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Die Lehrer von morgen

Zwei-Semester-Plan - Teil 1

Nachdem ich sehr lange ziemlich entspannt war in Studienfragen, habe ich nun endlich wieder einen festen Plan. Ich muss nach diesem Semester noch insgesamt zwölf Seminare belegen, drei benotete und drei unbenotete Leistungen abgeben, eine Medizinklausur und meine wissenschaftliche Arbeit (WiA) schreiben sowie vier Examensprüfungen hinter mich bringen. Die wissenschaftliche Arbeit ist vergleichbar mit einer Bachelorarbeit: Ich wähle zwei Korrektoren, bei denen ich die Arbeit schreiben möchte, spreche mit ihnen ein Thema ab, das ich noch nicht in vorherigen Modulprüfungen bearbeitet haben darf, und habe dann vier Monate Zeit zum Schreiben. Wichtig ist nur, dass sie Forschungselemente aufweist. Am Ende ist so eine Arbeit 60 bis 100 Seiten lang, wird schick gebunden und geht dann in die Korrektur.
Für diese WiA gibt es leider vorgegebene Anmelde- und Schreibzeiträume. Deshalb habe ich einen Plan ausgearbeitet: Im Sommersemester werde ich versuchen, alle zwölf Seminare zu belegen und die noch ausstehenden Leistungen zu erbringen. Dabei hoffe ich, dass vieles auch als Referat realisierbar ist – zwar hasse ich Referate, aber sechs schriftliche Leistungen plus eine Klausur werde ich vermutlich niemals schaffen. Dann kann ich von Oktober bis Februar meine WiA schreiben und im Notfall noch übrig gebliebene Seminare vom Sommersemester nachholen. Im besten Fall belege ich auch noch Seminare zur Wiederholung für die Examensprüfungen, die von April bis Juni anstehen.
Das ist ein ziemlich straffer Zeitplan und ich habe ein bisschen Angst, ihn nicht einzuhalten. Dabei wäre das gar nicht so schlimm. Mein Referendariat kann ich eh immer nur im Februar anfangen. Somit wäre selbst in dem Fall, dass ich ein Semester länger brauche und erst im Oktober mein Examen habe, mein Referendariatsbeginn im Februar 2019. Warum ich mir trotzdem so einen Stress mache? Fortsetzung folgt …

Autor: Hannah  |  Rubrik: studium  |  Jan 24, 2017
Autor: Hannah
Rubrik: studium
Jan 24, 2017

Die Lehrer von morgen

Tipps fürs Fahren per Anhalter

Nach meinem grandiosen Abenteuer, per Anhalter nach Glasgow zu kommen, kann ich euch nun ein paar Tipps geben.
1. Sicherheit geht vor! Lieber zwei Stunden länger an der Tankstelle stehen als zu jemandem ins Auto steigen, bei dem man sich nicht sicher fühlt. Ich war zudem froh, mit Alex einen männlichen Mitreisenden zu haben.
2. Um erfolgreich zu trampen, muss man definitiv Leute ansprechen und das ist sehr viel einfacher, wenn man ihre Sprache spricht. Außerdem ist die Fahrt sehr viel netter, wenn man sich unterhalten kann. In England wurde zwar unser gutes Englisch gelobt, mit dem schottischen Akzent hatte ich aber ziemliche Probleme.
3. Tankstellen und Autobahnraststätten sind die sinnvollsten Standorte für Tramper. Nach vier Stunden bei Kälte und Regen an der Autobahnzufahrt in Glasgow lag die Zahl der vorbeigefahrenen Wagen im dreistelligen Bereich. Selbst an wirklich ungünstig gelegenen Tankstellen, haben deutlich mehr Autos angehalten!
4. Bei der Suche nach potenziellen Fahrern kann man bestimmte Gruppen gezielt ansprechen. Sieht man zum Beispiel, dass die Rücksitze bereits besetzt sind, hat man kaum eine Chance. Außerdem nehmen Frauen einen seltener mit als Männer. Oft Glück hatten wir dagegen mit Ehepaaren und einzelnen Männern.
5. Schraub‘ den Komfort runter! Wenig Platz, ein kleines oder vollgepacktes Auto, Zigarettenrauch, Hunde als Sitznachbar, zu kalt oder zu warm – das alles muss man in Kauf nehmen, wenn man trampt. Aber irgendwie gehört das zu so einem Abenteuer dazu.
6. Verlier nicht den Mut! In Folkestone vor dem Eurotunnel war ich kurz davor, die nächste Person zu fragen, uns nach London zum Flughafen zu bringen, damit wir nach Hause fliegen können. Und dann kamen doch noch zwei Männer, die uns mit nach Dover auf die Fähre genommen haben. Im Nachhinein bin ich sehr stolz darauf, in dem Moment nicht aufgegeben zu haben.
7. Nimm jede Sekunde mit. Man ist nur einmal jung und irgendwann zu alt für solche Aktionen. Wenn ich selbst einmal Kinder habe, möchte ich ihnen von verrückten Dingen erzählen können, die ich erlebt habe, die meine Sicht auf die Welt ein bisschen umfangreicher gemacht haben. Und Trampen gehört mit Sicherheit dazu!

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Jan 24, 2017
Autor: Janna
Rubrik: studium
Jan 24, 2017

Die Lehrer von morgen

Verschnupfte Weihnacht

Wochenlang arbeiteten meine Familie und ich auf ein gemütliches, familiäres Weihnachtsfest hin. Es wurden Geschenke besorgt, der Baum wurde geschmückt und im ganzen Haus duftete es nach Plätzchen. Als der lang ersehnte Tag kam, wachte ich allerdings morgens mit einer verschnupften Nase, einem rauen Hals und Fieber auf. Ich konnte es nicht fassen, wie mich mein Körper über Nacht im Stich ließ. Ich freute mich doch so auf die kommenden Tage und dann das! Ich trottete also zum Medizinschrank und warf mir eine Aspirin ein.
Im Haus dröhnte die Weihnachtsmusik, meine Mutter tanzte in der Küche umher, mein Bruder deckte den Tisch – jeder schien gut drauf zu sein außer mir! Ich stapfte miesepetrig in mein Bett und hoffte, nachmittags ginge es mir besser. Als aber abends meine Großeltern zum Essen kamen, triefte mir immer noch die Nase. Ich quälte mich an den Tisch und hatte keinerlei Appetit. Nicht einmal, als die Schnitzel auf den Tisch kamen und ihr herrlicher Duft den Raum füllte. Ich packte also meine Geschenke aus, erfreute mich kurz über einen Rucksack, einen Türstopper und Süßigkeiten und verzog mich wieder ins Bett. Leider wurde es über die Feiertage nicht besser. Meine Grippe ließ mich bis kurz vor Silvester nicht los. Zudem steckte ich meine komplette Familie an, sodass wir uns alle mit Kuscheldecken, Tee und Taschentüchern im Wohnzimmer auf dem Sofa ausruhten. Das einzig Gute daran war, das über die Feiertage richtig gute Filme im Fernsehen liefen – langweilig wurde uns also nicht.

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Jan 23, 2017
Autor: Eva
Rubrik: studium
Jan 23, 2017