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Zukunft Ingenieurin?

Lieber Fliesen schneiden als Nerven sägen?! (Teil 1)

Wer kennt es nicht? Man hat es eilig und möchte im Baumarkt einfach nur ganz schnell genau das kaufen, was man auch benötigt - und zwar ohne große Suchaktionen durch den endlosen Regaldschungel voll von Schrauben, Nägeln, Brettern, Leisten, Fliesen und all dem anderen Kram, den man im Moment mal so überhaupt gar nicht benötigt.

Was tut der schlaue Kunde von Heute also? Richtig! Er schnappt sich eine Bedienung. Je nach Baumarkt kann dieses Unterfangen manchmal schon mehr Zeit in Anspruch nehmen, als benötigt würde, um die Sachen einfach selbst zu suchen. Dennoch fühlt sich der Kunde nun glücklich, denn er hat ja jetzt eine kompetente und fachkundige Beratung an der Seite. Oder etwa nicht?

Beim selbstkritischen Beobachten meines Einkaufsverhalten im Baumarkt ist mir eines aufgefallen: Grundsätzlich suche ich zunächst nach einer männlichen Bedienung. Und ich scheine nicht die einzige zu sein, denn obwohl bei dem männlichen Mitarbeiter schon eine kolossale Schlange durch den ganzen Markt zu finden ist, steht bei der Mitarbeiterin niemand. Umso besser für mich! Sofort ergreife ich die Chance, mein unterbewusst verankertes Vorurteil, dass nur Männer eine kompetente Beratung in Sachen Baumarkt bieten können, abzulegen und steuere auf die Mitarbeiterin zu. „Entschuldigung, ich suche genau diese Schrauben? Können Sie mir helfen?" Doch leider wird mein Wagemut enttäuscht. „Nein, tut mir Leid, also das weiß ich ja jetzt gar nicht. Da müssten Sie sich mal an meinen Kollegen wenden!"

Naja, vielleicht klappt's dann ja beim nächsten Mal, wenn es wieder heißt: Janine goes to Baumarkt!

Autor: Janine  |  Rubrik: orientieren  |  Apr 28, 2009
Autor: Janine
Rubrik: orientieren
Apr 28, 2009

Zukunft Ingenieurin?

Vom Suchen und Finden der richtigen Informationen...

„Und wo ist nun die Studieninformation?" Plan- und ratlos schauen meine Freundin und ich uns auf dem Campusgelände um. „Tjaaaaa... gute Frage." Zum Glück taucht in diesem Moment unser Retter in der Not auf. Nur, dass es sich nicht um unseren Traumprinzen auf seinem prächtigen Streitross handelt, sondern schlicht und ergreifend um eine Informationstafel, die uns darauf hinweist, dass wir in zirka zehn Minuten ungefähr dreimal am entsprechenden Gebäude vorbeigelaufen sind.

„Aber immerhin haben wir's gefunden", denke ich und klopfe an die Tür des Büros. „Wie die Tür ist zu? Aber die haben da doch jetzt Sprechstunde." Aber falsch gedacht: Genau heute muss die Studienberatung natürlich Urlaub haben. Wir werden also auf die Vertretung verwiesen. Nach einer weiteren Wanderung durch den Irrgarten „Campus" gelangen wir schließlich noch zum richtigen Büro. Doch die Informationen, die wir hier erhalten, enttäuschen auf ganzer Linie: Keine Frage kann wirklich präzise beantwortet werden und zumeist werden wir direkt auf die Professoren des jeweiligen Studienfachs verwiesen.

„Na, das war aber eine Enttäuschung! Alles können die natürlich nicht wissen, aber grundsätzliche Fragen müsste die Studienberatung doch eigentlich beantworten können. Dafür sind die doch da, oder?" Seufzend stimme ich meiner Freundin zu. Die Anfahrt hätte ich mir wirklich sparen können, denn die E-Mailadressen meiner vielleicht zukünftigen Professoren hätte ich auch im Internet gefunden.

Autor: Janine  |  Rubrik: orientieren  |  Apr 14, 2009
Autor: Janine
Rubrik: orientieren
Apr 14, 2009

Zukunft Ingenieurin?

Na, ganz toll...

Nach der Physik-Abiturklausur hatte ich mir fest vorgenommen, mit niemanden aus meinem Kurs über meine Lösungen zu sprechen. Ich wollte nicht verunsichert werden und die zwei Monate bis zur Ergebnisbekanntgabe nicht damit verbringen, mir über mögliche Fehler, an denen ich sowieso nichts mehr ändern kann, den Kopf zu zerbrechen.

Besonders mit meinem Physik-Lehrer wollte ich kein Sterbenswörtchen über die Klausur wechseln, denn seine Art und Weise mich (wenn auch ungewollt) in Panik zu versetzen, kannte ich nur zu gut:

Schritt 1: Grundlegendes Besprechen der Klausur: Der eine oder andere Fehler fällt einem hier immer auf.

Schritt 2: Besprechen der Details: Manchmal ist es hier sehr interessant zu sehen, was eigentlich alles  zur Lösung der Aufgaben verlangt wurden, auf was im Unterricht kein Wert gelegt wurde.

Schritt 3: Besprechung der größten Fehlerquellen: Spätestens hier fällt einem auf, was man in der Klausur alles zusätzlich zum richtigen Ergebnis noch hätte schreiben müssen.

Spätestens nach Schritt 3 habe ich nach jeder Klausur das Gefühl, im Erboden versinken zu müssen, denn von möglichen 15 Punkten scheint, mit etwas Glück, noch ein Trostpunkt übrig geblieben zu sein. Im Gegensatz zur Abiturklausur bekomme ich hier aber bei Klausuren gleich nach der Besprechung mein (oftmals doch recht gutes) Ergebnis genannt, sodass sich der Augenblick nagenden Zweifels lediglich auf eine Doppelstunde beschränken kann.

Leider hatte mein Lehrer nun aber in der letzten Physikstunde die grandiose Eingebung, uns unsere größten Fehler in der Abiturklausur schon vorab mitzuteilen und das, obwohl der halbe Kurs ihm versicherte, dass alles jetzt gar nicht wissen zu wollen. Doch nun kann ich ja eh nichts mehr dran ändern...

Autor: Janine  |  Rubrik: orientieren  |  Apr 3, 2009
Autor: Janine
Rubrik: orientieren
Apr 3, 2009