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Zukunft Ingenieurin?

Physik-LK vs. Deutsch-LK Teil 2

Teil 2: Das Deutsch-Leistungskurstreffen

Dass sich der Deutsch-LK unserer Schule abends trifft, ist keine Seltenheit. Allerdings steht bei diesen Treffen zumeist erst einmal ein Theaterbesuch oder ein Gespräch mit einem Autoren im Vordergrund. Und selbst wenn es sich einmal um ein „ganz stinknormales Kurstreffen" handelt: Die Literatur ist zumindest zu Beginn des Abends irgendwie doch nicht ganz aus dem Treffen wegzudenken - nicht nur, weil  beispielsweise unser Lehrer mit größter Begeisterung (und vielleicht auch nicht immer zur Freude eines jeden Schülers) dafür sorgt, dass hier Finalrunden von Gedichtwettbewerben ausgetragen werden, sondern auch, weil irgendein literarisches Werk immer gerade in irgendeiner Gesprächsrunde diskutiert wird. 

Was dem Physik-Leistungskurs seine Technik ist, sind dem Deutsch-LK seine Bücher. Mit einer großen Einschränkung: Beim Deutsch-LK-Kurstreffen ist jedem Deutsch-LK-Fremden ohne weiteres die Möglichkeit gegeben, sich am Gespräch zu beteiligen und einen netten, unterhaltsamen Abend zu haben.

Einem nicht-technikinteressierten Besucher eines Physiktreffens bleiben hingegen wohl lediglich folgende Optionen: Zuhören und versuchen, wachzubleiben und eventuell sogar noch ein halbwegs interessiertes Gesicht dabei machen, im Laufe des Abends mit einer möglichst glaubwürdigen Ausrede verschwinden („Es tut mir ja wirklich so Leid, aber ich glaube, ich habe die Herdplatte angelassen.") oder einfach gar nicht erst hingehen.

Autor: Janine  |  Rubrik: orientieren  |  Jun 27, 2008
Autor: Janine
Rubrik: orientieren
Jun 27, 2008

Zukunft Ingenieurin?

Physik-LK vs. Deutsch-LK

Teil 1: Das Physik-Leistungskurstreffen

Ein kleiner Kurs von gerade mal 16 Leuten zu sein, bringt oftmals große Vorteile mit sich. Effektiveres Lernen, eine  angenehmere Unterrichtsatmosphäre und die individuelle Förderung eines jeden Schülers sind nur einige der Punkte - nicht zu vergessen sind aber auch die gemütlichen Kurstreffen, sprich Grillabende, die bei einer hungrigen Meute von 30 Leuten wohl kaum möglich wären. Auffällig ist hier aber vor allem eins: An den Gesprächsthemen lässt sich unfehlbar festmachen, dass es sich nur um einen Physik-Lk handeln kann.

Autos, Computer, neue Satellitentechnologien und so weiter und so fort: Obwohl ich normalerweise kein Freund von Klischees bin, muss ich sagen, dass sich dieses Vorurteil wirklich bewahrheitet hat: Ein bisschen freakig wirken hier wohl alle, ob nun mit glänzenden Augen über die Einbeziehung des Mondes zu Amateurfunkzwecken berichtet wird oder eine ausgiebige Diskussion über Sicherheitslücken bei bestimmten Internetexplorern startet. Auch die Arbeitshaltung erscheint einfach „typisch Physik-Lk", fallen dem einen oder anderen doch schon die Augen zu, da die letzten beiden Nächte für den wahnwitzigen Versuch genutzt wurden, dass Projekt, zu dem man ja eigentlich zwei Monate Zeit hatte, nun doch noch auf den letzten Drücker fertig zu stellen.

Vielleicht kann man der Behauptung: „Ja, ich habe Physik-Lk und nein, ich bin kein Freak!" ja doch nur begrenzt zustimmen ...

 

Autor: Janine  |  Rubrik: orientieren  |  Jun 23, 2008
Autor: Janine
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Jun 23, 2008

Zukunft Ingenieurin?

Freitag, der 13.

Es war mal wieder soweit: Die nächste 5-stündige Leistungskursklausur in Physik stand an - treffenderweise an einem Freitag, den 13.

Physik-Leistungskursklausuren bedeuten stark vereinfacht ausgedrückt folgendes: Gesetzmäßigkeiten herleiten, herleiten und nochmals herleiten - lediglich unterbrochen von gelegentlichem Aufseufzen, genervtem Zettelzusammenknüllen oder weiteren Wutausbrüchen jeglicher Art, wenn mal wieder festgestellt wurde, dass man die letzte Stunde mit einem völlig falschem Ansatz verschwendet hat. Aber als ob dies noch nicht genug des Guten wäre, hatte sich unser Lehrer in dieser Klausur noch etwas ganz Besonderes für uns einfallen lassen: Praktische Versuche ...

Praktische Versuche sind etwas, mit dem man im Physikunterricht groß wird: Ob man nun in seiner ersten Physikstunde einen kleinen Stromkreis aufbaut und die Glühbirne zum Leuchten bringt (es sei denn sie ist gerade mal wieder durchgebrannt ;)) oder ob man im Leistungskurs Bilder auf dem Spektrumanalysator beobachtet: Ohne Versuche funktioniert Physik in der Schule einfach nicht ...

Dennoch ist es etwas anderes, ob man nun in einer gewöhnlichen Physikstunde einen Versuch durchführt oder ob man bei dem jeweiligen Versuch noch den Druck einer LK-Klausur im Nacken hat. Ich zumindest habe es geschafft, zehn Minuten Interferenzerscheinungen an einem roten Laserlichtpunkt zu suchen, ohne dass mir aufgefallen ist, dass ich vergessen hatte, den Doppelspalt vor meine Lichtquelle zu schieben, der aber wiederum notwendig gewesen wäre, um Interferenz zu beobachten. Freitag, der 13. halt ...

Autor: Janine  |  Rubrik: orientieren  |  Jun 13, 2008
Autor: Janine
Rubrik: orientieren
Jun 13, 2008