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Schülerleben live

Los geht's!

Das letzte Schuljahr hat begonnen. Das dieses anstrengend wird, zeichnete sich bereits am ersten Tag ab, da alle Klassen eine Stunde früher nach Hause gehen durften als wir. Auch die entspannte Erzählrunde, für die wir nach den Ferien immer etwas Zeit hatten, fiel weg. Nach sämtlichen Begrüßungsfeiern und Reden wurden wie immer die Stundenpläne, Schulordnungen und so weiter ausgehändigt. die Bücherausgabe konnten wir uns sparen, da fast alle Bücher aus der elften Klasse auch dieses Jahr noch verwendet werden. Der Grund, warum wir länger in der Schule bleiben mussten als in den Jahren davor, ist kein anderer als das Abitur. Leider reicht es nicht, die Prüfungen zu bestehen und viele Punkte zu sammeln. Wenn wir alles geschafft haben, soll schließlich noch gefeiert werden und all das muss so zeitig wie möglich vorbereitet werden. Wir haben uns zuerst mit der Parallelklasse zusammengeschlossen, um uns dann in vier Gruppen aufzuteilen. Es gibt zum Beispiel eine Gruppe für die Abizeitung, in der ich mitmache.
Als Erstes müssen wir Bilder sammeln und Artikel schreiben und bald ein Angebot bei einer Druckerei einholen, um festzulegen, wie viele Seiten wir zur Verfügung haben und wie teuer das alles wird. Die Preise geben wir dann an die Finanzgruppe weiter, die zusammenrechnen wird, wie viel Geld wir brauchen und sich Gedanken darum macht, wie wir dieses Geld verdienen. Trotz der einzelnen Gruppen müssen wir natürlich zusammenarbeiten. Jeder muss etwas zur Abizeitung beitragen und genauso muss auch jeder dabei helfen, Geld zu verdienen.
Neben den Klausuren und Prüfungen steht also auch die Abi-Planung auf meinem Programm und – schon jetzt zähle ich die Wochen bis zu den Herbstferien, wenn ich wieder ausschlafen kann.

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  Aug 17, 2018

Schülerleben live

Das sind Ferien

Dass meine Ferienpläne auf den Kopf gestellt wurden, stört mich nicht mehr. Im Gegenteil, ich habe nun sogar Zeit, den Sommer zu genießen. Ich bin spontan für eine Woche mit dem Zug an die Ostsee gefahren, da meine Eltern dort ihren Urlaub verbrachten. Es tat mir gut, raus aus dem Alltag zu kommen. Und trotz alledem war ich in einer vertrauten Umgebung, in der ich mich zu Hause fühlen konnte, da dieser Ort schon seit unzähligen Jahren das Urlaubsziel meiner Familie ist. Ich konnte in den Tag hineinleben, baden gehen und Rad fahren, ohne einen Gedanken an die Schule und andere Verpflichtungen zu verschwenden. Dieses Gefühl konnte ich auch zu Hause beibehalten. Die Gedanken an das, was ich noch erledigen muss, haben sich zwar wieder eingeschlichen, doch ich konnte sie verdrängen. Jetzt fängt schon bald die letzte Ferienwoche an – wie immer sind die sechs Wochen wie im Flug vergangen, ohne dass ich etwas wirklich Produktives getan habe. Meine Aufgaben werden auch noch die nächsten Tage unberührt im Zimmer liegen, da ich mit einer Freundin nach Österreich fahre. Nach diesen Ferien werden sich unsere Wege trennen, da sie umzieht, um ihrem Berufswunsch nachzugehen und ich hier noch ein Jahr Schule vor mir habe. Deshalb möchten wir noch einmal Zeit miteinander verbringen. Leider gibt es für mich wenn ich wiederkomme keine Ausrede mehr, die mir erlaubt die Aufgaben für die Schule zu vergessen. Doch bis dahin hatte ich richtig tolle, wenn auch faule, Sommerferien. 

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  Aug 9, 2018

Schülerleben live

Ein Reinfall

Es hätte mich fast verwundert, wenn in meinem Leben einmal etwas nach Plan verlaufen wäre. Denn gefühlt gehen die Dinge, die ich fest einplane, schief, währen meine spontanen Aktionen ohne Probleme funktionieren …

Schon lange vor den Ferien hatte ich jede einzelne Woche fest verplant. Ich habe mich für eine Fahrt nach Norwegen angemeldet, mir einen Job besorgt und eine Urlaubsreise mit einer Freundin geplant. Bis gestern sah es noch danach aus, als würden das die anstrengendsten, aber auch abenteuerlichsten Ferien meines Lebens werden.

Auf die Fahrt nach Norwegen traf das zumindest tatsächlich zu: Was ich dort erlebt habe werde ich wohl nie vergessen – das Frühstück an den Wasserfällen, die Gletschertour, das Baden im Fluss, die Wanderung zum Kjerag-Felsplateau …

Doch kaum näherte ich mich der Heimat, änderten sich meine Pläne unverhofft. Ich hatte mich für einen Job beworben und mir wurde gesagt, ich sei angenommen. Ich sollte nur am ersten Tag zu einem Schulungstermin erscheinen, dann könnte ich loslegen – kein Problem, oder? Heute fuhr ich also mit meinem Schülerferienticket, das ich mir extra für den Job gekauft hatte, nach Leipzig zu besagter Schulung. Dort traf ich auf elf andere Leute, die wie ich geplant hatten, dort über die Ferien zu arbeiten. Doch wir alle wurden enttäuscht: Die Schulung war nicht dafür da, uns auf den Job vorzubereiten, sondern sie stellte ein weiteres Auswahlverfahren dar. Natürlich hatten es die Unternehmer neben dieser Info außerdem für überflüssig gehalten, uns mitzuteilen, dass sie nur Personen aufnehmen wollen, die mehrere Monate Zeit zum Arbeiten haben und von diesen auch nur sehr wenige. So stehe ich heute Abend ohne Arbeit und ohne Plan wieder zu Hause.

Trotzdem war der Tag nicht verschwendet: Ich habe gelernt, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Außerdem bin ich nun vor einigen Manipulationstricks gewarnt. Und ganz ehrlich: Meine Freude über die neue Freizeit ist größer als mein Bedauern über den gescheiterten Plan.  

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  Jul 20, 2018
Autor: Laura
Rubrik: orientieren
Jul 20, 2018