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Schülerleben live

Vorabitur

Ich hätte nie gedacht, dass eine Woche, in der man nur an drei Tagen von acht bis 13 Uhr in die Schule muss, so anstrengend sein kann. Aber das Vorabitur sollte man eben ernst nehmen. In meiner Schule wird das Vorabitur innerhalb einer Woche geschrieben, in der parallel für die jüngeren Klassen die Projektwoche stattfindet. Wir haben alle die Schüler der Schulen beneidet, die die Prüfungen für das Vorabitur innerhalb von zwei Wochen schreiben. Doch jetzt bin ich eigentlich ganz froh, dass ich das Ganze schneller hinter mir hatte. Jetzt heißt es erstmal aufatmen, denn für die nächste Woche steht keine Klausur an und dann sind auch erstmal Ferien.
Im Vorabitur haben wir gelernt, wie wichtig es ist, vor der Prüfung alle Zettel und Kärtchen aus dem Duden oder der Formelsammlung zu entfernen. Eine Schülerin unseres Jahrgangs hat das nämlich nicht gründlich genug getan. Während des Mathevorabiturs hat sie ihre Formelsammlung benutzt. Unglücklicher Weise ist nicht nur ihr, sondern auch dem Aufsichtslehrer aufgefallen, dass sich in diesem Buch noch eine Karteikarte versteckt hatte. Dass diese Karteikarte kein Spicker war und wahrscheinlich nicht einmal etwas mit Mathe zu tun hatte, ist dabei ganz egal. Die Schülerin musste ihre Arbeit abgeben und mit dem Wissen, gerade null Punkte erhalten zu haben, den Raum verlassen. Das ist wirklich ärgerlich bei einer Note, die so viel zählt und hätte nicht sein müssen. Ich bin mir jedenfalls sicher, dass ihr das nie wieder passieren wird und auch wir konnten aus ihrem Fehler lernen.

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  19.02.2019

Schülerleben live

Ansichten anderer

Jeder hat eine andere Meinung, wenn es darum geht, was man nach der Schule machen sollte. Die einen sind der Meinung, man sollte direkt einen Beruf erlernen, die anderen finden eine Auszeit nicht schlecht. Doch auch wenn es um die Art der Auszeit geht oder um die Frage, ob Ausbildung oder Studium, gibt es verschiedene Ansichten. Ich weiß nicht, was das Richtige ist. Ich weiß nur, was ich will. Oder besser gesagt, was ich ursprünglich wollte. Ein Jahr raus, gemeinsam mit meiner besten Freundin, mit einem Rucksack und zu Fuß. Vor allem wollten wir die Chance haben spontan zu sein und über uns selbst entscheiden zu können. Diese Idee finden wir realistisch, wenn wir beide darüber reden. Doch dann stellen sich andere Meinungen wie Steine auf unseren Weg. Es wird über Geld und Versicherungen gesprochen. Mit jedem Gespräch werde ich unsicherer und fange an, unseren Plan für eine unsinnige Idee zu halten. Wir denken über Kompromisse nach und entfernen uns dabei immer weiter von dem, was wir tatsächlich wollen.
Manchmal muss man sofort Handeln und manchmal muss man Dinge abwarten. Wir werden beides gleichzeitig tun. Wir werden uns zur Sicherheit auf Studiengänge oder für Ausbildungen bewerben. Doch gleichzeitig werden wir abwarten. Wir werden auf Antworten auf unsere E-Mails warten, die wir vor ein paar Wochen nach Frankreich geschickt hatten. Wenn diese negativ ausfallen, dann wollen wir unser Glück vielleicht in Irland, England oder Schottland versuchen. Alles wäre sicherlich viel einfacher, wenn wir uns an eine Organisation wenden würden, doch dafür fehlt uns das nötige Geld. Also werden wir weiterhin versuchen, unser Work and Travel selbst auf die Beine zu stellen. Die Hoffnung stirbt schließlich zuletzt.

 

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  11.02.2019
Autor: Laura
Rubrik: orientieren
11.02.2019

Schülerleben live

Spielsportfest

Jedes Jahr findet am Donnerstag vor den Weihnachtsferien an unserer Schule das Spielsportfest statt. Meistens wird Volleyball gespielt. Ab der elften Klasse darf man sich aussuchen, ob man in ein Schiedsrichterteam geht oder, ob man mitspielen möchte. Voriges Jahr bin ich froh darüber gewesen, nicht spielen zu müssen. Ich bin alles andere als gut im Volleyball. Viele Teams nehmen das Spiel aber sehr ernst und ziehen dem Spaß den Erfolg vor. Doch dieses Jahr haben sich ein paar Personen zu einem Team zusammengeschlossen, die ich sehr gern habe und die wie ich, nur zum Spaß spielen wollten. Da wir uns zu spät angemeldet hatten, stand unsere Zulassung bis zum Vortag noch in Frage. Als wir erfuhren, dass unser Team doch mitmachen durfte, bastelten wir ein paar Schilder mit unserem Teamnamen und passenden Bildchen. Diese nähten wir uns kurz vor dem Spiel auf unsere T-Shirts, was nicht nur uns, sondern auch die Zuschauer zum Lachen brachte.
Wir spielten nicht besonders gut Volleyball. Doch niemand von uns ärgerte sich über die eigenen Fehler oder die der anderen. Wie wir erwartet hatten, verloren wir fast alle Spiele, hatten aber unheimlich viel Spaß. Daher störte es mich nicht, dass das Turnier länger dauert als angekündigt war und ich dementsprechend spät zu Hause war. Alles in allem war es ein schöner Tag und ein gelungener Ausklang zum Jahresende.

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  31.01.2019
Autor: Laura
Rubrik: orientieren
31.01.2019