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Praktikum im Studium

Halbzeit

Es ist schier unglaublich: Wenn ihr diesen Text lest, ist die Hälfte meiner Zeit beim FCN schon wieder vorbei. Nach sechs Wochen und sechs Spieltagen ist in meinen Arbeitsalltag inzwischen weitgehend Routine eingekehrt. Aufgaben, an denen ich mich anfangs erst nur versuchen sollte, übernehme ich inzwischen sicher und eigenständig. Die Arbeit macht Spaß und ist weitaus entspannter als noch zu Beginn. Ich konnte inzwischen sogar meine Negativserie durchbrechen und im vergangenen Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim endlich einen Sieg bejubeln – ein Sieg, der die Aufstiegsträume von Fans und Mitarbeitern wieder etwas realistischer erscheinen lässt und meine Hoffnung auf einen sportlich erfolgreichen Abschluss bestärkt.
Nun stehen mir noch sechs Wochen und vier Spiele bevor. Am kommenden Spieltag steht nun das Auswärtsspiel in Kiel an: Holstein Kiel gegen den FCN oder einfach der Zweite zu Gast beim Dritten. Es ist die weiteste Auswärtsfahrt der Saison, das aufgrund der späten Anstoßzeit einer Übernachtung bedarf. Ich als Praktikant werde daher zu Hause bleiben und das Spiel vor dem Fernseher verfolgen.
Acht Punkte hat der FCN in den vergangenen sieben Spielen geholt – nicht gerade die Bilanz eines Aufstiegsfavoriten. Aufgrund der unglaublichen Ausgeglichenheit der Liga, hat sich am Tabellenbild aber kaum etwas geändert. Lediglich die Top 3 hat sich mittlerweile herauskristallisiert. Wie es der Zufall so will, treten alle drei an den letzten vier Spieltagen noch einmal gegeneinander an. Spannung bis zum Ende ist also garantiert.
Ich freue mich auf die Saisonendphase, aber auch auf die Zeit nach dem letzten Spieltag. Nicht nur, weil wir dann hoffentlich einen Grund zum Feiern haben werden, sondern ich bin gespannt, was in den Wochen vor der vermutlich absoluten Ruhe in der Sommerpause noch so passiert.

Praktikum im Studium

Willkommen beim ZDF!

Seit Dienstag bin ich nun Hospitantin beim Landesstudio des ZDF in Berlin. Um es kurz zu fassen: Ich liebe es! Die aufregenden Drehs, die manchmal kniffligen Recherchen und die tollen Kollegen sorgen dafür, dass ich bereits nach wenigen Tagen sagen kann, dass es das ist, was ich mal machen will.
Am Dienstag stand ich noch mit Lampenfieber und Aufregung im Magen vor den Türen des ZDFs. Schließlich handelt es sich hier um das Praktikum, auf das ich schon so lange hingearbeitet und gewartet habe. Kaum an meinem Arbeitsplatz angekommen, wurde ich direkt mit in die morgendliche Redaktionssitzung genommen, in der Rechercheergebnisse und Termine besprochen werden. Ganz unterschiedliche Themen und Infos prasselten auf mich ein.
Nach der kurzen Besprechung strömten alle Redakteure zurück in ihre Büros und ich wurde von zwei weiteren Hospitantinnen eingeführt. Beim ZDF eine Hospitanz zu absolvieren, bedeutet viel Freiheit. Denn jeder kann so viel mitmachen und sich einbringen, wie es ihm gefällt. Die Redakteure haben nicht die Zeit, auf uns Hospitanten zuzugehen und an die Hand zu nehmen. Stattdessen müssen wir aktiv auf sie zugehen und fragen, ob es zu bearbeitende Aufgaben gibt oder ob wir zu Drehs mitkommen können. Für mich persönlich ist das ein tolles Ausbildungsmodell, da es mir keine Schwierigkeit bereitet, nachzufragen und mit den Kollegen zu netzwerken.
An meinem ersten Tag durfte ich zu zwei Interview-Drehs mit und war hellauf begeistert. Heute war ich von 7.45 Uhr bis 15 Uhr bei einer großen Hauptversammlung in Berlin mit dabei und durfte den Dreh mitverfolgen. Dabei wurden Interviews und O-Töne gedreht und Bilder für die laufenden Sendungen gefertigt. Alle Kollegen sind sehr freundlich und offen. Auf den Fahrten zu den Drehs oder nach Feierabend erzählen sie gerne von Ihrer Anfangszeit beim ZDF und geben praktische Tipps, damit meine Arbeit noch besser gelingt. Morgen geht es für meine Kollegen und mich zu einer Demonstration und zu einem Gerichtstermin in Berlin. Ich kann es kaum erwarten und freue mich auf die kommenden Wochen!

Autor: Bo  |  Rubrik: studium  |  Apr 20, 2018
Autor: Bo
Rubrik: studium
Apr 20, 2018

Praktikum im Studium

Biathlon im Duett

Biathlon zu zweit? Das hatte ich bisher noch nie gesehen. Die Paralympischen Winterspiele machen es aber möglich: Athleten mit einer Sehbehinderung starten hier gemeinsam mit einem sehenden Begleitläufer, dem Guide. Auf der Strecke gibt dieser Kommandos, um die Richtung anzugeben: „Hop“ ist das Grundkommando für „geradeaus“. In Kurven orientieren sich die Sportler hingegen an einem Ziffernblatt: Geht es in eine Linkskurve, bedeutet „Links, Neun“, dass es in eine Kurve im 90 Grad-Winkel geht. Die Guides tragen ein Kehlkopfmikrofon und einen Verstärker, den sie sich um die Hüften schnallen, damit ihre Worte auch bei ihrem Sportler ankommen.
Am Schießstand sind die Guides aber nicht dabei, dort schießen die Biathleten nach Gehör: Die Gewehre sind mit Kopfhörern verbunden und geben einen tiefen Ton ab, ist man weit vom Zentrum der Zielscheibe entfernt. Je höher der Ton wird, desto näher kommt man der Mitte.
Als ich für die Paralympics Zeitung des Tagesspiegels bei den Paralympischen Winterspielen in Pyeongchang war, erschien mir die Teamarbeit manchmal wie ein Biathlon im Duett: Oft laufen Sportlerin oder Sportler und Guide auf der Strecke beinahe synchron – ziemlich eindrucksvoll, fand ich. Im sogenannten Ski-Nordisch-Team, also bei den Sportlerinnen und Sportlern, die im Langlauf und im Biathlon antreten, gingen gleich drei deutsche Duos in Pyeongchang an den Start: Nico Messinger und Lutz Klausmann bei den Männern, außerdem Vivien Hösch und Florian Schillinger sowie Clara Klug und Martin Härtl bei den Damen. Letztere schafften es sogar bis aufs Podium: Gleich zweimal holten sie Bronze. Als Journalistin durfte ich direkt neben der Ziellinie stehen und ihren gemeinsamen Zieleinlauf bewundern – welch tolle Teamarbeit!

Autor: Marie  |  Rubrik: studium  |  Apr 20, 2018
Autor: Marie
Rubrik: studium
Apr 20, 2018