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Die Lehrer von morgen

Turbulenzen

Vergangene Woche lief einiges schief: Schon der Start in die Woche begann holprig. Ich wollte Sonntagabend mit dem Zug nach Nürnberg fahren. Nachdem meine S-Bahn ausfiel, hoffte ich auf die nächste. Doch diese verspätete sich erst um zehn Minuten, dann um eine Stunde und fiel schließlich ganz aus. Die S-Bahn danach ebenso, denn ein Unwetter brachte den Zugverkehr zum Erliegen. Ich hockte also am Bahnhof und war ratlos, wie ich nach Nürnberg kommen sollte. Montagmorgen sollte ich zwei Stunden Mathematik und zwei Stunden Kunst halten. Also beschloss ich, wieder nach Hause zu gehen und früh mit dem ersten Zug um 5.14 Uhr zu fahren.
Unglücklicherweise fuhren die Züge auch am nächsten Tag noch nicht vom gewünschten Bahnhof ab. Ein Baum war auf die Gleise gestürzt und noch nicht beseitigt worden. Also musste mich meine Mutter bis nach Ansbach fahren. Erleichtert stieg ich dort in den Zug ein und ließ mich in den Sitz fallen. Etwas verschlafen hielt ich meine Schulstunden ab und gönnte mir nachmittags ein kleines Schläfchen.
Doch meine Pechsträhne hielt an: Als ich mit meinem Fahrrad wenige Tage später wegfahren wollte, stand dieses nicht mehr im Fahrradständer. Ich hastete wild umher und guckte um die Ecke. Mir fiel ein Stein vom Herzen, als ich es dort stehen sah. Das Fahrradschloss lag geknackt auf dem Sattel. Bis heute ist es mir unerklärlich, weswegen es verschont geblieben ist. Vielleicht wirkte ja meine riesige Melonenklingel sympathisch auf den Dieb. Nun gehe ich immer auf Nummer sicher und stelle es im Hinterhof ab. Die Treppen, die ich mit dem Fahrrad nach oben und wieder nach unten nehmen muss, nehme ich gerne in Kauf.
Da ja bekanntlich aller guten Dinge drei sind, verlief auch meine Heimfahrt am Ende der Woche nicht reibungslos: Mein Zug hatte 30 Minuten Verspätung. Aber das war halb so wild, denn ich ließ mir in meiner Wartezeit die Sonne ins Gesicht scheinen. Man muss einfach das Beste draus machen.

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Oct 18, 2018
Autor: Eva
Rubrik: studium
Oct 18, 2018

Die Lehrer von morgen

Unfreiwillige Versetzung


Wenn ich im Leben eines gelernt habe, dann, dass alles anders kommt, als man denkt. Ich spiele wichtige Gespräche oft vorher im Kopf durch, aber letztlich läuft es nie so, wie ich es mir vorgestellt hatte. So auch vergangene Woche: Am Dienstag hatte ich ein wichtiges Gespräch mit meiner Chefin, in dem ich ihr sagen wollte, dass ich die Stelle als wissenschaftliche Hilfskraft an der Hochschule annehmen und daher meinen Vertrag für den Job im Kindergarten nicht mehr verlängern möchte. Ich hatte erwartet, dass sie mir ein schlechtes Gewissen machen könnte, weil sie mich brauchen, bis die neue Erzieherin anfangen kann. Nur mit einem habe ich nicht gerechnet: Dass meine Nachfolgerin eher kommt und ich daher ohnehin ersetzt werde.
Ich feierte also bereits zwei Tage nach diesem Gespräch meinen Abschied im Kindergarten und werde für die verbleibenden zwei Wochen meiner Vertragslaufzeit einen neuen Job beginnen, diesmal in einer Kinderkrippe im Ort. Das ist möglich, weil ich einen Arbeitsvertrag mit der Gemeinde habe und nicht mit dem Kindergarten – und die Gemeinde hat nun eben beschlossen, dass ich woanders dringender gebraucht werde.
Erst habe ich mich wegen dieser schnellen Entscheidung vor den Kopf gestoßen gefühlt. Ich halte mich nicht für naiv, aber es war dennoch die erste Situation in meinem Leben, in der ich mich absolut ersetzbar gefühlt habe. Mittlerweile freue ich mich aber auf die Zeit in der Krippe, weil ich dort eine Altersgruppe betreuen darf, mit der ich bisher noch keine Erfahrung habe. Nur mit den Arbeitszeiten bin ich nicht ganz glücklich. Ich soll 22 Stunden in der Woche verteilt auf 5 Arbeitstage kommen – ein paar Stunden vormittags und ein paar nachmittags, wodurch der komplette Tag zerrupft ist. Das finde ich alles andere als arbeitnehmerfreundlich und hoffe sehr, dass ich diese Zeiten noch ausdiskutieren kann.

 

Autor: Hannah  |  Rubrik: orientieren  |  Oct 16, 2018

Die Lehrer von morgen

Money, money, money - Teil 1

Ich habe es immer als Luxus betrachtet, dass meine Eltern meinen Geschwistern und mir die gesamte Ausbildung finanzieren. Nicht neben dem Studium arbeiten oder sich um BAföG-Anträge kümmern zu müssen, macht das Studium um einiges entspannter. Trotzdem achte ich sehr darauf, sparsam zu sein. Daher möchte ich ein paar Tipps geben, wie man mit wenig Geld sehr gut auskommt.
1. Kleidung: Ich habe in den vergangenen drei Jahren nur wenige Kleidungsstücke neu gekauft. Das heißt aber nicht, dass sich in meinem Kleiderschrank nur noch alte, zerschlissene Sachen befinden. Flohmärkte und Secondhandläden sind meine erste Anlaufstelle, wenn ich das Gefühl habe, ein bisschen neuen Schwung in meine Garderobe bringen zu müssen. Außerdem schlage ich immer zu, wenn andere Menschen aussortieren. In diesem Jahr habe ich außerdem Kleidertauschpartys für mich entdeckt: Man bringt selbst Kleidungsstücke mit, die man nicht mehr anzieht oder die einem nicht mehr passen, und kann sich dafür etwas anderes aussuchen. Günstig und gleichzeitig gut für die Umwelt!
2. Wohnung: Vor allem in größeren Städten ist bezahlbarer Wohnraum meistens knapp. WGs zu finden, in die man gut passt, ist nicht leicht, aber es lohnt sich – man bekommt zum bezahlbaren Zimmer eventuell noch Freunde hinzu. Man kann sich aber auch für ein Wohnheimzimmer bewerben. Diese sind meistens deutlich günstiger, da sie vom Studentenwerk subventioniert werden. Weitere Optionen wie Wohnen für Hilfe gibt es ebenfalls in vielen Unistädten und sind eine Überlegung wert.

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Oct 10, 2018
Autor: Janna
Rubrik: studium
Oct 10, 2018