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Schülerleben live

Vorbereitung aufs Praktikum in Spanien

Mittlerweile hat sich einiges getan, was mein Praktikum im Sommer bei einer deutschen Zeitung in der Nähe von Alicante angeht – und ich habe sogar schon meinen Flug gebucht. Nun will ich euch auf den aktuellen Stand bringen.
Vor Kurzem fragte mich mein zukünftiger Chef, ob ich eine Krankenversicherung und eine Unfallversicherung habe, die auch im Ausland gelten würden. Mein Vater fragte bei unserer Krankenversicherung nach, welche zum Glück für ganz Europa gilt. Doch wie ist das mit der Unfallversicherung? Diese brauche ich vor allem, weil ich während meines Praktikums auch mit dem Redaktionswagen zu Terminen fahren werde.
Ich kam dann auf die Idee, im Internet nach anderen Praktikanten zu suchen, die schon bei der gleichen Zeitung waren. In einem Blog bin ich gleich fündig geworden und habe kurzerhand die Autorin per E-Mail angeschrieben. Sie meldete sich prompt zurück und schrieb mir, sie habe schon viele Praktika gemacht und das in Spanien sei „das Beste“ gewesen. Meine Vorfreude auf mein Praktikum stieg noch weiter! Doch zuvor muss ich erstmal das Abitur in weniger als einem Monat schaffen. Außerdem sagte sie mir, dass sie eine Versicherung über das EU-Programm Erasmus+ abgeschlossen hatte. Ich recherchierte daraufhin im Internet dazu und fand heraus, dass das nur für Studierende gilt – und ich bin ja noch Schüler. Wenig später fand ich zum Glück in den Unterlagen der Versicherung heraus, dass diese sogar weltweit gelte.
Ich freute mich, dieses „Problem“ gelöst zu haben, und antwortete meinem Chef. Zugleich fragte ich ihn, ab wann ich in der Dienstwohnung einziehen könnte. Diese darf ich während des Praktikums kostenlos nutzen, dafür bekomme ich keinen Lohn. Er meinte, dass es Ende Juli – wie ich bisher geplant hatte – schlecht sei, da dann die Wohnung noch von anderen Praktikanten belegt wäre. Er schlug vor, dass ich einen Flug Anfang August nach Alicante buchen solle. Da die Flüge dann aber bis zu dreimal teurer wären, entschied ich mich, einen früheren Flug bis Barcelona zu nehmen. Dann werde ich mir die Stadt und die Gegend anschauen und anschließend mit dem Zug nach Alicante fahren. Ich halte euch auf jeden Fall auf dem Laufenden!

Autor: Tobias  |  Rubrik: orientieren  |  Mar 22, 2018
Autor: Tobias
Rubrik: orientieren
Mar 22, 2018

Schülerleben live

Schule vs. Fahrschule

Ein Zeitproblem kommt selten allein: Kaum kündigt sich die erste Klausur des Jahres an, wird diese sogleich von anderen Zeitfressern begleitet – der Fahrschule etwa. Die Fahrschule finde ich zwar viel interessanter und auch nützlicher als die Schule, doch wenn ich gleichzeitig für eine Klausur lernen soll, sind mir selbst die Fahrstunden lästig.
Meinen Vormittag musste ich also im Unterricht verbringen, bevor ich am Nachmittag mit dem Fahrschulauto die Straßen unsicher machen durfte. Dabei war bereits am Anfang klar, dass ich nach vier Blöcken Schule kaum noch Konzentration für die drei Fahrstunden aufbringen konnte, wenn ich im Hinterkopf die Gründung der DDR durchgehe. Irgendwann ging mir jede rote Ampel auf die Nerven, bei der ich bremsen, stehen bleiben und anfahren musste.
Ich wünschte, es gäbe eine rote Ampel für die Schule, bei welcher man für eine kurze Phase einfach die Stifte zur Seite legen und die Ordner zuschlagen kann. Dann hätte ich mich erst auf die Fahrschule konzentrieren und danach in aller Ruhe für die Klausur lernen können – und auch die Hausaufgaben hätten nicht leiden müssen.
Nachdem ich abends noch die gesamte Geschichte der DDR auswendig gelernt hatte, war es umso frustrierender, dass in der Klausur nur ein Bruchteil des gelernten Stoffes abgefragt wurde. Jetzt ist sie jedoch geschrieben und gut verstaut in der Tasche meines Lehrers, sodass ich vorfreudig auf das kommende Ereignis schauen kann: die Buchmesse in Leipzig.

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  Mar 21, 2018

Schülerleben live

Presse-AG

Vor fünf Jahren wurde an meiner Schule die Presse-Arbeitsgemeinschaft (AG) gegründet. Da für mich schon früh klar war, dass ich „etwas mit Medien machen“ will, hatte ich nicht lange gezögert und mich angemeldet. Seither treffen wir uns einmal pro Woche.
Unsere Aufgabe ist es, über Schulveranstaltungen wie Konzerte oder Preisverleihungen mit Text und Bildern zu berichten. Die Artikel werden dann auf der Schulhomepage veröffentlicht. Dank der AG war ich seit ich 14 Jahre alt bin bei fast jeder Schulveranstaltung dabei und gehöre praktisch zum Inventar der Schule. Zu Beginn waren wir zu viert und konnten uns auf die Termine aufteilen. Anfangs wurde die AG von einem freien Mitarbeiter einer Lokalzeitung geleitet, im Anschluss übernahmen zwei Schüler die Leitung. Seit drei Jahren stehe ich nun der AG vor.
Leider sind wir mittlerweile nur noch zu dritt. Das macht mir an sich nichts aus, allerdings sind die beiden erst in der 7. Klasse und können fast nie zu Abendveranstaltungen kommen, da ab 18 Uhr kein Bus mehr fährt, sodass sie auf ihre Eltern als Fahrdienst angewiesen sind. Als ich jünger war, war das bei mir auch ein Problem. Mittlerweile habe ich einen Rollerführerschein und kann nun unabhängig zu den Terminen fahren.
Abgesehen davon ist es für mich schwierig, meine Mitglieder zum Artikelschreiben zu motivieren. Der Knackpunkt ist nämlich, dass diese von dem betreuenden Lehrer regelrecht zensiert werden – man erkennt seine Artikel nach dem Redigieren oft nicht mehr wieder. Vor einigen Jahren dachte ich noch, dass sich das bessern würde, aber dem war nicht so.
Ich werde die AG nur noch ein bis zwei Monate leiten können, da ich dann mit dem Abitur beschäftigt sein werde. Dass es mit der AG bergab geht, habe ich mittlerweile akzeptiert.

Autor: Tobias  |  Rubrik: orientieren  |  Mar 15, 2018
Autor: Tobias
Rubrik: orientieren
Mar 15, 2018