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Englischtest im College

Jetzt erst recht! Nachdem ich „nur" 79 Punkte im TOEFL erreicht habe, will ich es nun doch genau wissen: Wie gut ist mein Englisch wirklich und, reicht es nun für ein Studium am College oder nicht? Wie lässt sich das besser herausfinden, als den sogenannten „Levels of English Profiency" (kurz LOEP) im College zu machen. Ja, noch ein Englischtest mit komischer Abkürzung, aber je schneller ich ihn hinter mich bringe, desto eher habe ich Gewissheit.

Mit dieser Motivation habe ich mich sofort daran gemacht, herauszufinden, wie ich mich für diesen Test anmelden kann. Dass er Pflicht für internationale Studenten ist, war mir klar. Deswegen habe ich auf der Internetseite meines Colleges ein wenig herumgesucht. Wow, ich brauche nicht einmal einen Termin! Man schaut einfach im „Office of Testing Services" vorbei und kann dort den Test machen. Wenn ich will, kann ich ihn also bereits morgen hinter mich bringen. O man, ich hoffe, ich werde dieses Mal gut abschneiden. Wenn nicht sogar „sehr gut", schließlich habe ich als Perfektionistin einen großen Anspruch an mich. Mit dem Mittelmass will ich mich einfach nicht zufrieden geben! Außerdem wäre es einfach klasse, bereits vor Studiumsbeginn mit einer guten Leistung glänzen zu können.

Also werde ich mich am besten gleich morgen auf dem Weg machen. Ich weiß noch, mit wie viel Herzklopfen ich beim letzten Mal das College betreten habe. Als ich meine Bewerbungsunterlagen abgegeben habe, schlug mir das Herz wirklich bis zum Hals. Warum? Na ja, der Gedanke, dass dies wirklich MEIN College ist, überwältigt mich nun einmal.

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jun 16, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jun 16, 2009

USA

Es sind 79!

Nein!!! Das darf doch nicht wahr sein! Hätte es nicht ein einziger Punkt mehr sein können? Genau 80 Punkte hätte ich für das Bestehen des Englischtests gebraucht. Kann man wirklich so viel Pech haben? Schließlich war der TOEFL nicht gerade günstig: 150 Dollars habe ich gezahlt. Und wofür? Für gar nichts!

Na ja, das ist vielleicht ungerecht zu sagen, schließlich habe ich von dieser Erfahrung durchaus profitiert. Nicht jeder kann behaupten, sich diesem globalen Test gestellt zu haben. Aber ist das wirklich fast ein ganzes Au-pair-Wochengehalt wert?

Wie mein Testergebnis im Allgemeinen aussieht? Fast so, wie ich es mir gedacht hatte. Im schriftlichen Teil habe ich fast die volle Punktzahl erreicht, und auch im sprachlichen Teil fehlten mir nicht einmal fünf Punkte zum Maximalergebnis. Da liegt der Grund meines „Scheiterns" natürlich auf der Hand: Sowohl der Lese- als auch der Hörverständnisteil waren nicht gerade berauschend.

Egal, ändern kann ich es nicht mehr. Dann mache ich eben diesen Test im College. Außerdem habe ich so nicht nur die Möglichkeit, mein College ein wenig zu erkunden, sondern habe auch den direkten Vergleich TOEFL versus „wahre" Sprachanforderungen an ausländische Studenten. Insofern hat es auch etwas Gutes. Ich brenne wirklich darauf, endlich mein Studium an einem amerikanischen College zu beginnen. Nur noch etwa drei Monate und dann ist es soweit. Dann werde ich stolze Besitzerin eines amerikanischen Studentenausweises sein. Spätestens dann werde ich sagen: „79 Punkte? Auch die konnten mir keinen Stein in den Weg legen auf meinem Weg zur College-Studentin!"

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jun 8, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jun 8, 2009

USA

Zurück in die Heimat?

Nun ist es soweit: Ich habe die Rückreisepapiere von meiner Au-pair-Agentur zugeschickt bekommen! Ja, es ist wirklich schnell rumgegangen, mein Au-pair-Jahr! Im Juli ist es nun endgültig vorbei. Wow, es ist kaum zu glauben! Schließlich war das vergangene Jahr DAS Jahr, das meine Gedanken und Pläne seit etwa fünf Jahren beherrscht hat.

Und wie war es nun, MEIN Au-pair-Jahr? War es so, wie ich es mir vorgestellt hatte? Nein, ganz und gar nicht! Ich hätte nie gedacht, dass meine Gastfamilie und ich so "close" werden und dass sie und ihre beiden Jungs mir mehr bedeuten als meine Au-pair-Freunde. Ja, genau so ist es gekommen. Sicher wüsste ich nicht, was ich ohne meine Freunde machen würde, aber mit den Kindern zusammen zu sein, ihnen abends eine Geschichte vorzulesen und sie in mein Bett krabbeln zu sehen, bedeutet mir mehr, als mit anderen Au-pairs ins Kino zu gehen. Ja, vielleicht unterscheidet mich gerade das von anderen Au-pairs, die stündlich auf die Uhr gucken in der Hoffnung, ihr Arbeitstag geht schnell rum, damit sie sich mit ihren Freunden treffen können. Nein, so bin ich wirklich nicht. Ich verbringe auch gerne meine freien Tage mit den kids. Das scheint der Grund zu sein, weshalb sie mich wohl nicht loslassen und mich als Studentin halten wollen :-)

Nun geht es im Juli aber erst einmal wieder zurück nach Deutschland, um mein F1-Studentenvisum zu beantragen und meine Freunde und Familie wiederzusehen. Zwei Wochen später geht es dann wieder ab nach New Jersey - jedoch als Studentin und nicht mehr als Au-pair. Mann, das wird eine rießige Herausforderung. Ich hoffe, ihr gewachsen zu sein...

Autor: Katharina  |  Rubrik: studium  |  Jun 2, 2009
Autor: Katharina
Rubrik: studium
Jun 2, 2009