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USA

Kurswahl bequem von Zuhause aus

Nachdem ich den Workshop im College besucht und eine Nacht darüber geschlafen hatte, brannte ich darauf, heute endlich meine Kurse zu wählen! Ich konnte es nicht erwarten und machte mich gleich, nachdem ich die Kids zur Schule gefahren hatte, daran, mich in das Online-System des Colleges einzuloggen und meinen ganz persönlichen Stundenplan zusammenzustellen.

Eines war mir bewusst: Im ersten Semester wird alles noch so neu und aufregend sein. Ich werde sicher mit viel Wissenshunger und Begeisterung ans Lernen gehen und frisch und munter ins erste Semester starten. Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschieden, Kurse im „Gesamtwert" von 17 Credits zu belegen. Was Credits sind? Nun, damit wird die Wichtigkeit des Kurses ausgedrückt. Ein Hauptfach wie „Radio Production" ist 3 Credits wert, ein Nebenfach wie „Fitness" 2 Credits. Ich würde es ein wenig mit Leistungs- und Grundkursen vergleichen, die wir alle ja nur zur gut kennen.

Um als Vollzeitstudent zu gelten, muss man mindestens 12 Credits pro Semester sammeln. Gerade für ausländische Studierende mit F-1 Visa ist das sehr wichtig. Wenn man unter 12 Credits liegt, könnte einem das das Visum kosten, welches nur für Vollzeitstudenten vorgesehen ist.

Ich habe mich also im Wohnzimmer hingesetzt und meine Kurse mit dem Laptop auf dem Schoß gewählt. Echt super, dieses Online-System. Für welche Kurse ich mich entschieden habe? Mit Rücksicht auf meinen großen Eifer und meiner Lust, im ersten Semester voll durchzustarten, habe ich mich erst einmal auf die „coolen" Kurse beschränkt. Anstelle von Mathematik wählte ich Kurse wie Theater, Massenmedienkommunikation, Geschichte und einem Englischkurs. Jetzt, nachdem ich meine Kurswahl ans College geschickt habe, fühle ich mich soooo gut! Endlich habe ich es hinter mir und kann mich voll und ganz auf meine Deutschlandreise konzentrieren.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jul 22, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jul 22, 2009

USA

Schwieriger Mathetest?

Jetzt habe ich ihn hinter mir, den Mathetest und ich könnte mich ohrfeigen! Als ich für diesen Test gelernt habe, fand ich mehrere Informations- und Übungsseiten mit Beispielaufgaben im Internet. Diese fielen mir zum Teil sehr schwer, denn auch die Schreibweise mancher mathematischen Aufgaben kam mir im Vergleich zur deutschen einfach anders vor. Ich dachte wirklich, die Amerikaner „rechnen" anders. Aus diesem Grund überlegte ich mir, es wäre besser, einfach so, also mehr oder weniger unvorbereitet zu diesem Test zu gehen.

Das genau war leider der Fehler. Denn als ich schließlich einen ersten Blick auf die Aufgaben warf, wurde mir klar, dass ich diesen Test, hätte ich ihn während meiner Abi-Zeit in der Schule schreiben müssen, mit Bravour gemeistert hätte! Ja, die Aufgabenstellung und die Schreibweise kamen mir sehr bekannt vor ... Hätte ich mein Schulmathe aus der Oberstufe noch einmal aufgefrischt, wäre ich ganz easy durchgekommen. Aber ich hatte einfach nicht damit gerechnet, dass alle Aufgaben, die mich während meiner Vorbereitung vom weiteren Lernen abgeschreckt haben, in so vereinfachter Form dran kommen würden.

Also kam es, wie es kommen musste: Mein Testergebnis fiel, besonders im Vergleich zu dem exzellenten Englischtest, sehr bescheiden aus. Oder anders ausgedrückt: Drei zusätzliche Mathekurse soll ich während meiner insgesamt vier Semester am College belegen!

Glücklicherweise beruhigte mich eine der Professorinnen mit den Worten, ich könne den Test noch einmal wiederholen und dadurch den drohenden Mathekursen mit einem guten Ergebnis ausweichen. Also heißt es für mich auch weiterhin: Lernen, lernen, lernen ...

Aber will ich den Test noch vor meinem Deutschlandbesuch wiederholen? Das glaub ich eher nicht. Jetzt geht es nämlich erst einmal darum, mir meine Kurse fürs erste Semester auszusuchen und dazu werde ich mich morgen bei einem „New Student Registration Workshop" erkundigen.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jul 10, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jul 10, 2009

USA

Kompliment ans Schulenglisch

Besser hätte es fast nicht laufen können. Vor ein paar Tagen habe ich den Englischtest hinter mich gebracht und ich kann folgendes dazu sagen: einfach, einfach, einfach! Es kam mir wirklich so vor, als wäre dieser Test die leichte Variante des TOEFL.

Die Aufgabenstellung war dem TOEFL verdammt ähnlich. Ein Unterschied war aber, dass es bei diesem Test KEIN Zeitlimit gibt. Ich konnte mir also für jede Aufgabe so viel Zeit nehmen, wie ich wollte. Lediglich das Essay musste innerhalb von 30 Minuten fertig sein, das habe ich jedoch locker geschafft.

Als ich mit dem Test fertig war, hob ich meine Hand und rief eine Aufsichtsperson zu mir. Diese hatte mir dann doch glatt schon mein Ergebnis sagen können. "Where are you from?", fragte sie mich erstaunt. Als ich dann antworte, ich würde aus dem schönen Deutschland stammen, erwiderte sie nur: „They teach very good english over there". Und tatsächlich hatte ich in dem gesamten Test kaum Fehler und sogar in dem Essay die volle Punktzahl erreicht. Wow, das machte mich schon ein wenig Stolz, denn auch eine andere Lehrerin klopfte mir mit Komplimenten über mein angeblich perfektes Englisch symbolisch auf die Schultern. Ach ja, da fühlt man sich doch schon viel besser, nach dem verpatztem TOEFL.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jul 6, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jul 6, 2009