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USA

Ivy-League - der Name zählt

Harvard, Princeton und Yale lösen bei US-Amerikanern große Ehrfurcht aus - dies sind die Namen von drei der acht Ivy-League Universitäten. Die anderen sind Brown, Columbia, Cornell, Dartmorth und Penn. „Ivy", das nur nebenbei, heißt Efeu und der Name kommt daher, dass ursprünglich Efeu die Gebäude berankte. Sieben der acht Ivy-League-Universitäten gehören zu den ältesten Hochschulen der USA.

Früher war die "Ivy-League" ein Zusammenschluss von acht privaten Universitäten im Nord-Osten der USA zur Austragung von sportlichen Wettkämpfen. Heute ist sie die 'Gruppe der Besten'. Wer hier als Student angenommen wird - ohne dass die Eltern eine Millionenspende an die Universitätsstiftung gemacht haben - kann erst einmal stolz sein. Mit einem Abschluss von einer dieser acht Hochschulen ist einem ein guter Job sicher. Diese und ein paar andere Unis im Rest des Landes sind nämlich die Kaderschmieden der USA. Das Prinzip basiert darauf, mit guten Forschungsbedingungen, hohen Gehältern und dem ruhmreichen Namen der Universität die besten Köpfe des In- und Auslandes anzulocken. Diese wiederum betreiben sehr lukrative Forschung, die die Aufrechterhaltung der guten Bedingungen ermöglicht. Erfolgreiche Absolventen bedanken sich nicht selten mit einer großzügigen Spende bei ihrer Universität. Das liegt daran, dass hier das Gemeinschaftsgefühl und die Identifikation mit der Uni viel stärker sind als beispielsweise in Deutschland. Einem deutschen Studierenden, der gerne zu diesem Klub gehören will und den die Kultur nicht abschreckt, kann ich empfehlen, in Deutschland einen Bachelor zu machen und sich dann für ein Master oder PhD-Programm zu bewerben. Denn die Studiengebuehren - „Tuition" - für einen Bachelor sind beeindruckend, hier ein Link dazu: http://www.fao.fas.harvard.edu/cost.htm.

Autor:   |  Rubrik: studium  |  06.06.2008
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Rubrik: studium
06.06.2008

USA

College oder Uni?

Hier in Philadelphia gibt es Colleges wie Sand am Meer, aber "nur" vier Universitäten und ein paar "Medizin-Schulen". An den Colleges können Studierende nur bis zum Bachelor-Abschluss studieren, an den Unis kann man auch noch einen Master- oder Promotionstitel erwerben. In den Colleges wird hauptsächlich gelehrt, Forschung findet an den Unis statt. Wie ich schon in einem vorherigen Blog erzählt habe, ist man hier anfangs noch nicht auf ein Fach festgelegt, so wie in Deutschland. Im ersten Jahr soll man erst einmal viel ausprobieren, nach dem Bachelor-Abschluss kann man problemlos in eine andere Disziplin wechseln.

Wer also mit einem guten BA-Abschluss bewiesen hat, dass er was auf dem Kasten hat und mehr will - einen Master-Abschluss oder einen Doktortitel, der kann sich dann bei einer Uni bewerben. Dort schreibt  man sich dann für ein bestimmtes Programm ein, das meist den Doktortitel, hier PhD, zum Ziel hat. In den meisten Fächern, wie Chemie, Physik, Biologie, Psychologie, Medizin und anderen ist ein PhD notwendig um dann auch eine Arbeit zu finden. In Wirtschaftsfächern hingegen ist ein Master völlig ausreichend.

Gute Studierende können ihr Studium mit einer Stelle als wissenschaftliche Hilfskraft oder Tutor finanzieren. Die Bezahlung liegt für 20 Stunden pro Woche zwischen zehn- und zwanzigtausend Dollar. Dass es im Endeffekt meist nur auf vielleicht acht Stunden hinausläuft will ich euch verraten, anders bliebe sicher nicht viel Zeit für das eigentliche Studium übrig.

Autor:   |  Rubrik: studium  |  28.05.2008
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Rubrik: studium
28.05.2008

USA

Über das Bloggen

Blogger ist heute schon fast ein richtiger Beruf. Das Internet - wo Nachrichten simultan übertragen werden und viele Leute täglich Stunden verbringen - will gefüttert werden und zwar sieben Tage die Woche, 24 Stunden lang. Richtig bewusst wurde mir das erst, als ich von zwei Fällen, in welchen zwei Blogger in Kalifornien an einem Herzinfarkt starben, las.

Seit Oktober blogge ich aus den USA für abi.de. Wie ich dazu gekommen bin? Eine Kette unglaublicher Zufälle, Reisen, und meine Liebe waren die Hauptgründe. Nun ist es eine Weile her, dass ich richtig Deutsch gesprochen habe, mal mit Freunden und Familie am Telefon, aber sonst nur Englisch - sprechen, denken, schreiben. Irgendwie macht sich das auch in meiner Muttersprache bemerkbar. Ab und an fällt mir das deutsche Pendant zu einem englischen Wort einfach nicht mehr ein und immer wieder schummelt sich die englische Grammatik in mein Schreiben - zum Beispiel in Form einer Redewendung, die sich nicht ins Deutsche übersetzen lässt. Das Gleiche ist mir passiert, als ich als mit 16 Jahren als Austauschschüler für ein Jahr in Frankreich lebte. Mein Deutschlehrer schien, nach meiner Rückkehr nach Deutschland, ob gewisser Fehler meinerseits verärgert, Freunde aber stellten es bloß mit einem Schmunzeln fest.

Autor:   |  Rubrik: studium  |  21.05.2008
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Rubrik: studium
21.05.2008