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Die Lehrer von morgen

Lebendig reden lernen

Vergangene Woche durfte ich einen Rhetorikkurs besuchen, der vom Career Center der Uni angeboten wurde und mit Theorie- und Praxisanteilen zwölf Stunden dauerte. Leiterin war die Logopädin und Kommunikationstrainerin Elke Precht .
Zunächst sollte sich jeder der sieben Teilnehmer vorstellen. Die Logopädin erkannte hier bereits unsere Schwierigkeiten und Schwächen. Bei mir waren es Lautstärke und Körperhaltung. Sie gab jedem individuelle Tipps, dann stellten wir uns erneut vor. Plötzlich wirkte ich selbstsicher und präsent. Ich hatte einen festen Stand, meine Arme waren untergebracht und ich wagte mich näher an meine Zuhörer heran. Es war faszinierend, wie sich jeder durch die kleinen Tipps verbessert hatte.
Weiterhin machten wir kleine Spiele, um unsere Wortfindung zu trainieren. Es folgte ein Theorieteil über die Körperhaltung, den Aufbau einer Präsentation und das Stichwortkonzept. Wir zogen daraufhin Kärtchen mit Begriffen, zu denen wir eine dreiminütige Präsentation kreieren sollten. Ich hatte die Begriffe Kuchen, Keks und Torte. Nachdem wir uns ein Konzept erstellt und präsentiert hatten, erhielten wir weitere hilfreiche Tipps. Ich sollte beispielsweise mein Lampenfieber in die Bewegung meiner Arme umwandeln, um offener zu wirken.
Am nächsten Tag wärmten wir uns wieder mit kleinen Reaktionsspielchen auf, bevor wir eine für uns perfekte Präsentation entwerfen sollten. Wir wurden bei dieser Präsentation gefilmt, um uns selbst beobachten und reflektieren zu können. Es war ein krönender Abschluss und wir waren richtig stolz auf unsere positive Entwicklung, die sich in den Videos zeigte. Wir bekamen noch eine Teilnahmebestätigung und verließen selbstbewusst und mit Applaus „unsere Bühne“.

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Feb 5, 2018
Autor: Eva
Rubrik: studium
Feb 5, 2018

Die Lehrer von morgen

Kopfzerbrechen

Im Studium kommt jeder an den Punkt, an dem er feststellt, dass nur noch wenige Semester bis zum Abschluss anstehen. Hier landete ich ausgerechnet vorige Nacht. Mir wurde schlagartig bewusst, dass ich bald meine Zulassungsarbeit und mein erziehungswissenschaftliches Examen werde schreiben müssen.
Für die Zulassungsarbeit brauche ich ein spannendes und wissenschaftliches Thema. Ich überlegte und überlegte, las mir Fragestellungen im Internet durch und war von deren Formulierungen begeistert. „Nie würde ich selbst auf solch ein Forschungsthema stoßen“, dachte ich mir oft. Ich bin mir nicht einmal im Klaren darüber, in welchem Fach ich diese Zulassungsarbeit anfertigen soll – mich interessieren alle, die ich belegt habe.
Hinzu kommt der Druck mein erziehungswissenschaftliches Examen zu schreiben. Um die Voraussetzungen dafür zu erfüllen, fehlt mir allerdings noch ein Seminar. Schaffe ich dieses im Sommer, könnte ich schon in einem Jahr hier sitzen und mir sämtliche Ansätze von Erziehungswissenschaftlern wie Wolfgang Klafki reinziehen. Schaffe ich es nicht, wird es ganz schön eng vor dem Staatsexamen.
Und überhaupt: das große erste Staatsexamen – wie soll ich bitteschön mein komplettes Studium für sechs riesen Prüfungen aufarbeiten?! Oft sage ich mir dann, ist ja noch weit hin – doch diese großen Hürden kommen immer näher.
Natürlich lag ich nach diesem Schreck die halbe Nacht schlaflos im Bett und wachte heute Morgen mit Kopfschmerzen und weiteren Gedanken auf. Gerade heute, wo ich doch einen Workshop für Rhetorik besuche. Ich bin schon etwas aufgeregt, weil ich nicht weiß, was mich erwarten wird. Nur, dass es um lebendiges Sprechen und darum geht, etwas motivierend zu präsentieren. Hoffentlich bekomme ich das hin mit den tiefen Augenringen …

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Feb 1, 2018
Autor: Eva
Rubrik: studium
Feb 1, 2018

Die Lehrer von morgen

Wohnungssuche

Wenn ich gerade mal nicht an meiner wissenschaftlichen Arbeit sitze, verbringe ich aktuell viel Zeit mit der Wohnungssuche auf diversen Online-Portalen. Mein ursprünglicher Plan beinhaltete einen Umzug nach meinen Prüfungen im Mai oder Juni und einen im Januar 2019. Fürs Erste wollte ich in eine WG in Tübingen ziehen, um näher bei meinem Freund zu leben. Und sobald ich dann weiß, wo ich einen Platz fürs Referendariat erhalte, wollten wir uns die erste gemeinsame Wohnung suchen.
Es war ein Zufallsfund, der mich aber nun darauf brachte, dass ich das eigentlich gar nicht möchte. Ich entdeckte nämlich eine Zwei-Zimmer-Wohnung ganz in der Nähe von Marcs aktueller Wohnung, die sehr schön aussah und die ich mir alleine nicht hätte leisten können. Erst da fragte ich mich und dann ihn, warum wir nicht direkt zusammenziehen.
Marc habe ich damit ganz schön überrumpelt. Doch da er in seiner jetzigen Wohnung sehr wenig Platz hat und es ein paar andere Makel gibt – er hat zum Beispiel keinen eigenen Waschmaschinenanschluss – war es für mich keine Option, bei ihm einzuziehen. Nach mehreren, teilweise schwierigen Gesprächen konnte ich ihm deutlich machen, dass zwei Umzüge für mich sehr belastend wären, und er ließ sich überzeugen, dass wir das Projekt „Zusammenziehen“ doch schon früher wagen werden. Nun sind wir auf der Suche nach einer geeigneten Wohnung und haben am Wochenende die ersten Besichtigungen. Ich bin sehr gespannt und unglaublich froh, mich nach einer Bleibe umsehen zu können, in der ich hoffentlich für die nächsten vier, fünf Jahre wohnen werde.
Es kann natürlich passieren, dass mein Wunschort fürs Referendariat nicht berücksichtigt wird. Dann müssten wir uns eine neue Lösung überlegen und vielleicht doch noch einmal umziehen. Ich gehe aber erst einmal vom Besten aus und freue mich auf etwas Dauerhaftes!

Autor: Hannah  |  Rubrik: studium  |  Jan 31, 2018
Autor: Hannah
Rubrik: studium
Jan 31, 2018