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Zukunft Ingenieurin?

Die zwei Kulturen

„Eigentlich mögen sie einander nicht, die Ingenieure und Ökonomen, die Physiker und Soziologen, die Chemiker und Juristen etc. Sie leben in einer Welt und machen Witze übereinander." „Die zwei Kulturen", dies ist der Name eines Werkes des Wissenschaftlers Charles Percy Snow. Die Kernthese des Werkes: Die Wissenschaft zerfällt in zwei unterschiedliche Kulturen, eine naturwissenschaftlich-technische und eine geisteswissenschaftlich-literarische. Und genau diesen Spagat zwischen den zwei Kulturen müsste ich meistern, sollte ich meinen Traumstudiengang „Energie- und Umweltmanagement" belegen und Wirtschaftingenieurin werden.

Arbeiten Ingenieure ohne kaufmännische Kenntnisse und Unternehmer ohne Verständnis für komplexe technische Vorgänge zusammen, stößt man immer wieder auf Probleme; diese sollen durch das Know-how der Wirtschaftingenieure im Bereich Natur- und Ingenieurwissenschaft und durch die Kenntnisse in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften vermieden werden; so heißt es in vielen Broschüren über den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen.

Diese „Zweigleisigkeit" wäre für mich ein Vorteil; zeigen sich doch schon in meinen beiden grundverschiedenen Leistungskursen meine unterschiedlichen Interessen; umso besser, wenn das Studium gleich beide berücksichtigt. Doch gehöre ich auch zu den Menschen, die Halbwissen nicht sehr lieben: Und ist die Angst bei einem „Studiengemisch" aus zwei und mehr Studiengängen nicht berechtigt, eben nur dieses vermittelt zu kriegen?

Autor: Janine  |  Rubrik: orientieren  |  Apr 2, 2008
Autor: Janine
Rubrik: orientieren
Apr 2, 2008

Zukunft Ingenieurin?

'If you can't stand the heat get out of the kitchen'?!

Energie- und Umweltmanagement! Dieses Studienfach scheint einfach perfekt zu sein!

Es ist genau die Kombination, die ich mir wünsche: Vermittelt werden sollen Wirtschaftswissenschaften, Energie- und Umwelttechnik, Energiewirtschaft und Energie- und Umweltmanagement. Wie auch auf der Homepage der Universität Flensburg nachzulesen ist, ist es Ziel des Studiengangs „Wirtschaftsingenieure auszubilden, die auf der Basis eines interdisziplinär geprägten Denkens Lösungsansätze für verschiedenste Probleme des Energie- und Umweltbereichs im Sinne einer dauerhaft-umweltgerechten Entwicklung erarbeiten können."

Der hohe Bezug zur Praxis und die solide technische Grundausbildung, die vermittelt werden soll, tragen ebenfalls zu meiner Begeisterung bei; dass ich diesen Studiengang in meiner Heimatstadt belegen könnte, ist für mich ein riesiger Vorteil. Zudem schaffte es der gemeinschaftliche Studiengang der Universität und der Fachhochschule Flensburg auch im Studienführer der Zeit gleich in drei von vier Bewertungssparten einen Spitzenplatz zu belegen.

In einer Broschüre über diesen Studiengang heißt es: „Die Grundphilosophie ist mit dem Satz 'If you can't stand the heat get out of the kitchen' treffend beschrieben. So führt der Studiengang zur Ausbildung einer neuen Generation von Führungskräften mit internationalem Horizont, denen harte Arbeit und selbstständiges Denken zur zweiten Natur geworden sind."

Für mein Traumstudium wäre mir keine Arbeit zu hart ...

Autor: Janine  |  Rubrik: orientieren  |  Mar 28, 2008
Autor: Janine
Rubrik: orientieren
Mar 28, 2008

Zukunft Ingenieurin?

Die 'männliche' Naturwissenschaft

„Was macht der liebe Gott, wenn er einen Physiklehrer bestrafen will? - Er schickt ihn in eine Mädchenklasse." Wirklich witzig, muss ich sagen ... Aber dennoch, ist an diesem Spruch nicht manchmal auch etwas Wahres dran? Stößt man nicht häufig gerade bei Mädchen auf ein absolutes Desinteresse am Fach Physik?

Ich erinnere mich noch gut an die 7.Klasse, als das Fach Physik eingeführt wurde. Ein Fach, das technisches Verständnis voraussetzt, ein Fach, dass viel Mathematik verlangt, und vor allem: kein Fach für ein Mädchen!!! Diese Vorurteile hatte ich schon so oft gehört, und entsprechend groß war auch mein Interesse an diesem Fach. Eine Einstellung, die sich folglich auch in meinen Noten widerspiegelte.

„Sie müssen ja nicht wissen, was sich hinter der Technik eines Herdes verbirgt, es reicht, wenn Sie ihn bedienen können!" Dieser scheinbar als Witz gemeinte Satz meines damaligen Physiklehrers ließ das Fass überlaufen. Für dumm erklären lassen, wollte ich mich nicht! Ich begann zu lernen und zu lernen - und siehe da, als ich mich in den Stoff hineinkniete  und wirklich zu verstehen versuchte, entpuppte sich das Monster Physik als durchaus zähmbar - und was das Wichtigste war: Es machte mir unheimlich Spaß!

Das Klischee der trockenen, schwerverständlichen und vor allem „männlichen" Wissenschaft Physik scheint sich aber immer noch vielerorts in den Köpfen zu befinden. Schade nur, wenn dadurch potenzielles Talent verloren geht ...

 

Autor: Janine  |  Rubrik: orientieren  |  Mar 25, 2008
Autor: Janine
Rubrik: orientieren
Mar 25, 2008