Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Die Lehrer von morgen

Begabungen

Wer sagt schon von sich selbst, begabt zu sein; besser zu sein, als jemand anderes; einer, der sein Gebiet exzellent beherrscht? Meiner Einschätzung nach braucht man heutzutage Begabungen, um eine Chance auf Stipendien zu haben oder von Dozenten oder Kommilitonen respektiert zu werden. Sonst ist man nur eine Matrikelnummer von vielen.
Aber was ist eigentlich Begabung? Laut Duden ist es eine angeborene Befähigung, gute Leistung zu erbringen. Doch woher weiß ich, ob ich dem entspreche? Ich liebe es zum Beispiel, die Saiten an meiner Gitarre anzuschlagen, Klaviertasten zu drücken und meine Stimme nach Gefühl einzusetzen. Ich liebe es, mich von der Melodie treiben zu lassen. Einen Moment lang ein Gefühl von Sorglosigkeit zu tragen. Kein lebloser Computer zu sein, der nach vorgegebenem System läuft. Ich schwimme mit dem Strom, aber die Geschwindigkeit und wie ich mich bewege, bestimme nur ich.
Dabei spiele ich schlecht Gitarre, beherrsche nur wenige Griffe, fühle zwar den Takt, aber kann kaum Melodien reproduzieren. Bin ich also unmusikalisch, da ich keine gute Leistung erbringe oder diese Fähigkeit nicht angeboren ist? Besteht sie aus starren Noten, Takten und Wiederholungen? Oder reicht allein das Gefühl aus, sich tragen zu lassen, um musikalisch zu sein? Und ist man wirklich von Geburt an sportlich? Oder erfordert es nicht eher viel Selbstbeherrschung, Ehrgeiz sowie tägliches oft stundenlanges Training, um gute Leistungen zu erbringen.
Begabt kann man in ganz verschiedenen Bereichen sein: Sind etwa Tugenden wie Hilfsbereitschaft auch eine Begabung, die man messen könnte? Und sind sie es auch dann, wenn sie eher im Innern stattfinden?
Ich finde es spannend, diesen Fragen nachzugehen und die Definition auf den Kopf zu stellen.

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Jan 12, 2018
Autor: Eva
Rubrik: studium
Jan 12, 2018

Die Lehrer von morgen

Das Problem des leeren Terminkalenders

Ich konnte heute das erste Mal seit langer Zeit ausschlafen. Gestern war ich mit einer Freundin auf einem Konzert, die ich etwa ein Jahr lang nicht gesehen hatte, und sie hat danach bei mir übernachtet. Für heute hatten wir keine Pläne – warum also einen Wecker stellen?
Dass das mittlerweile etwas Besonderes geworden ist, hat mich selbst überrascht. In den ersten Semestern war das viel häufiger möglich, ich war ständig auf irgendwelchen Partys und es war keine Seltenheit, dass ich erst zum Mittagessen aufstand. Jetzt könnte ich mich dafür ohrfeigen, wenn ich mal erst um neun aufstehe, obwohl ich es bereits um sieben vorgehabt hatte. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Das Ende des Studiums rückt näher und in diesem Semester muss ich alle Arbeiten fristgerecht abgeben – das ewige „ich schieb die Hausarbeit lieber noch“ hat endlich ein Ende. Dazu kommt, dass ich nur noch drei Seminare habe. Zwei davon sind sogar freiwillig und dementsprechend bleibt sehr viel Zeit zur freien Einteilung. Das fällt mir aktuell sehr schwer. Wenn ich zu Hause bin, setze ich mich zwar an den Schreibtisch und versuche mit meiner Wissenschaftlichen Arbeit weiterzukommen. Das Problem ist aber, dass ich selten zu Hause bin. Ich bin es gewohnt, mit Freunden etwas zu unternehmen, wenn mein Terminkalender sagt, dass ich Zeit habe. Doch nun sind die anfangs so leeren Wochen ganz schön verplant. Nicht mit Uni, sondern mit Freizeitaktivitäten. Wann ich meine Wissenschaftliche Arbeit schreiben soll, weiß ich nicht. Aktuell habe ich schon zwölf Seiten geschrieben – das ist schon mal ein guter Anfang, aber darauf sollte ich mich nicht ausruhen. Im Gegenteil, ich sollte erst recht durchstarten. Denn wenn ich mit der Arbeit fertig bin, sollte ich mich am besten direkt in die Examensvorbereitung stürzen.

Autor: Hannah  |  Rubrik: orientieren  |  Jan 8, 2018
Autor: Hannah
Rubrik: orientieren
Jan 8, 2018

Die Lehrer von morgen

Das Leben einer Zahnarzthelferin

Diese Woche übernachtete meine Freundin Sabrina bei mir, die momentan in Würzburg eine Fortbildung macht. Sie ist Zahnmedizinische Fachangestellte und bildet sich zur Zahnmedizinischen Verwaltungsassistentin weiter. Für euch habe ich ein kleines Interview mit ihr geführt.

Wie bist du auf diesen Ausbildungsberuf gekommen?
Ich bin ganz ehrlich: Ich suchte eine Ausbildungsstelle.

War es dein Traumberuf?
Nein, eigentlich wollte ich immer tiermedizinische Fachangestellte werden und später in einem Zoo arbeiten.

Bereust du es, einen anderen Berufsweg eingeschlagen zu haben?
Da es sehr viele Fortbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten gibt, bin ich froh, diese Ausbildung gewählt zu haben.

Welche Voraussetzung braucht man, um deinen Beruf auszuüben?
Man sollte mindestens den Hauptschulabschluss erreicht haben, Freude im Umgang mit Patienten haben und diese gerne und oft zu einer gesunden Mundhygiene ermutigen.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten hast du?
Ich kann als Assistentin in großen Kliniken, als Zahnmedizinische Prophylaxeassistentin (Zahnreinigung), Dentalhygienikerin oder Praxismanagerin bei Krankenkassen und Abrechnungszentren oder in Fortbildungsschulen arbeiten. Die Ausbildung bietet außerdem für Abiturienten eine gute Grundlage für ein Zahnmedizinstudium.

Gibt es manchmal Situationen, die besonders herausfordernd sind?
Nicht zu unterschätzen ist die emotionale Stabilität, die in diesem Beruf notwendig ist. Zum Beispiel, wenn Patienten unfreundlich sind. Wie in allen Pflegeberufen ist das Gehalt ein großes Thema, aber mithilfe eines loyalen Chefs, genug Engagement und entsprechender Leistung, ist eine ordentliche Vergütung nicht ausgeschlossen.

Wie sehen deine Ziele für die Zukunft aus?
Ich würde zum Beispiel gerne in einer großen Klinik mit guten Aufstiegsmöglichkeiten arbeiten.

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Jan 4, 2018
Autor: Eva
Rubrik: studium
Jan 4, 2018