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Zukunft Ingenieurin?

Marmelade mit Ketchup?!

„Die erste Regel in 'Lyrik für Dumme' lautet: Ihr dürft den Wörtern nicht wehtun!" Dieser Satz bildet den Einstieg in eine sehr amüsante und dennoch lehrreiche Deutschstunde. Davon, dass mir in einem psychologischen Gutachten sehr gute sprachliche Fähigkeiten zugesprochen wurden, habe ich bereits erzählt, von meinem zweiten Leistungskurs, Deutsch, jedoch noch nicht. Um meine Lehrer zu zitieren:„Physik und Deutsch, das ist wie Marmelade mit Ketchup." Tatsächlich ist diese Kombination an unserer Schule einzigartig; zwei Fächer, die gegensätzlicher kaum sein könnten.

„Für alle, die Mutig sind - Deutsch- und Physik-Lk", dieser Satz trifft oftmals wirklich zu, denn das, was ich im ersten Fach lerne, hilft mir im zweiten rein gar nicht weiter. „Iphigenie auf Tauris" ist nun einmal für den Physikunterricht genauso irrelevant, wie für Deutsch die einfache spektrale Analyse periodischer Signale. Problematisch wird es nur, wenn durch eine so eigenartige Kombination Wissenslücken entstehen: Physik und Mathematik, Deutsch und Geschichte, das sind die eigentlichen Zwillingspaare unter den Leistungskursen und so erlebe ich es immer wieder, dass Wissen aus diesen Fächern vorrausgesetzt wird, welches ich mir im Grundkurs in diesem Umfang unmöglich aneignen konnte.

Dennoch bin ich mit meiner Wahl meiner Leistungskurse mehr als glücklich und so werde ich auch weiterhin die eine Hälfte des Unterrichtes vor dem Oszilloskop, die andere mit der metrischen Versanalyse verbringen.

 

Autor: Janine  |  Rubrik: orientieren  |  Mar 17, 2008
Autor: Janine
Rubrik: orientieren
Mar 17, 2008

Zukunft Ingenieurin?

Zwei kleine Wörtchen und ihre große Bedeutung

„Klick, Klack, Klick, Klack" - während meine Augen träge dem hellen, leicht hypnotisierend wirkenden Lichtpunkt folgen, der auf dem Bildschirm des Oszilloskop vor mir hin und her wandert, versuche ich zwanghaft meine gesamte Aufmerksamkeit auf den Vortrag des Professors vor mir zu richten.

Zusammen mit meinen Mitschülern aus dem Physik-Leistungskurs sitze ich an der Fachhochschule in meiner Stadt. Eigentlich klang alles sehr interessant: Im Rahmen unserer Projektarbeit sollten wir uns hier einen Vortrag über den Studiengang Kommunikationstechnologie anhören. Eine interessante Alternative zum Ingenieursstudium dachte ich mir, doch die Erwähnung von zwei kleinen Wörtchen lässt meine Begeisterung und damit mein Interesse für den Vortrag rapide sinken: „...erwartet werden gute Informatikkenntnisse". „Und wieder ein Studiengang abgehakt", denke ich nur. Ich gehöre zu den Leuten, deren Computer regelmäßig Sachen machen, die sie nicht verstehen. Gute Informatikkenntnisse?! - Mein Interesse für Programmierung geht gegen null.

So wie heute geht es mir oft, wenn ich mich über Studiengänge informiere: Gerade in naturwissenschaftlich ausgeprägten Studienfächern sind sehr gute Informatikkenntnisse oftmals Grundbedingung.

Damit heißt es dann wohl auch für heute wieder: Weitersuchen nach dem perfekten Studiengang - ohne zuviel Informatik!

Autor: Janine  |  Rubrik: orientieren  |  Mar 10, 2008
Autor: Janine
Rubrik: orientieren
Mar 10, 2008

Zukunft Ingenieurin?

Meine Stärken kennen und vor allem auch nutzen?

„Ihre Fähigkeiten räumlich und mathematisch-logisch zu denken, sind generell gut ausgeprägt. Aber aus dem Test geht vor allem eine überdurchschnittliche Begabung für den sprachlichen Bereich hervor."

Ich befinde mich bei einer so genannten „psychologischen Begutachtung" in der Agentur für Arbeit. Die Berufsberaterin an meiner Schule hatte mir vor einiger Zeit zu diesem Gespräch geraten, um die Bedenken über meine eventuell nicht ausreichenden Fähigkeiten im Bezug auf das Ingenieurstudium zu zerstreuen oder mir diese Befürchtungen gegebenenfalls auch zu bestätigen.

Nach einem Gespräch mit dem Psychologen und einem dreistündigen Test liegen nun die Ergebnisse vor: „Ich würde sagen, dass ein Ingenieursstudium für Sie auf keinen Fall ausgeschlossen ist, obgleich Sie wahrscheinlich sehr viel lernen müssten. Aber ich schätze Sie als eine Person ein, die sich mit Ihren Leistungen gerne im sehr guten Bereich bewegt und nach Ihren Stärken zu urteilen, würde sich dann eher ein sprachlich orientiertes Berufsfeld eignen. In einem solchen Falle ist es manchmal einfach das Beste, seinem Herzen zu folgen."

Seine Abschiedworte immer noch im Ohr und noch mehr ungelöste Fragen in meinem Kopf als vor dem Gespräch, stehe ich wieder vor dem riesigen Gebäude: Mir wurde nun noch einmal bestätigt, wo meine Stärken und Schwächen liegen, aber was ich mit diesen Erkenntnissen anfangen soll, weiß ich noch nicht wirklich ...

Autor: Janine  |  Rubrik: orientieren  |  Mar 4, 2008
Autor: Janine
Rubrik: orientieren
Mar 4, 2008