Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Die Lehrer von morgen

Hinter den Kulissen der Ersti-Rallye

Das Semester hat begonnen und nach dem Ersti-Kennenlernabend, der Ersti-Kneipentour, dem Ersti-Grillen und dem Ersti-Karaoke-Spieleabend darf natürlich eine Sache nicht fehlen: Die Ersti-Rallye.
In den vergangenen Wochen habe ich so viel Zeit in der Mathe-Fachschaft verbracht, dass ich mich ihr näher denn je fühle und darum spontan gefragt habe, ob für die Rallye noch Hilfe benötigt würde. Die Antwort kam prompt: Die Station „Essen raten“ sei noch nicht besetzt, die könnte ich übernehmen. Ab sofort war ich also verantwortlich dafür, dass am Ersti-Rallye-Tag vor dem Geografie-Institut Erstis aus verschiedenen pürierten, zusammengemischten Lebensmitteln die einzelnen Zutaten erschmecken konnten.
Das hieß vor allem am Tag davor Stress. Die Mischung aus Pizzateig, Pesto, Studentenfutter und Chips schaffte es leider, unsere Küchenmaschine zu killen, weswegen ich noch einen Pürierstab besorgen musste. Aber die anderen beiden Mischungen aus Apfel, Banane, Leinsamen, Zwiebeln und Spinat sowie Reis, Seetang, Reismilch, Bier und Gojibeeren ließen sich gut zubereiten und schmeckten auch gar nicht so ekelhaft wie befürchtet.
Mittwochs stand ich dann ab 14 Uhr an meiner Station und hatte jede Menge Spaß. Ein paar Freunde ließen es sich nicht nehmen, mich zu besuchen, mit den Erstis zu quatschen und selbst zu testen, ob sie die Zutaten erschmecken konnten. Für jede erratene Zutat bekamen die Erstigruppen einen Punkt, zudem konnten wir noch bis zu zehn Zusatzpunkte verteilen. Eine Gruppe bekam Zusatzpunkte, weil sie uns Kekse schenkte und eine andere Gruppe dafür, dass sie auf die Kekuléstatue direkt neben unserer Station kletterte und dem Naturwissenschaftler eine Sonnenbrille aufsetzte. An anderen Stationen mussten die Erstis beispielsweise Twister oder Völkerball spielen, mit Toast im Mund Lieder singen oder ein Bobbycar-Rennen fahren. Sie konnten durch coole Aktionen und erfolgreiches Meistern der Aufgaben dort ebenfalls Punkte sammeln.
Abends kamen wir dann alle an der Poppelsdorfer Allee zusammen, wo die erfolgreichste Gruppe ermittelt wurde und ein „Ersti-Hilfe-Paket“ mit Tütensuppen, Taschentüchern, Kulis, Koffeintabletten und vielem mehr überreicht bekam.
Der Tag hat mir super viel Spaß gemacht, nächstes Jahr gerne wieder!

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Oct 20, 2017
Autor: Janna
Rubrik: studium
Oct 20, 2017

