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Was tun nach dem Abi?

Beim Hundetrainer

Vor Kurzem freute ich mich sehr, als eine Redakteurin mir einen spannenden Termin zuteilte: Ich sollte einen Hundetrainer zu seiner Protestaktion befragen, bei der er sich über 24 Tage lang im Käfig eines Hundeauffanglagers einsperrte. Zahlreiche spanische Zeitungen und Radio- und Fernsehsender berichteten über den aus Kantabrien stammenden Mann. Mit seiner Protestaktion forderte er eine härtere Bestrafung für Hundehalter, die ihre Vierbeiner auf die Straße setzen. Außerdem wollte er die spanische Bevölkerung darauf aufmerksam machen, dass Straßenhunde in einigen Auffanglagern nach 14 Tagen getötet werden, wenn sie bis dahin kein neues Zuhause finden.
Über eine Stunde dauerte die Fahrt zu seinem Hof. Er wohnt im Hinterland von Alicante, daher war ich froh, dass ich ein Navi ihm Auto hatte.

Dort angekommen, erzählte er mir über zwei Stunden lang alles über seine Protestaktion und auch über sein Leben in Deutschland; dort lebte er insgesamt über 20 Jahre. Ich musste während des Interviews kein Wort Spanisch reden, da er perfekt Deutsch spricht. Er zeigte mir stolz, was er in Deutschland alles auf die Beine gestellt hat: ein Hundehotel oder eine App für Haustiere. Abschließend zeigte er mir noch sein Grundstück und seine drei Hunde, die er von der Straße gerettet hat. Einen hatte er zum Beispiel in einem Mülleimer in Alicante gefunden. Dann spielte er mit einem Ball mit den Hunden. Von dieser Szene machte ich noch Fotos, bevor ich mich wieder auf den Weg machte und mir überlegte, welche Informationen ich am besten für meinen Artikel verwenden kann.

 

Autor: Tobias  |  Rubrik: studium  |  12.12.2018
Autor: Tobias
Rubrik: studium
12.12.2018

Was tun nach dem Abi?

Wie daheim

... habe ich mich bei einer Benefizveranstaltung der deutschen Zeitung gefühlt, bei der ich zurzeit ein Praktikum mache. Schon seit langer Zeit plante der Redaktionsleiter dieses Fest, das in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche ausgerichtet wurde. Der Erlös kam einer Schule in Bolivien zugute. Das Fest begann am Freitag nach der Arbeit. Es gab viele Auftritte von Bands und Chören. Besonders schön war, dass man die Leser unserer Zeitung besser kennenlernen konnte.
Wir Praktikanten grillten Bratwürste auf einem Holzgrill. Dazu gab es ein großes Buffet mit vielen Salaten, unter anderem dem typischen schwäbischen Kartoffelsalat. Ich fühlte mich fast wie zu Hause. Als Nachtisch gab es noch leckere Kuchen.
Insgesamt arbeiteten wir Praktikanten bis etwa 17 Uhr. Danach schauten wir uns das Festgelände an.
Das Programm ging bis etwa 18.30 Uhr. Neben einem Kirchenchor, der extra aus Deutschland für diese Veranstaltung angereist war, sorgte eine Musikgruppe aus Bolivien für gute Stimmung. Es dauerte nicht lange, bis die ersten Besucher anfingen zu tanzen. Es war sehr schön zu sehen, wie sich die Leser auf der Feier vergnügten. Als weiteres Highlight gab es eine Verlosung mit tollen Preisen, zum Beispiel Hotelgutscheinen, bei der die Mitglieder der Redaktion natürlich nicht teilnehmen durften. Alles in allem zeigte sich auch der Redaktionsleiter zufrieden mit der Veranstaltung: Insgesamt hatten wir rund 3.000 Euro für den guten Zweck eingenommen.

 

Was tun nach dem Abi?

Erste Beobachtungen

Seit fünf Tagen lebte ich nun in Kathmandu, Nepals Hauptstadt. Fünf Tage voller neuer Eindrücke und Beobachtungen, besonders was die Menschen anging. Auf der Straße sind sie grundsätzlich eher zurückhaltend. Im Bus oder in einem Laden kommt es aber immer wieder vor, dass man von wildfremden Menschen angesprochen wird. In diesem Fall gibt es drei Fragen, die direkt zu Beginn gestellt werden: „Where are you from? What is your name? What is your religion?“ Besonders die letzte Frage ist interessant, da die Nepalesen davon ausgehen, dass man einer Religion angehört. Bekennt man sich jedoch als Atheist, schauen sie einen zunächst verwundert an. Ein Großteil der nepalesischen Bevölkerung ist hinduistisch, gefolgt von kleinen buddhistischen und muslimischen Gruppen. Christen gibt es kaum.

Viele Nepalesen sprechen Englisch und man kann sie recht gut verstehen. Verstehen sie etwas nicht, nicken sie nur und tun so, als hätten sie verstanden. Bei der nepalesischen Nickbewegung halten die Leute den Kopf leicht schräg und bewegen ihn wie eine liegende Acht. Es kann außer „ja“ auch so viel wie „einverstanden“ oder „danke“ bedeuten. Besonders bei letzterer Bedeutung lächeln die Menschen besonders lieb.

Nepal hat einen anderen Kalender als den christlichen, nämlich den Vikram Sambat. Er richtet sich nach den Mondphasen und ist dem christlichen Kalender um fast 57 Jahre voraus. Neujahr ist Mitte April, und das Jahr hat ebenfalls 365 Tage.

Die Menschen in Nepal haben eine offene und sehr gastfreundliche Art. Aber ich merke auch, dass die Kultur häufig eine Barriere ist. Es gibt zahlreiche religiöse Bräuche und Gewohnheiten, die ich aus Deutschland nicht kannte und die mir fremd waren.

Autor: Max  |  Rubrik: orientieren  |  09.11.2018
Autor: Max
Rubrik: orientieren
09.11.2018