier Krakauer Mädels aufschlugen, zu der alle teilnehmenden AEGEElern herzlich eingeladen waren. Schlauerweise hatte ich mich vor dem Event für den ersten Frühstücksdienst eingetragen, da ich annahm, dass es mir am ersten Morgen noch am besten gehen würde. Doch die Nacht im Auto, die folgende Nacht mit Geburtstagsparty und das viel zu frühe Aufwachen mangels Gardinen oder anderer Verdunkelungsmöglichkeiten brachten mich an den Rand meiner Motivation. In den nächsten beiden Tagen verschlimmerte sich zwar mein Schlafmangel, aber das Programm hielt mich auf Trab: zwei Tage gefüllt mit ziemlich affig wirkenden, aber lustigen Kennenlernspielen, einer Citytour mit Jagd auf den Drachen, der Planung unserer zukünftigen Zusammenarbeit und der besten Party, die ich bisher erlebt habe.
Bilanz: Großartig, das sollte ich öfter machen.

Autor: Katha  |  Rubrik: studium  |  11.05.2017
Autor: Katha
Rubrik: studium
11.05.2017