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Die Lehrer von morgen

Eine Janna in der Fachschaft

FSV (Fachschaftsvertretung), FSR (Fachschaftsrat), SP (Studierendenparlament) – komische Abkürzungen, nicht wahr? Wer oder was genau davon für was verantwortlich ist, weiß ich immer noch nicht. Es gibt irgendeine Wahl, bei der man Mathematik-Studierende wählen kann, aber nur, wenn man selbst Fachbachelor ist und keine Lehrämtlerin wie ich. Das wusste ich schon, darum habe ich dieses Jahr während der Wahlen des Fachschaftsvorstands nur ab und zu die Wahlhelfer in Gespräche verwickelt, mir Gummibärchen erschnorrt und scherzeshalber Menschen vorgeschlagen, wen sie wählen könnten.
Dieses Jahr lief es aber anders: Der Fachschaftsvorstand wählt jedes Jahr Referenten, die für bestimmte Bereiche verantwortlich sind. Es gibt Referate für Veranstaltungen, Öffentlichkeit, Evaluationen, EDV und sogar Kekse, aber auch für Erstis, Master/Phd und Lehramt. Der bisherige Lehramtsreferent hatte keine Lust mehr auf den Job, ein neuer musste her. Eine ganze Woche lang kamen diverse Fachschaftler auf mich zu und fragten mich, ob ich nicht seine Nachfolgerin werden wollte, da ich sowieso ständig im Fachschaftsraum bin, bei Veranstaltungen helfe und mich mit den meisten Menschen dort gut verstehe. Ich nahm mir erst einmal einen Tag Bedenkzeit, aber dann war ich doch einverstanden, das Amt des Lehramtsreferenten zu übernehmen.
So viel Arbeit ist es nicht: Ich soll künftig zu den FSR-Sitzungen gehen, muss mich am Anfang des Wintersemesters darum kümmern, dass die Lehramts-Erstis über bestimmte Dinge informiert werden, ab und zu eine E-Mail beantworten und Ansprechpartnerin sein, falls andere Sachen anliegen – wobei ich da auch Unterstützung von einem anderen Fachschaftler bekomme.
Eine Woche später wurde ich auch offiziell vom FSV als Lehramtsreferentin gewählt und bin ein bisschen stolz auf mich, dass ich mich traue, diese Verantwortung zu übernehmen. Wie viel Zeit ich ab demnächst in Fachschaftsarbeit investieren muss? Ich halte euch auf dem Laufenden!

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Jan 31, 2018
Autor: Janna
Rubrik: studium
Jan 31, 2018

Die Lehrer von morgen

Schnitzeljagd

Ein perfektes Weihnachtsgeschenk für seinen Freund zu finden ist nicht einfach. Immer höher werdende Ansprüche machen die Sache so kompliziert. Dieses Mal hatte ich mir eine ganz besondere Überraschung überlegt. Ich schloss mich mit drei Freundinnen zusammen, um eine Schnitzeljagd für unsere Freunde vorzubereiten. Im Ziel sollte sie dann eine exklusive Weinprobe mit Wurst- und Käseplatten erwarten. Der Termin war für den Tag vor Silvester angesetzt, es hatte jeder Zeit.
Die Schnitzeljagd begann mit einem Zettel bei Freund Nummer eins. Dieser sollte mit seinem Auto Freund Nummer zwei abholen, wo sich der nächste Hinweis befand. So wurden alle Freunde der Reihe nach eingesammelt. Auf den Zettelchen standen Hinweise wie „In Oma Friedas Gummibärchenbox“ oder „Im Zimmer deines Bruders“. Beim letzten Freund hatten wir vier Bierflaschen deponiert, die als Wegzehrung herhalten sollten, sowie etwas Spritgeld. Die nächste Station war ein Ortschild, an dem die Gruppe ein Foto machen und uns schicken sollte. Dafür bekamen sie einen weiteren Hinweis. Schließlich erhielten sie die Zieladresse und machten sich auf den Weg zu uns.
Für diesen Anlass hatten wir extra eine Ferienwohnung gebucht, wo wir unsere Freunde bereits erwarteten. Jede von uns hatte einen Wein ausgesucht, den wir nun nacheinander vorstellten. Dazu gab es unsere liebevoll gestalteten Wurst- und Käseplatten. Sie waren begeistert von unserer Idee und ließen es sich gut gehen – ein rundum gelungener Abend.

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Jan 22, 2018
Autor: Eva
Rubrik: studium
Jan 22, 2018

Die Lehrer von morgen

Studium ist nicht gleich Studium

Abi ist nicht gleich Abi – das habe ich schon früh erkannt. Als ich aus Niedersachsen zum Studieren ins schwäbische Ludwigsburg zog, waren mir die Abi-Noten noch halbwegs wichtig, vielleicht war ich es gewohnt, mich zu vergleichen, weil das in der Klassengemeinschaft noch zur täglichen Routine gehörte. Zu Beginn des Studiums fragte man sich zumindest hin und wieder gegenseitig danach. Ich betonte immer, dass ich mein Abitur in Niedersachsen gemacht habe – unter meiner Meinung nach leichteren Voraussetzungen als in manch anderen Bundesländern.
Irgendwie dachte ich, mit dem Eintritt ins Studium würden solche Zusätze ein Ende haben, dass alles ab jetzt einheitlich wäre. Dann fiel mir auf, dass es an meiner Hochschule tatsächlich ziemlich pädagogisch und locker zugeht, dass viel gebastelt wird und ich viel mit Gruppenarbeiten zu tun habe. Ich begann, dazu zu sagen, dass ich „nur“ an einer Pädagogischen Hochschule studiere – nicht an der Uni – und fühlte mich wieder ein bisschen minderwertig.
Mittlerweile habe ich aus verschiedenen Gründen damit abgeschlossen. Erstens konnte ich mich nicht frei zwischen einer Uni und einer PH entscheiden – in ganz Baden-Württemberg studiert man Lehramt - wenn es kein Gymnasiallehramt ist – nun mal an PHs. Und dass ich einen Berufsweg eingeschlagen habe, der eine praktisch ausgerichtete Ausbildung erfordert, sollte nichts sein, wofür ich mich rechtfertigen muss. Zweitens war im vergangenen Jahr mein Bruder zu Besuch, der an der PH in Freiburg studiert. Er ist mit mir in eine meiner Vorlesungen gegangen und war beeindruckt, wie viel wissenschaftlicher es bei uns zugeht. Und drittens ist mir bewusst geworden, dass diese ganzen Studiengänge einfach wirklich überhaupt nicht miteinander vergleichbar sind.
Sollte sich jemand von euch also mal in einer ähnlichen Situation befinden und sich dazu genötigt fühlen, sich rechtfertigen zu müssen, dann ist das absoluter Unsinn. Wir wählen nun mal alle unterschiedliche Bildungswege, denn wir haben auch unterschiedliche Ziele in unseren Leben.

Autor: Hannah  |  Rubrik: orientieren  |  Jan 22, 2018
Autor: Hannah
Rubrik: orientieren
Jan 22, 2018