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Was tun nach dem Abi?

"Drama, Baby, Drama!" (Teil 1)

Wer kennt sie nicht: Sie sind schön, sie sind berühmt und auf der ganzen Welt zu Hause - Topmodels. Sie dürfen in tolle Kleider schlüpfen und werden von Topfotografen für diverse Magazine abgelichtet. Die Fotos sind jedes Mal ein kleines Meisterwerk für sich. Welche Frau träumt nicht davon, einmal von einem Profiteam aus Make-up-Artist und Hair-Stylist zu solch einer Fashionqueen verzaubert zu werden?

Ich habe mir schon als kleines Mädchen gewünscht, einmal wie eine der vielen hübschen Frauen in den Magazinen auszusehen. Mein Faible für Mode war damals schon sehr ausgeprägt: Immer, wenn mir meine Mutter die Kleidung, die ich zum Kindergarten anziehen sollte, auf mein Bett gelegt hatte, habe ich mich geweigert, das von ihr bereits Ausgesuchte zu tragen und bin zu meinem Kleiderschrank getapst, um mir mein Outfit selbst auszusuchen. Natürlich war das Resultat meistens ein Kleid beziehungsweise ein Rock.

Mittags habe ich mich dann nicht selten mit meiner besten Freundin im Badezimmer verschanzt, ein Modemagazin als Vorlage genommen und die Schminksachen meiner Mutter geplündert. Wenn ich mir heute die Fotos angucke, die nach so einer „Prozedur" entstanden sind, dann kann ich mich vor Lachen kaum halten: Meine Freundin und ich posen mit viel zu großen Schuhen, Sonnenbrillen und was-weiß-ich-nicht-allem. Ach ja, die gute alte Zeit - ich denke gern daran zurück.

Umso mehr habe ich mich über das Geschenk gefreut, das ich von meinen Freunden zu meinem 19. Geburtstag bekommen habe ...

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: orientieren  |  May 19, 2009
Autor: Jacqueline
Rubrik: orientieren
May 19, 2009

Was tun nach dem Abi?

Tanz in den Mai - zwischen Geldscheinen und Partygläsern (Teil 3)

Ich hatte den Weg über die Tanzfläche zum Gast also heil überstanden. Das Schlimmste, was mir hätte passieren können, wäre eine ausschweifende Tanzeinlage eines gut gestimmten Gastes gewesen, die mir mein Tablett aus den Händen und die Getränke ins Nirwana gerissen hätte. Wer hätte gedacht, dass ich mich aber dennoch am Ziel blamieren würde? Ich jedenfalls nicht. Zumindest hatte ich es gehofft, aber „Herr Pechvogel" wollte wohl noch ein wenig länger bei mir residieren: Dummerweise stellte ich das Tablett nur halb auf den Tisch und begann damit, die Getränke, die auf der sicheren „Tischfläche" standen, an die Gäste zu verteilen. Natürlich dachte ich nicht daran, das Tablett währenddessen festzuhalten, und es kam, wie es kommen musste: Die Getränke, die auf der „luftigen" Tablettseite standen, segelten samt Tablett zu Boden. Zwar ging nichts zu Bruch, aber meine Hose und meine Schuhe durften sich in einem Wodka-Lemon-Gemisch aalen. Volltreffer! Ihr könnt euch ja gar nicht vorstellen, wie peinlich mir das alles war!

Nachdem ich den Boden gewischt, dem Gast ein neues Getränk gebracht und mich tausendmal entschuldigt hatte, lächelte mir derselbe nur freundlich zu: „Das ist ja nicht so schlimm!" Als „Trostpflaster" gab er mir ein Extrasümmchen Trinkgeld. Am liebsten wäre ich ihm um den Hals gefallen. Heutzutage so nette Menschen zu treffen ist leider keine Häufigkeit.

Mein Fazit: Kellnern will gelernt sein, und ich weiß mit ziemlicher Sicherheit, wo man mich berufstechnisch NICHT antreffen wird...

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: orientieren  |  May 12, 2009
Autor: Jacqueline
Rubrik: orientieren
May 12, 2009

Was tun nach dem Abi?

Tanz in den Mai — zwischen Geldscheinen und Partygläsern (Teil 2)

Die Feier kam also langsam aber sicher in Gang: Es schnellten immer mehr Hände in die Höhe  -die Gäste wollten etwas zu Trinken bestellen. Doch wie ich es bereits mit „weiblicher Intuition" vorausgesehen hatte, verlief der Abend leider nicht ganz so glatt, wie ich es mir erhofft hatte.

Das Ganze fing so an: Ein Gast hatte für seine Bestellung eine Summe unter zehn Euro zu bezahlen. Aus mir eher unerklärlichen Gründen wollte er dies mit einem Zweihunderteuroschein tun. Toll. Wirklich zu freundlich. Ich fühlte mich wie ein Opfer der „Versteckten Kamera". Mit einem leisen Seufzer machte ich mich daran, das passende Wechselgeld herauszukramen. Ich hatte gerade alles zusammengesucht, als mir sein Tischnachbar auf die Schulter klopfte: „Ach, weißt du was, wir machen das einfach so, dass du mir den Zweihunderter gibst und ich einfach gleich mit dem Geld hier meine Bestellung mitbezahle - ist vielleicht einfacher so." Er wedelte mit einigen Fünfzigerscheinchen. „Ja, natürlich", quetschte ich zähneknirschend (aber lächelnd!) hervor, denn wenn ich eins wusste, dann war es „Der Kunde ist König!"

Damit aber nicht genug - der Pechvogel hatte noch mehr für mich parat: Ein anderes Mal bewegte ich mich langsam mit einem total überfüllten Tablett durch die tanzende Menschenmenge und war heilfroh, als ich sicher und ohne etwas zu verschütten am richtigen Tisch ankam. „Jetzt kann dir nichts mehr passieren", dachte ich - tja, falsch gedacht ...

To be continued

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: orientieren  |  May 8, 2009
Autor: Jacqueline
Rubrik: orientieren
May 8, 2009