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Schülerleben live

Schlimmste Klausur ever

Zurzeit stehen bei mir die letzten Klausuren in meinen Hauptfächern an. Zum Beispiel schreibe ich schon jetzt die in Gemeinschaftskunde, weil ich in diesem Fach kein schriftliches Abitur ablegen werde.
Vor Kurzem hatten wir in Deutsch die letzte Klausur vor dem Abi. Eigentlich konnte ich mich bisher gut auf Deutschklausuren vorbereiten, da wir die drei Pflichtbücher Homo Faber, Dantons Tod und Agnes sehr ausführlich im Unterricht behandelt hatten. Doch bei dieser Klausur war alles anders: Wir mussten einen Kurzprosatext, also eine Kurzgeschichte, interpretieren. Mehr Informationen gab es vorab nicht, sodass ich nichts für die Klausur habe lernen können. Das verursachte mir ein schlechtes Gefühl und ich dachte, dass bestimmt eine Kurzgeschichte drankommen würde, die sehr schwer zu verstehen ist.
Und so war es dann auch: Wir mussten „Ein altes Blatt“ von Franz Kafka interpretieren. Verzweifelt las ich mir zum gefühlt hundertsten Mal die Kurzgeschichte durch und verstand sie trotzdem nicht. Ich blickte zu meinen Nachbarn und damit in ebenso erschrockene Gesichter. Von den zwei Schulstunden, die wir für die Klausur Zeit hatten, benötigten die meisten (so auch ich) alleine eine Stunde, bis sie ansatzweise ein paar Sätze aufschreiben konnten. Immer wieder überlegte ich, ob das wohl die schwierigste Kurzgeschichte war, die wir jemals vorgesetzt bekamen. Komischerweise verließ unser Lehrer bereits eine Viertelstunde früher den Raum, da er auf eine Fortbildung musste. Verdutzt schauten wir uns an und machten uns schnell daran, gemeinsam im Internet nach möglichen Interpretationsansätzen zu suchen. Doch die Zeit reichte nur noch dazu, festzustellen, dass keiner von uns die Geschichte richtig gedeutet hatte. Ich freue mich schon auf meine Note – das kann ja heiter werden …

Autor: Tobias  |  Rubrik: orientieren  |  Apr 5, 2018
Autor: Tobias
Rubrik: orientieren
Apr 5, 2018

Schülerleben live

Stressiger Endspurt

Klausurenplan – dieses Wort habe ich für dieses Halbjahr zum Glück zum letzten Mal gehört, denn damit verbinde ich puren Stress und Tage und Nächte voller Lernen. Immer zu Beginn eines neuen Halbjahres bekommen wir einen neuen Klausurenplan mit allen Terminen für das kommende Halbjahr. Die erste Challenge ist es, die ganzen Abkürzungen zu verstehen und dann die richtigen Klausuren – also von den Kursen, die man tatsächlich belegt, in seinen Terminkalender einzutragen. Dabei wird mir immer ganz mulmig, besonderes, wenn zwei oder drei Klausuren in einer Woche anstehen oder ich eine Klausur in einem lernintensiven Fach gleich am Montag nach den Ferien schreiben muss.
Früher dachte ich, dass man als Abiturient schon ab Anfang Juni keine Schule mehr hat. Das stimmt eigentlich, aber unser Abitur liegt dieses Jahr spät, die Prüfungen starten nämlich erst Ende April – ein Monat später als normal. Auch die Lehrer scheinen unzufrieden mit dem späten Abiturtermin zu sein, da sie uns dementsprechend länger unterrichten müssen.
Doch zurück zum Thema: Als ich den neuen Klausurenplan zum ersten Mal sah, fiel mir gleich auf, dass ich noch nach den Pfingstferien im Juni Klausuren in den Nebenfächern schreiben muss. Und gerade in der Woche nach den Ferien haben wir drei Klausuren. Zwar könnte man meinen, dass Nebenfächer nicht so viel zum Lernen sind, doch gerade das Gegenteil ist der Fall. In Biologie zum Beispiel muss ich fast eine Woche vor der Klausur schon mit dem Lernen anfangen, weil es so viel Stoff ist. Nichtsdestotrotz hoffe ich, dass ich das Schuljahr und die Klausuren irgendwie schaffen werde.

Autor: Tobias  |  Rubrik: orientieren  |  Mar 29, 2018
Autor: Tobias
Rubrik: orientieren
Mar 29, 2018

Schülerleben live

Auf zur Buchmesse Leipzig!

Am Wochenende gibt es nur zwei Gründe, früh aufzustehen: Erstens, es schneit und zweitens, die Buchmesse Leipzig findet wieder statt.
Erster Fall trat am Samstag ein: Die Welt war weiß und das mitten im März – von wegen Frühlingsanfang. Sobald Schnee liegt, holen viele Leute ihre Schlitten und Skier aus den Rumpelecken, um eine Abfahrt vom nächsten Berg zu genießen und Spaß im Schnee zu haben. An diesem Morgen bin auch ich schon früh aus dem Haus gegangen. Mein Ziel war jedoch nicht der nächste Rodelberg, sondern der Stall, wo meine Freundin mit ihrem Pferd bereits auf mich wartete. Dort gaben wir dem Begriff „Schlittenfahren“ eine andere Bedeutung, denn unseren Schlitten ließen wir vom Pferd ziehen – das gab sicherlich ein lustiges Bild ab!
Am Samstag fand ich den Schnee noch wunderschön, doch schon tags darauf hätte ich diesen verfluchen können. Denn wieder war ich früh aufgestanden, um mit einer anderen Freundin zur Buchmesse nach Leipzig zu fahren und mir unter anderem ein Autogramm vom Cartoonisten Ralph Ruthe zu holen. Er sollte bereits um elf Uhr signieren.
Zum Glück hatten wir bereits geahnt, dass der Bahnverkehr an diesem Sonntag aufgrund von Schnee und Messe nicht so reibungslos verlaufen würde. Deshalb standen wir bereits kurz nach acht Uhr, völlig verfroren am Bahnsteig. So weit, so gut. Doch in Leipzig selbst ging es nicht mehr weiter, zumindest nicht mit unserem Zug. Da alles besser ist als Stillstand, gingen wir zu Fuß zur nächsten Straßenbahn, die uns langsam aber sicher zur Messe bringen sollte. Unterwegs rannte die Zeit unerbittlich auf elf Uhr zu, sodass wir in der überfüllten Bahn schon Pläne für Autodiebstähle und Flugzeugentführungen schmiedeten.
Diese mussten wir aber doch nicht umsetzen, denn wir kamen noch bei der Messe an und schafften es noch pünktlich zur Signierstunde. Auch sonst hatte die Messe viele interessante Dinge und spannende Bücher zu bieten, sodass es uns schon fast egal war, auf welchem Weg wir die Messe erreicht haben.

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  Mar 28, 2018
Autor: Laura
Rubrik: orientieren
Mar 28, 2018