Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Team Projektarbeit

Im sechsten Semester musste ich mit zwei Kommilitonen eine Projektarbeit schreiben. Los ging es mit der Themensuche während der letzten Klausurenphase im März. Von Studierenden in höheren Semestern wussten wir, dass die Projektarbeit zeitlich in ungefähr einem Semester zu machen ist. Deshalb wollten wir möglichst schon zu Semesterbeginn ein Thema haben, um sofort loslegen zu können.
Um ein Thema zu finden, schaut man im Normalfall auf den Webseiten der infrage kommenden Institute nach ausgeschriebenen Arbeiten. Da wir alle drei den Bereich Energietechnik vertieft haben, konnten wir uns schnell mit dem Thema Elektromobilität anfreunden. Dazu fanden wir gleich mehrere interessante Ausschreibungen beim PEM, dem Institut für Production Engineering & E-Mobility. Dort sollte der Produktionsprozess von Lithium-Ionen-Batterien näher beleuchtet werden. Eines der größten Probleme der Elektromobilität ist ja bekanntlich die geringe Reichweite. Um diese zu steigern, werden die Batterien bislang unverhältnismäßig teuer und groß. Deshalb ist eines der Kriterien einer guten Batterie, eine hohe Energiedichte. Lithium-Ionen-Batterien weisen generell schon eine relativ hohe Energiedichte auf, weshalb sie auch die aktuell meist verbauten Batterien in E-Autos sind. Noch steigern lässt sich dieser Wert, wenn man hochwertige Ausgangsmaterialien verwendet und den Produktionsprozess optimiert. Deshalb haben wir uns in der Projektarbeit mit den einzelnen Prozessschritten zur Herstellung ein Lithium-Ionen-Batterie befasst und uns angeguckt, an welchen Stellschrauben man drehen kann.
Diese Woche sind wir fertig geworden und liegen damit genau im Zeitplan. Die Zusammenarbeit hat sehr gut geklappt und wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden – glücklicherweise auch unser Betreuer.

Autor: Katha  |  Rubrik: orientieren  |  Aug 8, 2018
Autor: Katha
Rubrik: orientieren
Aug 8, 2018

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Die letzten Schulwochen

Das Ende der Schulzeit kam immer näher. Das merkte man vor allem am extrem gestiegenen Lerntempo. Auch entfallener Unterricht war kein Grund mehr zum Jubeln, denn der Prüfungsstoff musste am Ende sitzen. Dann standen auch schon die Vorabiturklausuren an. Sie sind keine zentralen Prüfungen, aber wichtiger als andere Klausuren, weshalb ich bereits deutlich angespannter war. Mit dem Vorabitur in der Tasche ging es an das Lernen für die „richtigen“ Abiturprüfungen. Ich tat mir schwer mit der Entscheidung, auf welche Themen ich mich am meisten konzentrieren sollte.
Schließlich war der erste Tag der Prüfungen da. Wir sollten um 8.45 Uhr in der Schule sein, unsere Handys abgeben und unsere Plätze einnehmen. Eigentlich eine gewohnte Situation, aber irgendwie anders, denn weder die Lehrer noch die Schüler wussten bis zu diesem Zeitpunkt, was auf sie zukommen wird. Dann ging es los. Ich sah mir die Themen an, nahm zwei in die engere Auswahl und entschied mich letztlich für das erste. Dann legte sich auch meine Aufregung wieder und ich konnte die Klausur schreiben wie jede andere. In die nächsten Abiturklausuren ging ich dann ohne größere Nervosität.
Dann stand noch die mündliche Prüfung an. Aber auch diese hatte ich mir schlimmer vorgestellt, als sie war. Ich hatte mich auf die Prüfung gut vorbereitet und verstand mich gut mit den Lehrern der Prüfungskommission.
Als ich schließlich mein Zeugnis in den Händen hielt, wurde mir erst klar, dass meine Schulzeit nun vorbei war und ein ganz neuer Lebensabschnitt begonnen hatte.

Autor: Linus  |  Rubrik: studium  |  Aug 7, 2018
Autor: Linus
Rubrik: studium
Aug 7, 2018

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Projekt Leonardo

An meiner Uni gibt es studentisches Engagement in jedem Bereich, den man sich vorstellen kann. Bei einigen Projekten bin ich selbst involviert, bei anderen bin ich einfach Nutznießer. So zum Beispiel beim „Projekt Leonardo“.
Dabei handelt es sich um eine Lehrveranstaltung, bei der Studierende jenseits der Fachbereichsgrenzen durch gemeinsame, interdisziplinäre Veranstaltungen unterschiedliche Denkweisen und Ansätze verschiedener Disziplinen kennenlernen können. Darüber hinaus lernt man Kommilitonen anderer Fachbereiche und Studienrichtungen der Uni kennen und kann auf diese Weise ganz konkret die "Universitas" in ihrer ursprünglichen Bedeutung als wissenschaftliche Gemeinschaft erfahren. Aus diesem Gedanken heraus wurde auch der Name des Projekts gewählt, der an das Universalgenie Leonardo da Vinci erinnern soll, der als Künstler, Naturforscher und Erfinder unsere Welt in vielen Bereichen geprägt hat. Das Projekt umfasst mehrere Module, in denen Dozenten aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen Themen behandeln, die auf gesellschaftliche Herausforderungen fokussiert sind. Darunter waren bisher Themen wie Energie, Klimawandel, Weltbevölkerung und -gesundheit, Flucht und Migration, Dialog der Kulturen und Organersatz. Dieses Jahr habe ich das Modul „Europa“ besucht. Der Höhepunkt der Veranstaltungsreihe ist in jedem Jahr ein Vortrag, zu der eine herausragende Persönlichkeit eingeladen wird. Schon in den Vorjahren konnten die Veranstalter mit hochkarätigen Gästen auftrumpfen. Doch dieses Jahr übertrifft alles. Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron konnte als Gast gewonnen werden. Schade, dass die Veranstaltungsreihe nun schon vorbei ist, denn die Vorträge waren unheimlich spannend.

Autor: Katha  |  Rubrik: orientieren  |  Jul 27, 2018
Autor: Katha
Rubrik: orientieren
Jul 27, 2018