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Zukunft Ingenieurin?

Mrs. X und die Chemie

Das neue Schuljahr begann wie eigentlich jedes neue Schuljahr beginnt, sprich mit diversen Veränderungen: Eine Veränderung entpuppte sich aber (und das auch ohne näheres Hinsehen) als echter Alptraum. Nur das die bedrohlichen, aber durchaus banalen Situationen, von denen ein Alptraum gekennzeichnet ist, nicht im REM-Schlaf auftraten, sondern im Chemieraum unserer Partnerschule.

Meiner tiefen Zuneigung zu allen naturwissenschaftlichen Fächern folgend, hatte ich alles daran gesetzt, Physik, Chemie und Biologie auch im 13.Schuljahr belegen zu können. Dank meiner außergewöhnlichen Kombination aus Physik- und Deutsch-Lk und meinem Durchhaltevermögen bei endlosen Diskussionen über Stundenplanänderung mit unserem Oberstufenleiter („Ich benötige nun mal alle Naturwissenschaften für mein Studium." NEIN, ich will Biologie NICHT abwählen, Chemie auch nicht!")  gelang es mir dann auch tatsächlich alle Fächer zu belegen.

Da die Zahl derer, die Chemie auch im 13.Jahrgang belegen wollten, auf eine verschwindend geringe Zahl gesunken war, wurde unser Kurs an unsere Partnerschule verlegt. Ein gängiges Verfahren und soweit, so gut. Doch ich hatte nicht mit Mrs. X gerechnet!

Gerüchte über Lehrer kursieren immer und den meisten schenke ich mittlerweile kein Gehör mehr. Mit dem Ziel mir selber ein Bild von meiner potenziellen Prüffachlehrerin zu machen, setzte ich mich daher guten Mutes in den Unterricht - und wurde bitter enttäuscht. Auf Einzelheiten möchte ich nicht weiter eingehen, aber soviel sei gesagt: Es ist doch sehr unwahrscheinlich, dass wir in vier Jahren Chemieunterricht an unserer Schule ausschließlich Falsches gelernt haben. Das sah dann auch unser Oberstufenleiter ein und lies alle Schüler unserer Schule Chemie abwählen - eine absolute Ausnahmeregelung ...

 

Autor: Janine  |  Rubrik: orientieren  |  Sep 29, 2008
Autor: Janine
Rubrik: orientieren
Sep 29, 2008

Zukunft Ingenieurin?

Money, money, money

Diese Woche war es endlich soweit: Die Wahl der Studienfahrtziele lag an! Neben Barcelona und Wien, für das ich mich letztendlich entschied, stand dieses Jahr sogar Jerusalem zur Auswahl. Man kann also wirklich nicht behaupten, dass nicht für jeden Geschmack etwas dabei war - ob dies allerdings auch auf jeden Geldbeutel zutrifft, ist fraglich.

Sicherlich - die Fahrtkostenbegrenzung auf 350 Euro ist für derartige Fahrten schon überaus knapp bemessen, aber da war 2007 ja schon die Studienfahrt nach Neapel und dann ist da auch noch die Fahrt nach Amerika im Herbst; nicht zu vergessen die Chor- und Musicalprobenwochenenden, Sportkursausflüge, der Berg an nicht immer ganz billigen Büchern, die für den Deutsch-Lk angeschafft werden müssen, mal ganz abgesehen von den anstehenden Kosten für die Abiturfeierlichkeiten inklusive sämtlichen Schnickschnack von A wie Abendkleid bis Z wie (Abi-)Zeitung ... Und bevor ich's vergesse: Eine Abi-Abschlussfahrt darf im Programm natürlich auch nicht fehlen ...

Die Oberstufe am Gymnasium ist wirklich nicht ganz billig, zumindest bei der Fülle an Fahrtenangeboten und Veranstaltungen, die unsere Schule uns (dankenswerter Weise) bietet. Und auch der Rat unseres Deutsch-Lehrers doch am Wochenende einfach mal einen Cocktail weniger zu trinken, dürfte kaum kostendeckend wirken. 

Autor: Janine  |  Rubrik: orientieren  |  Sep 22, 2008
Autor: Janine
Rubrik: orientieren
Sep 22, 2008

Zukunft Ingenieurin?

Die PC-Fahrschule

So muss es hochbegabten Schülern beim Lösen der Hausaufgaben häufiger gehen: Das Notieren der Rechnung dauert länger als das eigentliche Berechnen. Heute ging es mir genauso - nur leider mit einem kleinen aber feinen Unterschied: Während sich hochbegabte Schüler über das Lösen der Aufgabe vermutlich keinerlei Gedanken machen müssen und sich höchstens fragen, was es für eine Zeitverschwendung sei, den simplen Rechenweg auch noch aufzuschreiben, liegt das Problem bei mir eher an meiner Unfähigkeit mit Tabellenkalkulationsprogrammen etc. umzugehen.

Wie oft habe ich mir schon vorgenommen einen Formeleditor zu besorgen und wie viel öfter wollte ich mich schon detaillierter in Excel einarbeiten. Aber dennoch - mich in meiner ohnehin schon recht knapp bemessen Freizeit dazu aufzuraffen, fällt mir einfach schwer. Und so sieht es bei jeder am PC anzufertigenden Physikhausaufgabe gleich aus: Ein mühsames Suchen der richtigen Funktionen bei Excel, ein noch mühseligeres Aufspüren von Sonderzeichen wie λ, ausprobieren, ob der mit der Hand vorgezeichnete Graph auch dem auf dem Bildschirm ähnelt, im allergrößten Notfall ein wenig mit Paint nachhelfen ...

Durch die PC-Fahrschule würde ich wohl klar durchfallen, Kreativitätsmangel beim Lösen der mir gestellten Aufgaben kann man mir aber dennoch nicht vorwerfen ...

Autor: Janine  |  Rubrik: orientieren  |  Sep 15, 2008
Autor: Janine
Rubrik: orientieren
Sep 15, 2008