Die Lehrer von morgen

Erwachsen werden

Ich befinde mich gerade in einer seltsamen Phase. Eine sehr gute Freundin hat dieses Jahr geheiratet, eine andere ist verlobt. Das ist ein merkwürdiges Gefühl für mich, denn ich lebe immer noch im Studentenwohnheim in einer WG, führe eine Fernbeziehung und bin nicht einmal so sehr in die Familie meines Freundes integriert, dass wir gemeinsam Weihnachten feiern. Dabei bin ich eigentlich gedanklich gar nicht so weit von diesem Erwachsenenleben entfernt. Ich bin aus dem WG-Alter raus und freue mich, wenn meine Mitbewohnerinnen mal außer Haus sind und ich die Wohnung ganz für mich habe. Ich sehne mich danach, allein oder mit meinem Freund zusammen zu wohnen.
Gestern hat mich ganz spontan eine Freundin nach ihrer Examensprüfung besucht und ich habe mehrere Stunden mit ihr verbracht. Durch diese Spontaneität habe ich mich wie im ersten Semester gefühlt, weil meine Tage nun normalerweise durchstrukturiert sind mit ausgemachten Treffen, Arbeit und Uni. Freunde in weiter entfernten Städten habe ich schon länger nicht mehr gesehen – in den ersten Semestern war das einfacher. Da hatte ich noch keinen Nebenjob und keinen Stress und ich war fast verbissen darauf, Menschen kennenzulernen und mir ein Umfeld aufzubauen. Jetzt bin ich voll und ganz hier angekommen und suche wo es geht nach Freiräumen, nach Zeit für mich. Das ist in meiner aktuellen Situation ziemlich schwierig, da meine Mitbewohnerin und gute Freundin gerade ihr Examen absolviert und im Anschluss für ihr Referendariat nach Freiburg ziehen wird – da müssen wir die verbliebene gemeinsame Zeit nutzen.
Na ja, wahrscheinlich ist diese Phase gar nicht so seltsam. Wir werden erwachsen und setzen das eben unterschiedlich gut um. Wirklich seltsam ist nur die Vorstellung, dass zwei meiner Freundinnen diesen Herbst ihr Studium beenden und dann nicht mehr im Raum Stuttgart wohnen werden. Nach dem Abi habe ich zu vielen Freunden den Kontakt verloren. Wie sich das mit Freunden aus dem Studium verhält, kann ich noch nicht einschätzen – und davor habe ich wirklich ein wenig Angst.

Autor: Hannah  |  Rubrik: studium  |  Oct 17, 2017

Die Lehrer von morgen

Von Enden und Anfängen

In der vorigen Woche ist Zweierlei zu Ende gegangen: zum einen meine stressige Hausarbeitenphase, in der ich zum Glück alles fristgerecht abgeben konnte, zum anderen die Kooperationsbereitschaft meines Laptops. Den letzten Leistungsnachweis habe ich bereits auf dem Notebook meines Freundes geschrieben, weil mich mein eigenes so sehr genervt hat, dass ich es nicht mehr aushielt. Das Schlimme ist: Es ist nicht mal ganz kaputt. Im Grunde funktioniert es noch ganz gut, aber zwischendurch hakt es bei alltäglichen Dingen. Das ist meistens gut zu verkraften. Aber mit dem Wissen, dass vor mir die wissenschaftliche Arbeit liegt und es im Anschluss ins Examen geht, ich nächstes Jahr eventuell ein Buchprojekt starte und dann auch schon das Referendariat kommt, brauche ich einen PC, auf den ich mich verlassen kann. Deshalb habe ich einen neuen Laptop gekauft. Der wird vermutlich morgen geliefert und ich hoffe, wir werden gute Freunde und Lernpartner. Meinen alten Laptop kauft mir zum Glück mein Papa ab, in der Hoffnung, an ihm noch herumbasteln zu können. Das ist für mich eine riesige Hilfe, an jemand anderen hätte ich ihn nicht guten Gewissens verkaufen können (oder zumindest für nicht viel mehr als den symbolischen Euro). So konnte ich ein bisschen mehr Geld für den Neuen ausgeben und mir etwas Ordentliches kaufen. Ob sich damit auch die wissenschaftliche Arbeit und alles andere wie von selbst schreiben lässt, verrate ich euch demnächst.
Auch in meinem Nebenjob wurde auf diese intensive Uni-Phase sehr viel Rücksicht genommen: Meine Chefin ist meinem Wunsch nachgekommen, mich so wenig wie möglich einzuplanen, weshalb ich derzeit nur einmal die Woche arbeite. Dazu kommen vier wöchentliche Veranstaltungen und ein Kompaktseminar – die restliche Zeit kann ich ausschließlich dem Schreiben widmen. Allerdings habe ich noch nicht einmal mit der Literatursuche angefangen … Aber die Zeit läuft offiziell erst ab dem 15. Oktober. Aktuell genieße ich die Herbsttage und freue mich, dass ich die restlichen Aufgaben alle so gut erledigt habe.

Autor: Hannah  |  Rubrik: studium  |  Oct 10, 2017
Autor: Hannah
Rubrik: studium
Oct 10, 2017