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Was tun nach dem Abi?

Man kann ja nicht unter der Brücke wohnen!?

Das mit der Wohnungsfrage ist immer die Krux. Günstig, geräumig und gut gelegen sollte sie sein. Internet, Küche, WC und Fenster zum nach draußen schauen sollte sie haben. Geht das alles in Edinburgh? Großbritannien hat recht hohe Lebensunterhaltungskosten. Zum Glück wird Neuen an der University of Edinburgh die Suche erleichtert. Wer sich für die „University Accomodation“ bewirbt, hat als Neuling im ersten Jahr die Garantie auf einen Schlafplatz, danach wird es allerdings auch wieder schwieriger.

Natürlich hat man Vorstellungen wie, „man wird ja schon unterkommen" oder gibt sich mit weniger zufrieden. Aber eine Adresse und Anschrift braucht man nun mal, wenn es um Formulare, Rechnungen und Papierkram geht. Und im kalten Schottland mit Schlafsack unter der Brücke zu schlafen ist ja auch nicht so prickelnd.

Die Uni bietet Einzelzimmer, große Einzelzimmer und Doppelzimmer jeweils in WGs in Studentenwohnheimen an. Das heißt: Küche, Bad und WC werden geteilt. Entweder ist man dann Selbstversorger oder bekommt Essen aus der Mensa. Preislich fängt „self-catered“ bei ca. 80 Pfund pro Woche an und „catered“ kostet bis zu 150 Pfund die Woche. Ich habe mich letztendlich für ein Einzelzimmer und Selbstversorung entschieden. Erstens, weil ich dann essen kann, wann ich will, und zweitens, weil ich mir Kochen mit anderen auch ganz spaßig vorstelle. Und in der Kantine kann man zur Not ja sicher auch mal vorbeischauen. 

Autor: Manuel  |  Rubrik: orientieren  |  May 20, 2011
Autor: Manuel
Rubrik: orientieren
May 20, 2011

Was tun nach dem Abi?

Ein Sprung ins kalte Wasser der Schweiz

Da war ich schon ein paar Mal mit dem Zug in der Schweiz unterwegs, doch erst jetzt, bei meiner Fahrt nach Rorschach, fiel mir auf, wie groß doch die kulturellen Unterschiede zu Deutschland sind.

In der Schweiz heißt es z.B. „Halt anfordern“, wenn man bei einer Haltestelle aussteigen will, statt des „Stop“-Knopfes in den meisten deutschen Bussen. Außerdem wird freundlich darauf hingewiesen, dass dies ein rauchfreier Zug ist: „Dies ist kein Lungenzug“. Das würde ich doch bei der Deutschen Bahn nie lesen, oder?

Präzise, klare Worte. Und dann wäre da noch der Ruf der Schweizer Unis. Ein hoher Anteil an Auslandsstudenten, sehr gute Ausstattung und überschaubare Größen machen die Hochschulen attraktiv. Natürlich kostet das Leben zwischen Käse und Schoki auch einiges. An der Uni St. Gallen etwa wird einem vorgerechnet, mit monatlich 1.600 Euro an Ausgaben zu rechnen, denn schon die Studienkosten belaufen sich auf 180 Euro pro Monat. Die Mietkosten liegen etwa bei 500 Euro. Mein ehemaliger Klassenkamerad, der dort studiert, hat schon gescherzt, er ernährt sich nur noch von Reis, um Geld zu sparen. Viel Zeit muss er natürlich auch investieren. Aber zumindest das Französisch lernen blieb ihm im deutschsprachigen Teil der Schweiz erspart.

Autor: Manuel  |  Rubrik: orientieren  |  May 17, 2011
Autor: Manuel
Rubrik: orientieren
May 17, 2011

Was tun nach dem Abi?

Zwei Flüge und zwei Spritzen — vorerst!

Vom Hausarzt zum Gesundheitsamt und wieder zurück: Das war der ganz normale Behördengang, den ich durchlaufen habe, bis ich dann wusste, was ich noch an Impfungen brauche und wer dafür zuständig ist. Nur das Tropenistitut habe ich dabei ausgelassen. Und doch kann man hier die ländlichen Versorgungsstrukturen einmal loben.

Meine Hausärztin hat mein vollstes Vertrauen und sie hat mal wieder bewiesen, warum. Kaum angekommen und gefragt, welche Impfungen ich für Südostasien bräuchte, stellte sie fest, dass ich noch eine Typhusimpfung und eine Schnellimmunisierung gegen Japanische Enzephalitis bzw. Borreliose bräuchte. Sofort rief sie bei der Apotheke im Ort an, sodass ich noch am selben Tag zwei Spritzen bekommen konnte. Deshalb schaffe ich die restlichen Impfungen gerade noch bis zu meinem Abflug.

Stress kam nur auf, weil ich nun endlich meinen Flug gebucht habe. Am zweiten Sonntag im Mai soll es nun losgehen: Ab nach Kuala Lumpur, von da aus weiß ich immer noch nicht genau, ob es weiter nach Sandakan oder nach Kota Kinabalu gehen soll, obwohl ich dafür auf jeden Fall auch noch einen Flug buchen muss. Jetzt halte ich mich erst mal an meinen straffen Wochenzeitplan. Ich habe noch schnell Geld angefordert, Visa-Bedingungen für Malaysia, Thailand und Indien abgecheckt und bin dann ab ins Trainingslager, um von dort aus direkt zu meinem ersten Freiwassertauchgang zu fahren. Typischer Freizeitstress eben.

Autor: Manuel  |  Rubrik: arbeitsmarkt  |  May 13, 2011
Autor: Manuel
Rubrik: arbeitsmarkt
May 13, 2011