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Schülerleben live

Volle Wochen

Jetzt beginnt für mich die Phase, in welcher fast jede Woche zwei Klausuren anstehen. Dazu gesellen sich Lehrer, die ihren Unterrichtsstoff durch Hausaufgaben und Referate verschönern wollen. Dabei habe ich noch Glück, dass ich nicht drei Klausuren in einer Woche schreiben muss, wie viele andere. Trotz alledem sind meine Wochen schon voller Aufgaben, bevor sie überhaupt beginnen.
Dazu kommt, dass ich nebenbei ein Kolloquium vorbereiten muss, also eine Verteidigung zu der Facharbeit, die ich bis zum ersten Halbjahr schreiben musste. Doch da ich die Auswertung meiner Arbeit erst zwei Wochen vor dem Kolloquium bekommen habe, bleibt mir zum Vorbereiten nur wenig Zeit. Zum Glück liegt mir das Thema: „Die Abholzung des brasilianischen Regenwaldes durch den Fleischkonsum der Menschen“. Darüber kann ich gut und viel reden – vermutlich bin ich einigen meiner Freunde schon mehrmals auf die Nerven gegangen, weil ich sie überreden wollte, wie ich Vegetarier zu werden. Das Zeitaufwendige am Kolloquium sind jedoch die Statistiken, die ich zum Teil selbst erstellen muss, weshalb mir stundenlange Recherche nach aktuellen Zahlen bevorstehen. Der nächste Zeitfresser sind die Vorbereitungsgespräche mit dem Lehrer, der meine Arbeit betreut. Diese sind zwar sehr sinnvoll, da sie mir die Möglichkeit bieten, mich optimal auf die Verteidigung vorzubereiten. Doch sie führen dazu, dass ich nach dem Unterricht noch in der Schule sitze und nicht zu Hause beim Lernen.
Noch vor einem Jahr hätte ich das Lernen wahrscheinlich einfach sein lassen. Doch jetzt, da es um das Abitur geht, ist eine gute Vorbereitung auf die Klausuren sehr wichtig. Zum Glück gibt es in den nächsten Wochen ein paar freie Tage, die mir vielleicht trotzdem Freizeit ermöglichen.

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  May 11, 2018
Autor: Laura
Rubrik: orientieren
May 11, 2018

Schülerleben live

Schriftliches Abi endlich vorbei!

Nach über drei Wochen Non-Stop-Lernen ist jetzt nun endlich Schluss, denn ich habe alle schriftlichen Abiturprüfungen geschrieben. Meine letzten beiden waren in Französisch und Mathematik.
Zuerst zur Fremdsprache: Dort geht die Prüfung zwar nur drei Stunden und ist damit im Vergleich zu Deutsch mit fünfeinhalb Stunden Länge eher kurz. Doch das liegt daran, dass sie aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil besteht. Nach den Pfingstferien muss ich dann in Englisch und in Französisch noch die Kommunikationsprüfungen ablegen, in denen man einen fünfminütigen Vortrag halten und darüber anschließend zehn Minuten mit dem Lehrer oder einem Klassenkameraden diskutieren muss.
Außer dem genauen Durchlesen der Pflichtlektüre konnte man sich kaum auf das Französisch-Abitur vorbereiten. Insgesamt haben sich nur sieben von 110 Schülern dafür entschieden. Die Prüfung bestand, ähnlich wie das Englisch-Abi, aus einer Aufgabe für Leseverständnis, einer Analyse und einem kreativen Teil. Zwar war der Text leichter verständlich als jener in Englisch, doch die kreative Aufgabe fand ich eher anspruchsvoll: Wir mussten eine Rede über die Hauptperson der Pflichtlektüre „Nées en France“ schreiben. was mir aufgrund der kurzen Zeitvorgabe sehr schwer fiel. Nichtsdestotrotz habe ich versucht, einen einigermaßen abwechslungsreichen Text mit rhetorischen Fragen zu schreiben. Allerdings habe ich ein eher schlechtes Gefühl.
Gestern stand nun noch die letzte und für mich schlimmste Abi-Klausur an – Mathe. Und es gab eine Panne, wegen der ich noch nervöser wurde: In Niedersachsen wurden Abituraufgaben entwendet, die auch bei uns zum Einsatz hätten kommen sollen. So musste die Prüfung komplett ausgetauscht und morgens noch schnell ausgedruckt werden. Der Start wurde daher um eine halbe Stunde nach hinten verschoben. Irgendwie kamen mir die Aufgaben schwerer vor als die aus den Vorjahren, an denen wir geübt hatten. Das könnte daran liegen, dass wir die Aufgaben des Nachtermins bekommen haben.
Aber egal, denn jetzt geht es erst mal zum Feiern auf die Abihütte nach Tirol!

Autor: Tobias  |  Rubrik: orientieren  |  May 4, 2018
Autor: Tobias
Rubrik: orientieren
May 4, 2018

Schülerleben live

Abi-Halbzeit!

Nun habe ich bereits die ersten zwei von insgesamt vier Abiturprüfungen geschrieben, Deutsch und Englisch. Zwei Tage vor der ersten Prüfung wurden alle Abiturienten von unserem Schulleiter über die wichtigsten Regeln während der Abiturprüfung informiert.
Eine der wichtigsten ist, dass man keine elektronischen Geräte (Handys, Tablets oder Smart-Watches) mit in den Prüfungsraum nehmen darf. Diese sowie Taschen und Jacken müssen in einem anderen Klassenzimmer abgelegt werden. In den Prüfungsraum dürfen neben Stiften in Plastikbeuteln auch Getränke und Essen mitgenommen werden.
Ziemlich aufgeregt war ich am Mittwochmorgen vor dem Deutschabitur. Doch ich hatte Glück, da wir beim Werkvergleich dieses Jahr nur zwei von drei Büchern (Homo Faber und Agnes) vergleichen mussten. Die meisten befürchteten, dass eine Textstelle aus dem recht schwierigen Werk „Dantons Tod“ drankommen würde – doch dem war nicht so. Für mich war gleich klar, dass ich mich für den Werkvergleich entscheiden werde, eine von fünf möglichen Aufgaben. Nach fünfeinhalb Stunden fast dauerhaftem Schreiben schmerzte den ganzen Tag lang mein Arm.
Wenigstens hatte ich einen Tag „schreibfrei“ und musste erst am Freitag zum Englisch-Abi. Dieses ging zwar nur drei Stunden, aber es war um einiges schwieriger als in den vergangenen Jahren. Am Samstag erfuhr ich in unserer WhatsApp-Stufengruppe, dass es sogar eine Online-Petition gibt, da das Abitur in Baden-Württemberg unverhältnismäßig schwierig war. Vor allem wird der Text, der das Leseverständnis prüfen sollte, kritisiert, der zum ersten Mal aus einer Novelle und nicht aus einem Zeitungsbericht entnommen wurde. Der letzte Abschnitt des sehr bildlich geschriebenen Textes mussten wir mit dem Roman „Half Broke Horses“, den wir schon im Unterricht gelesen haben, vergleichen.
Jetzt stehen noch Französisch und Mathe an ...

Autor: Tobias  |  Rubrik: orientieren  |  Apr 26, 2018
Autor: Tobias
Rubrik: orientieren
Apr 26, 2018