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Zwischen Ausbildung und Studium

Urlaub

Wenn ich mich an den Urlaub in meiner Kindheit zurückerinnere, denke ich an Ostseewind, der mir durch die Haare weht, Salz auf meinen Lippen und Sand zwischen meinen Zehen. Als ich ein Jahr im Ausland war, habe ich gelernt, dass Urlaub nicht nur in den Ferien stattfinden muss, sondern auch im Alltag möglich ist. Wanderungen, lange Spaziergänge, gemütliche Abende mit Freunden, das gibt mir die Energie, die man tagtäglich braucht.
Ich wollte nie jemand sein, der darauf wartet, bis er endlich Urlaub hat und dann völlig ausgebrannt erst einmal zwei Wochen braucht, bis er im „Urlaub“ ankommt. Mit meiner Ausbildung kam es jedoch fast an solche Grenzen, wo ich mich von Wochenende zu Wochenende und bald nur noch von Urlaub zu Urlaub gehangelt und mich selbst vergessen habe.
Arbeiten kann anstrengend sein, wenn man sich selbst nicht genügend Zeit einräumt. Ich trage gerne viel Verantwortung, organisiere und plane gern. Und da ich daran viel Spaß habe halte ich Druck und Stress lange durch. Und irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem alles zu viel wird. Da brauche ich Ostseewind, Salz, Wasser und Sand.
Ich habe über zwölf Monate keinen richtigen Urlaub gehabt, in dem ich nicht lernen musste oder Prüfungen hatte. Erholung war fern, deshalb nahm ich mir einige Tage Zeit, für ein verlängertes Wochenende, um Kraft für meinen Umzug zu tanken. Danach hatte ich dann endlich mal richtig Urlaub. Und da meine neue Wahlheimat so wunderschön ist, konnte ich mich auch sehr gut entspannen. Daher merke ich mir für die Zukunft: regelmäßige Pausen und Urlaube sind notwendig und überlebenswichtig!

Autor: Lee-Ceshia   |  Rubrik: orientieren  |  Sep 13, 2019

Zwischen Ausbildung und Studium

Geschenke

Es gibt Menschen die verschenken gerne, aber bekommen ungerne etwas geschenkt. Ich muss gestehen: ich liebe beides. Da ich vor kurzem Geburtstag hatte, wurde ich öfters gefragt, was ich mir denn wünsche.

In unserer Konsumgesellschaft wollen immer alle das neues Handy, den besten Laptop, die teuerste Uhr haben. Bitte nicht mit mir. Ich war schon immer ein Freund von einfachen Dingen. Nicht nur in materieller Hinsicht, sondern einfach für die Seele. Daher war ich überaus glücklich, dass meine Freunde das genauso sehen. Dabei sind dann selbstgebastelte Rätsel, Gutscheine für gemeinsame Events, Essen und ganz viel Liebe. Das kostbarste sind keine teuren Uhren, Taschen oder irgendwelcher Krimskrams der nicht von Herzen kommt, sondern Erinnerungen, Zeit und der Herzenswert. Denn wenn ich Menschen wichtig bin, machen Sie sich Gedanken, was mich glücklich macht – neben ihrer ohnehin unersetzbaren Freundschaft.

Jeder kennt dieses Gefühl, nicht viel Geld zu haben, oder ausgeben zu wollen und trotzdem der Person etwas von Bedeutung  schenken zu wollen. Gut finde ich auch praktische Sachen wie Werkzeug: Davon habe ich dann mein ganzes Leben lang etwas. Auch Pflanzen sind ein schönes Symbol für Freundschaften – pflege sie wie du unsere Beziehung zueinander pflegst, egal ob wir einen oder 500 Kilometer voneinander entfernt wohnen.

Autor: Lee-Ceshia   |  Rubrik: orientieren  |  Aug 28, 2019

Zwischen Ausbildung und Studium

Studienportale

Für meine Ausbildung musste ich eine schriftliche Bewerbung an meinen Wunscharbeitgeber senden. Die enthielt Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse und Zertifikate. Dann folgte das Bewerbungsgespräch und zwei Tage später erhielt ich die Termine für Probearbeitstage. Die habe ich dann erfolgreich absolviert und bin mit Vorfreude in das Leben als Auszubildende gestartet.
Für das Studium musste ich mein notariell beglaubigtes Abiturzeugnis aus dem Schrank kramen und mich auf der Website schlau machen, welche Unterlagen die Universität benötigt. Da ich mich für einen NC-freien Studiengang entschieden habe, sollte es nicht so viel sein. Dann musste meine Krankenkasse noch etwas nachweisen, ich musste nachweisen, dass ich den Semesterbeitrag überwiesen habe, meine Daten angeben und nachweisen, dass ich alle Anforderungen für den Studiengang erfülle. Und nun warte ich seit zwei Monaten, dass etwas passiert.
Eins muss ich noch loswerden: Bitte liebe Universitäten, macht eure Portale und Formulare intuitiver und übersichtlicher. Bis ich gefunden habe, was ich ausdrucken und markieren muss, sind einige Stunden und Nerven ins Land gegangen. Und das sehe nicht nur ich so.

 

Autor: Lee-Ceshia   |  Rubrik: orientieren  |  Aug 20, 2019
Autor: Lee-Ceshia
Rubrik: orientieren
Aug 20, 2019