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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Vorkurse

Kurz vor Semesterbeginn wurde es unruhig an der Uni. Ich hatte mich gerade an die immer kleiner werdende Gruppe Lernender gewöhnt, als die Vorkurse anfingen. Die meisten Lernräume wurden wieder zu Seminarräumen und auch in der Mensa herrschte Hochbetrieb.
Die Vorkurse sollen die Erstsemester auf das Studium einstimmen und vorab eine Orientierungsmöglichkeit bieten. Sie beginnen Anfang September und enden kurz vor Vorlesungsbeginn im Oktober. Die Teilnahme ist freiwillig, für Maschinenbauer werden zum Beispiel die Kurse Mathematik, Chemie und Konstruieren mit der 3-D-Software CAD empfohlen.
Als ich anfing zu studieren, verpasste ich die Vorkurse zum Großteil. Ich war damals noch in Frankreich und kam erst so spät zurück, dass ich nur drei Tage des CAD-Kurses mitnehmen konnte. Der war sehr spannend und es fiel mir nicht schwer, den versäumten Stoff nachzuholen. Da ich allerdings in der Schule nur den Grundkurs Mathematik belegt hatte, bedauerte ich, dass ich nicht zum Mathematik-Vorkurs gehen konnte – aber letztendlich bin ich auch ohne ihn klar gekommen. Abgesehen vom Fachlichen haben die Vorkurse noch einen anderen – meiner Meinung nach viel größeren – Vorteil: Sie bieten nicht nur Orientierung, sondern auch eine hervorragende Gelegenheit, neue Leute kennenzulernen. Tatsächlich sind die meisten Freundschaften unter meinen Kommilitonen in den Vorkursen oder spätestens in der Erstiwoche entstanden.
Wer also die Chance hat, an einem Vorkurs teilzunehmen, sollte diese unbedingt nutzen!

Autor: Katha  |  Rubrik: studium  |  11.10.2018
Autor: Katha
Rubrik: studium
11.10.2018

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Die Suche nach einer Bleibe – Teil 2

Nach mittlerweile drei Monaten der Wohnungssuche, habe ich endlich eine Lösung gefunden. Eine kleine Bude im vierten Stockwerk eines Mehrparteienhauses in Steinfurt – nicht weit weg von meinem Campus und ein Supermarkt ist auch in der Nähe. Nach dem alles unter Dach und Fach war, ging es dann ans Einrichten der Wohnung. Also durchforstete ich Möbelhäuser und sammelte Ideen. Eine Woche nach Unterschreiben des Mietvertrags war schon die Übergabe der Wohnung und wir – mein Vater und ich – bauten noch am selben Tag einige der Möbel zusammen. Aber damit war nur ein Anfang gemacht: Ich fand mich vor dem Problem wieder, welchen Internet- und Stromanbieter ich aus all den Angeboten wählen soll. Die einen Anbieter locken mit Boni, andere mit bestimmten Sachgütern. Beim genauen Studieren der Verträge findet man hier jedoch oft bestimmte Voraussetzungen, die an die Auszahlungen der Prämien gebunden sind. Also achtete ich hier genau drauf, was ich unterschrieb. Die Wahl des Internetanbieters war wesentlich einfacher, da nur ein Anbieter die passenden Kabel in diesem Haus verlegt hat und ich mich so für einen der Verträge dieses Anbieters entscheiden musste. Das vereinfachte die Entscheidung erheblich.
Seit einer Woche lebe ich nun in der Wohnung und gewöhne mich langsam ein. Nur das Kochen für eine Person ist schwieriger als gedacht. Ich mache immer zu viel, da ich sonst für die ganze Familie gekocht habe. Aber ich denke, das wird sich relativ schnell legen. Mal sehen, wie es weitergeht.

Autor: Linus  |  Rubrik: studium  |  09.10.2018
Autor: Linus
Rubrik: studium
09.10.2018

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Zeit für Musik

Wenn ich meine Eltern besuche, setze ich mich oft ans Klavier oder greife zur Gitarre. Meine gesamte Familie ist sehr musikalisch: Sowohl meine Eltern als auch meine Geschwister spielen jeweils mindestens zwei Instrumente. Deshalb kann ich zuhause kaum ein paar Noten spielen, ohne dass sich sofort jemand dazugesellt. Das ist natürlich super, denn gemeinsam zu musizieren macht mir immer Spaß.
Als ich zuhause auszog, spielte ich nur Klavier. Während meines Freiwilligendienstes in Frankreich drückte mir mein Chef irgendwann eine Gitarre in die Hand und ich fing an, mir das Gitarrespielen beizubringen. Das hatte den Vorteil, dass ich den Bewohnern des Seniorenheims, in dem ich arbeitete, eine Riesenfreude machen konnte. Ich hatte also wie zuhause auch einen Anreiz zu üben und mit anderen gemeinsam Musik zu machen.
Seit ich in Aachen studiere, bin ich aber auf mich allein gestellt und habe leider viel weniger Gelegenheit dazu. An ein Klavier komme ich nur noch selten, bei der Gitarre sieht es besser aus. Die lässt sich unkompliziert auf dem Fahrrad transportieren und bietet damit viel einfacher Gelegenheit, mit anderen gemeinsam zu musizieren. Zum Glück habe ich direkt im ersten Semester einen Freund gefunden, der regelmäßig mit mir Gitarre spielt und sogar eine Zeit lang versucht hat, mir ein schlechtes Gewissen einzureden, wenn ich nicht geübt hatte. Inzwischen hat er diese Mission zwar aufgegeben, aber wir spielen trotzdem ungefähr einmal die Woche stundenlang bis wir Mitleid mit den Nachbarn bekommen.
Von anderen Kommilitonen weiß ich, dass auch sie bis zum Studium viel Zeit in die Musik oder ein Instrument gesteckt haben. Fast alle spielen nun weniger oder haben ganz aufgehört. Damit das nicht passiert, kann ich empfehlen, sich jemanden zum gemeinsamen Musizieren zu suchen. Für mich ist die Aussicht auf diese Sessions oft ein großer Anreiz, auch allein zu meinem Instrument zu greifen.

Autor: Katha  |  Rubrik: studium  |  02.10.2018
Autor: Katha
Rubrik: studium
02.10.2018