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Zukunft Ingenieurin?

Für immer vielleicht?

Nun bin ich endlich wieder aus den USA zu Hause. Endlich? Ja, wirklich endlich!

Hinter mir liegen drei wunderschöne Wochen voller neuer Eindrücke und Erfahrungen. Ich hatte die Chance, unheimlich viele nette Menschen kennenzulernen, habe New York, Philadelphia und Washington gesehen und ganz nebenbei mein Englisch um ein Vielfaches verbessert.

Und dennoch bin ich unheimlich froh, wieder zu Hause zu sein! Drei wundervolle Wochen Amerika - aber das ist dann auch für meinen Geschmack genug. Für mich ist dieses Land keines, in dem ich leben möchte. Auch wenn ich wunderbare Gastfamilien hatte, habe ich meine Familie und Freunde sehr vermisst. Security-Kontrollen an Schulen und ID-Karten um den Hals der Schüler kamen mir ebenso fremd vor wie „No Drugs-, No Guns"-Zeichen vor dem Schulgebäude. Und dann sind da nicht zuletzt die ständig laufenden Fernseher, die ich in jeder meiner Gastfamilien vorfand. Damit werde ich mich wohl nie anfreunden können.

Für immer in Amerika leben? Nein, das kommt für mich ganz bestimmt nicht in Frage. Für einige Zeit? Nur wenn es beruflich unbedingt sein muss.

Autor: Janine  |  Rubrik: orientieren  |  Nov 7, 2008
Autor: Janine
Rubrik: orientieren
Nov 7, 2008

Zukunft Ingenieurin?

Ein zu hoher Preis?

Ich bin gerade dabei, meine Sachen zu packen - meine Sachen für drei Wochen Amerika. Ob ich denn schon aufgeregt sei, fragen die meisten meiner Freunde, Verwandten und Bekannte. Aufgeregt?! Nein, eigentlich nicht wirklich. Schließlich sind es ja nur drei Wochen und nicht ein halbes oder sogar ein ganzes Jahr.

Aber wenn es so wäre? Wenn ich meinen Koffer nicht nur für diese drei Wochen packen würde, die ich mit Schulchor und Bigband in den USA verbringe. Eigentlich kein schönes Gefühl! Mich von meiner Familie und meinen Freunden für so lange Zeit zu verabschieden, ein halbes Jahr oder länger nur über Telefon und Internet im Kontakt sein...?

Das wäre es vermutlich aber, was ich schon während meines Studiums zur Wirtschaftsingenieurin in Kauf nehmen müsste: Auslandsaufenthalte sind im Studienfach „Energie - und Umweltmanagement" Pflicht, genauso sieht es bei den regenerativen Energien aus. Und wie man mir bei meinem Praktikum bei einem Windenergieunternehmen unmissverständlich zu verstehen gab, sind von den meisten, zumeist ja auch international agierenden Firmen Auslandsaufenthalte gerade von jungen Ingenieuren sehr erwünscht. Natürlich, es ist mein Traumberuf, aber ist der Preis von vermutlich mehreren, langen Abschieden nicht doch zu hoch? Aber darüber will ich jetzt lieber nicht nachgrübeln. Nun heißt es erst einmal Kofferpacken und dann geht's ab nach Amerika - wenn auch nur für drei Wochen!

Autor: Janine  |  Rubrik: orientieren  |  Oct 24, 2008
Autor: Janine
Rubrik: orientieren
Oct 24, 2008

Zukunft Ingenieurin?

Mrs. X und die Folgen

In meinem letzten Blog habe ich von meinem absoluten Chemiehorror Mrs. X erzählt und auch davon, dass mich dieser Albtraum, der sich leider als ziemlich real entpuppte, dazu brachte, meinen absoluten Prüffach-Favoriten Chemie abzuwählen.  

Bleibt nun also nur noch, mögliche Alternativen zu betrachten. Hierzu muss zunächst einmal gesagt werden, dass die „Marmelade-mit-Ketchup-Leistungskursvariante" Deutsch und Physik einen ganz entscheidenden Vorteil bei der Prüffachwahl bietet: Sowohl das sprachliche als auch das naturwissenschaftliche Aufgabenfeld ist abgedeckt. Es muss also nur noch das gesellschaftswissenschaftliche Gebiet belegt werden, somit ist das vierte Fach für mich frei wählbar.

Anders als die meisten meiner Mitschüler, die durch Leistungskurs-Kombinationen wie etwa Latein/Englisch oder Deutsch/Musik in ihrer Prüffachwahl stark eingeschränkt sind, habe ich nun die Qual der Wahl. Dennoch fiel mir meine Entscheidung nicht wirklich schwer, denn meine nächstgrößte Begeisterung nach Physik und Chemie gehört, wie vermutlich unschwer zu erraten ist, eindeutig der Biologie. Und so werde ich mich in meinem schriftlichen Prüffach nun mit Evolution, Ökologie und Genetik befassen anstatt mit Seifen und Kunststoffen. 

Manch einer mag sagen, dass dies ja keinen Unterschied mache: „Naturwissenschaft ist schließlich Naturwissenschaft!" Dennoch finde ich es schade, dass ein einziger Lehrerwechsel dazu führen kann, dass man seinen kompletten Prüffachplan über den Haufen werfen muss.

Autor: Janine  |  Rubrik: orientieren  |  Oct 16, 2008
Autor: Janine
Rubrik: orientieren
Oct 16, 2008