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USA

Nicht auch noch Mathe

O nein! Gerade habe ich mir durch mein gutes Ergebnis im Englischtest Komplimente anhören dürfen, schon laufe ich in Gefahr, diesen ersten guten Eindruck schon wieder zu verlieren. Ein Mathetest, das darf doch wohl nicht wahr sein! Na ja, es ist ja eigentlich kein reiner Mathetest, sondern ein Test, den jeder neue Student, ob Amerikaner oder nicht, machen muss. Zu diesem sogenannten „Basic Skills Placement Test" gehört nicht nur ein Matheteil, sondern auch die Überprüfung der Kenntnisse der englischen Sprache. Da ich meinen Englischtest aber bereits separat gemacht habe, muss ich nun nur noch den Matheteil schaffen.

Wobei mich die Lehrerin gleich beruhigen konnte, denn es geht nicht darum, diesen Test zu bestehen oder nicht. Viel mehr wird anhand der Testergebnisse festgelegt, in welchem Mathekurs man „gesteckt" wird. Ist man ein Ass in Mathe, kommt man in den Mathekurs für Fortgeschrittene. Hat man eher bescheidene Kenntnisse auf diesem Gebiet, startet man im Anfängerkurs. Ich bin mir bereits sicher, dass ich eher in den letzteren gehöre. Aber warum muss ich den Kurs dann überhaupt machen? Lieber würde ich mir die Peinlichkeit ersparen, schließlich gehörte Mathe in der Schule nie zu meinen Stärken. Ich hatte zwar in den letzten zwei Schuljahren eigentlich recht gute Noten, dennoch glaube ich nicht, dass ich in diesem Test gut abschneiden werde. Anyway, I'll cross my fingers!

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jul 2, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jul 2, 2009

USA

Schon fast ein Jahr in den Staaten

Es ist schon irgendwie komisch, wie rasend schnell die Zeit vergeht. Nun ist es schon fast genau ein Jahr her, dass ich in den USA angekommen bin. Wahnsinn!!! Wenn ich mir vorstelle, wieder zurück nach Deutschland zu „müssen"... Ich meine, natürlich ist es „mein" Land, aber ich bin sehr, sehr froh die Möglichkeit zu haben, hier in Amerika noch weitere Jahre verbringen zu dürfen.

So gut wie alle anderen Au-pairs, die mit mir angekommen sind, werden in ihr Heimatland zurückkehren. Sehr wenige verlängern ihr Au-pair Jahr um weitere sechs, neun oder zwölf Monate. Aber auch danach werden sie wieder in ihr Ursprungsland zurückkehren.

Und ich? Nun, ich tanze aus der Reihe und werde versuchen, mir hier in den USA ein neues Leben aufzubauen. Zwei Jahre Studium sind auf jeden Fall geplant. Je nachdem, wie sich alles weitere entwickeln wird, werde ich nach erfolgreichem Abschluss an meinem Community College eventuell an eine Universität wechseln und dort erneut zwei bis vier Jahre studieren.

Ob ich nun "Broadcast Journalism" studieren oder mich für ein anderes Fach entscheiden werde, weiß ich natürlich noch nicht, aber die Möglichkeit dafür hätte ich. Denn meine wunderbare Gastmutter hat so etwas bereits erwähnt. Wie viel Glück ich doch habe, bei der Verteilung der Gastfamilien mit ihr „gematched" zu haben. Ich meine, ich hatte unglaubliche 20 Gastfamilienvorschläge und jede hätte mir ein Zuhause bieten können. Ich bin mir sicher, das Schicksal hat mich zu ihr geführt. :-) Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass es viele Gastfamilien gibt, die ihrem Au-pair so eine unglaubliche Chance bieten.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jun 29, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jun 29, 2009

USA

Die wahren Gründe

„Wahnsinn, du studierst bald in der Nähe von New York City!?" Ja, das stimmt. Aber bitte reduziert mich nicht auf meinen vorläufigen Wohnort! Vor kurzem hat mich ein alter Klassenkamerad in einer bekannten Internet-Community angeschrieben und mich erst einmal über Amerika ausgequetscht: Wie sind denn die Amerikaner so? Essen die wirklich alle nur Fast Food und sind übergewichtig? Du hast doch bestimmt schon viele Promis gesehen, oder? Och mann, auf solche Fragen habe ich nun wirklich keine Lust.

Ja, ich habe schon Promis gesehen, das aber auch nur auf einem Madonna-Konzert und bei einem Ice Hockey-Spiel, nicht auf offener Straße. Und ehrlich gesagt, sind mir die sogenannten „Stars" nicht gerade wichtig. Auch New York City ist für mich „nur" noch eine Stadt, in der ich sehr gerne mein Wochenende verbringe oder in der die kulturellen Angebote einfach unschlagbar sind. Nicht mehr und nicht weniger.

Ich meine, ich bleibe die nächsten Jahre hier in den Staaten, nehme dies aber schon lange gar nicht mehr wirklich wahr. Was ich damit meine? Natürlich, es ist Amerika, aber nicht mehr DAS große und tolle Amerika. Früher kam es mir so vor, als wäre Amerika an sich eine einzige Prominenz. Ich war wirklich ein richtiger Fan dieses Landes. Heute gehöre ich fast schon dazu. Ich sehe es nun als das Land an, in dem ganz liebe Menschen wohnen und das ist meine Gastfamilie! Ich bleibe nicht hier, um sagen zu können: „Ha ha, ich wohne in Amerika und ihr nicht, ha ha!" Ich möchte hier einfach meine Sprachkenntnisse perfektionieren und die Chancen, die sich hier für mich ergeben, nutzen. Ob es nun das Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist oder nicht, ist mir nicht mehr wichtig.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jun 25, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jun 25, 2009