Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Die Lehrer von morgen

Flugfähigkeit

Ich bin noch nie alleine geflogen. Als Kind war ich mehrmals mit meinen Eltern in Amerika, um Freunde zu besuchen oder auch im Urlaub auf Mallorca und Menorca Für den Schüleraustausch nach Polen war ein Flug ebenfalls inbegriffen. Jedes Mal waren jedoch entweder meine Eltern oder ein paar Lehrer dabei, die genau wussten, wo es hinging und dafür sorgten, dass ich nicht in die falsche Richtung lief. Das hat sich jetzt geändert. Diesen Sommer hatte ich nämlich eine etwas komplizierte Urlaubsplanung. Meine Eltern wollten unsere Freunde in den USA besuchen und haben uns Kinder dazu eingeladen. Allerdings konnte ich erst einige Tage nach ihnen in den Urlaub starten, weil ich im Gegensatz zu meinem Bruder, der noch in der Schule ist, und meiner Schwester, die gerade ihren Bachelor beendet hat, noch Klausuren hatte. Dementsprechend konnte ich nicht mit meiner Familie zusammen fliegen, sondern musste alleine zum Flughafen.
Flugangst habe ich keine, aber alleine zu fliegen machte mich ziemlich nervös. Beruhigen hat mich eigentlich nur, dass meine Schwester meinte, sie sei so furchtbar beeindruckt davon, wie viel ich in Deutschland mit der Bahn unterwegs sei und da auch mit mehrfachen Umstiegen und Verspätungen ganz gelassen umginge. Bahnfahren finde ich ziemlich einfach, also konnte Fliegen wohl nicht zu schwer sein. Und das war es dann auch nicht. Nachdem ich am Check-In meinen Reisepass vorgezeigt hatte, bekam ich meine Bordkarte. Den Anweisungen beim Sicherheitscheck zu folgen und anschließend den mir zugewiesenen Platz im Flugzeug zu finden, war wirklich nicht so schwierig.
Nach dem Urlaub, der nicht nur einen, sondern noch ein paar mehr Flüge forderte, möchte ich aber trotzdem erst einmal nicht mehr fliegen. Überfordern tut es mich zwar nicht mehr, aber gut für die Umwelt ist es nicht – und für die nächsten Urlaube gibt es noch genug schöne Ziele, die mit der Bahn gut erreichbar sind.

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Sep 6, 2019
Autor: Janna
Rubrik: studium
Sep 6, 2019

Die Lehrer von morgen

Gipfelstürmer

Ich mag das Meer, das Geräusch der Wellen und die frische Brise. Dennoch zieht es mich immer häufiger in die Berge. Ich liebe Aktivurlaube, in denen ich gefordert werde. Ich liebe die Höhe, den Weitblick und die grünen Teppiche, die sich durch die Berglandschaft ziehen.
In den vergangenen Wochen verbrachte ich viele Tage in Österreich. Einmal mit meiner Fußballmannschaft und ein weiteres Mal mit Freunden und Bekannten. Ich wanderte im Walser- und Zillertal umher und war von der Landschaft wieder einmal fasziniert. Im Urlaub mit meiner Fußballmannschaft verbrachten wir gemeinsam entspannte Stunden auf einer Hütte und wir wanderten einen unheimlich interessanten Blumenlehrpfad entlang. Im Zillertal wanderten wir viele Höhenmeter. Wir erklungen Gipfel, die mich sehr forderten. Der Abgrund war oft nah und die Gehfläche sehr eingeschränkt. Als wir am Gipfelkreuz ankamen, hatten wir eine faszinierende Aussicht. Ich fühlte mich frei, riss die Arme auseinander und ließ mir den Wind durch die Haare blasen. Es war ein herrliches Gefühl fast 500 Höhenmeter gewandert zu sein und das Ziel erreicht zu haben. Am nächsten Tag fuhren wir zu einem Stausee mit einer gewaltigen Stauseemauer. Das Bauwerk war faszinierend. Wir wanderten von dort nach Italien. Ich genoss eine frische Kuhmilch auf einer Alm und legte nach Erreichen des Ziels meine Füße hoch. Die Natur zeigte sich auch hier von ihrer schönsten Seite. Nicht weit von unserer Unterkunft entfernt befand sich ein Käsebauer, der aus Eigenerzeugung Käse, Joghurt und Schnaps herstellte und verkaufte. Fast täglich verwöhnten wir uns mit seinen Köstlichkeiten.
Das Gute war, dass ich durch diese Gruppenurlaube viel Geld sparte. Die Kosten für Sprit, Unterkunft und Selbstverpflegung wurden fair untereinander aufgeteilt. Kaum bin ich Zuhause werde ich den Gedanken wieder in die Berge zu fahren nicht los – vielleicht plane ich einfach schon meine nächste Reise

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Aug 27, 2019
Autor: Eva
Rubrik: studium
Aug 27, 2019

Die Lehrer von morgen

Semesterabschluss

Die Zeit vergeht wie im Flug. Ich bin wieder einmal am Semesterende angelangt. Meine Zulassungsarbeit ist gebunden eingereicht worden, mein Praktikum beendet und meine Hausarbeiten so gut wie fertig.
Nun steht mein letztes abschließendes Semester vor der Tür. Ein Bauchkribbeln macht sich allein beim Gedanken an das große Staatsexamen breit. Ich muss sechs Prüfungen in vier Fächern absolvieren. Wenn ich den Aufwand für das erziehungswissenschaftliche Examen reflektiere, frage ich mich, wie ich das große bewältigen soll, denn nun kommt der sechsfache Lernaufwand auf mich zu. Zudem habe ich noch Pflichtfächer zu belegen, die auch noch eine Klausur beinhalten. Ich werde eine große Hürde überwinden müssen, die mit viel Arbeitsaufwand, Freizeitkürzungen und langen Nächten in Verbindung steht - ob mir das gelingen wird? Weiterhin muss ich planen, was nach meinem Studium passieren soll. Wie nutze ich meine freie Zeit bis zum Referendariat sinnvoll? Wohin verschlägt es mich? Welche Hürden habe ich dann zu bewältigen? Fragen um Fragen, die sich in meinem Kopf drehen.
Ich versuche mit diesen Zweifeln umzugehen und erinnere mich an Dinge, die ich bisher bewältigte habe. Weiterhin denke ich an mein unterstützendes Umfeld. Meine Familie und Freunde, die mich immer begleiten. Sie haben immer ein offenes Ohr für mich und können mit meinem Gefühlschaos gut umgehen. Ich halte mir mein Ziel vor Augen eine gute Lehrerin sein zu wollen, was mich unheimlich motiviert. Alles in allem schafften schon mehrere diesen großen Schritt im Lehramtsstudium, dann werde ich das hoffentlich auch gut meistern.

 

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Aug 16, 2019