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Praktikum im Studium

Praktikumsresümee

Die zwei Monate meines Praktikums vergingen wie im Flug. Kaum hatte ich das Gefühl, mich richtig eingefunden zu haben, größtenteils selbstständig arbeiten zu können und meine Kolleginnen und Kollegen kennengelernt zu haben, musste ich schon wieder gehen.
Dabei hätte ich nichts dagegen gehabt, wenn mein Praktikum noch ein bisschen länger gedauert hätte, weil mir die Arbeit wirklich Spaß gemacht hat. Das liegt zum einen daran, dass ich oft die Möglichkeit bekommen hatte, eigene Ideen einzubringen und kreative Aufgaben zu übernehmen. Bei den wöchentlichen Teambesprechungen wurde ich nach meiner Meinung gefragt und bekam nie das Gefühl, „nur“ die Praktikantin zu sein, weswegen ich mich sehr wohl gefühlt hatte. Zum anderen wurde ich in alle Arbeitsabläufe und -prozesse eingebunden und durfte auch Termine und Besprechungen außerhalb des Büros begleiten. So habe ich einen tiefen Einblick in den Bereich der Freiwilligendienste und kulturellen Bildung gewonnen.
Insgesamt war das Praktikum für mich eine angenehme Abwechslung zum Unialltag. Im Studium arbeite ich meistens für mich selbst, beispielsweise wenn ich in der Unibibliothek an einer Hausarbeit schreibe oder für Klausuren lerne. In meinem Praktikum hingegen war ich Teil eines Teams und habe mit anderen im Büro zusammengearbeitet.
Daher freue ich mich sehr, nach meinem Praktikum für die Organisation als Seminarassistenz tätig zu sein. Das bedeutet, dass ich die anstehenden Seminare in den kommenden Monaten begleiten und dabei assistieren werde.
Außerdem habe ich mich dazu entschieden, im kommenden Semester auch eine Vorlesung aus den Erziehungswissenschaften zum Thema Erwachsenenbildung und außerschulische Jugendbildung zu besuchen. So kann ich mich auch in meinem Studium näher mit der Thematik befassen und mir theoretisches Wissen aneignen, nachdem ich bislang nur praktische Erfahrungen in dem Bereich gesammelt habe.

Autor: Franziska  |  Rubrik: studium  |  17.10.2018

Praktikum im Studium

Einführungstage

Nun fanden die Einführungstage für den neuen Freiwilligenjahrgang statt, der Anfang September gestartet ist. Für drei Tage ging es nach Mücke, einem kleinen Ort in Mittelhessen. Die Einführungstage sollten dazu dienen, den Freiwilligen Informationen und Hinweise bezüglich ihres Dienstes zu vermitteln und einen Ausblick auf das kommende Jahr zu geben. Außerdem war es die erste Gelegenheit, sich kennenzulernen und auszutauschen.
Davor gab es viel vorzubereiten. Beispielsweise überlegten wir uns Warm-Ups und Kennenlernspiele, um es den Freiwilligen möglichst leicht zu machen, miteinander ins Gespräch zu kommen. Außerdem erstellte ich Namensschilder für alle und bastelte Lose, mit denen die Freiwilligen in verschiedene Gruppen eingeteilt werden konnten. Und schließlich packten wir sämtliche Materialien zusammen, die nützlich werden konnten, darunter verschiedene Bastel- und Zeichenutensilien, Instrumente, Technikausrüstung und Kostüme.
Vor Ort übernahm ich verschiedene Aufgaben: Zusammen mit den anderen beiden Seminarassistentinnen leitete ich morgens die Warm-Ups, traf Absprachen mit den Mitarbeitern der Jugendherberge, hielt unseren Materialtisch ordentlich und machte Besorgungen, wenn etwas fehlte. Da ich selbst bereits einen Freiwilligendienst in der Kultur geleistet habe und mich damals in der Freiwilligenvertretung engagiert habe, konnte ich den neuen Freiwilligen etwas über die Aufgaben dieser Gruppe erzählen. Am letzten Tag durfte ich die Wahl der Freiwilligenvertreter moderieren und anschließend die Stimmzettel auszählen. Obwohl diese drei Tage ziemlich anstrengend waren, hat es auch sehr viel Spaß gemacht. Außerdem war es eine ganz neue Erfahrung für mich, eine solche Veranstaltung nicht als Freiwillige zu erleben, sondern für den Träger tätig zu sein.

Autor: Franziska  |  Rubrik: studium  |  04.10.2018
Autor: Franziska
Rubrik: studium
04.10.2018

Praktikum im Studium

Sommerfest

Ende August fand das große Sommerfest meiner Praktikumsstelle statt. Dabei schlugen wir zwei Fliegen mit einer Klappe: Zum einen warfen wir einen Rückblick auf das vergangene Freiwilligenjahr in der Kultur und verabschiedeten die Freiwilligen, deren Dienst nun endete. Zum anderen hießen wir die Freiwilligen des neuen Jahrgangs willkommen und gaben ihnen ein Ausblick auf das kommende Freiwilligenjahr.
Das Sommerfest war größtenteils von den Freiwilligen selbst organisiert worden. Sie hatten sich in unterschiedliche Gruppen eingeteilt, wovon jede für eine andere Aufgabe verantwortlich war, beispielsweise Dekoration, Catering und Bühnenprogramm. Meine Kollegen und ich haben ausgeholfen, wenn es irgendwo Probleme gab. So hatte ich sie beispielsweise dabei unterstützt, die Tombola zu organisieren und den Saal zu schmücken, damit alles rechtzeitig fertig wurde.
Beim Sommerfest waren verschiedene Stände aufgebaut und Aktionen im Angebot. Eine Freiwillige malte beispielsweise Henna-Tattoos, eine weitere zeichnete Karikaturen. Außerdem gab es einen Mitmach-Zirkus, eine Chill-Out-Area mit Musik und einen Stand, an dem Freundschaftbändchen geknüpft werden konnten. Das Bühnenprogramm am Abend bestand unter anderem aus einer Fotoshow über das vergangene Jahr, einem Poetry-Slam und Musik. Der Beitrag meiner Praktikumsstelle war ein Film, für den die Koordinierenden der Freiwilligendienste das Motto des Abends „Superhelden“ aufgriffen und sich in Superheldenkostümen in ihrem Büroalltag zeigten. Ich hatte die Filmszenen drehen und zusammenschneiden dürfen. Deshalb erfüllte es mich mit Stolz, als der Film bei dem Publikum gut ankam und alle wild applaudierten.
Insgesamt hat mir das Sommerfest sehr gut gefallen. Zwar hatte es mich im Vorfeld jede Menge Arbeit und Überstunden gekostet, aber es hat sich gelohnt! Ich fand es schön, viele Freiwillige kennenzulernen, und konnte nur zu gut verstehen, dass die meisten mit einem lachenden und einem weinenden Auge ihren Freiwilligendienst beenden – so war es mir damals auch ergangen. Während die alten Freiwilligen nun in einen neuen Lebensabschnitt starten, wartet auf mich die zweite Hälfte meines Praktikums mit den neuen Freiwilligen.

Autor: Franziska  |  Rubrik: studium  |  25.09.2018
Autor: Franziska
Rubrik: studium
25.09.2018