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Was tun nach dem Abi?

Orang-Utans kennt jeder!

Viele Borneoreisende kommen nur her, um Orang-Utans zu sehen. In der Wildnis bedeutet das aber anstrengende Tagestreks und Dschungelabenteuer aber natürlich keine Garantie tatsächlich auf einen zu treffen. Im Rehabilitaion Centre in Sepilok kommen täglich 800 Touristen während den Fütterungen in den Genuss die Affen zu sehen. Und vielen bleibt dieses Erlebnis, neben hundert anderen klickenden Fotokameras auf die Affen zu starren, mit einem flauen Gefühl im Magen in Erinnerung. Mich zog es allerdings zu den Borneon Sunbears, nachdem ich im Zoo Negara schon Freundschaft mit ihnen schließen konnte. Leider ist das Borneon Sunbear Conservation Centre noch in der Entstehung begriffen und nicht zugänglich für die Öffentlichkeit. Nach mehreren Telefonaten mit den richtigen Kontakten konnte ich dann aber doch in den Hinterhof kommen und erleben, wie eine Gruppe neuer Volunteers eingewiesen wurde. Ihre Aufgabe: Innerhalb der nächsten drei Wochen einen Zugang vom Parkplatz zum Areal bauen. Und der grüne Architekt dazu war auch anwesend.

Leider konnte ich die Fütterung dann nicht mehr wahrnehmen, weil ich „geschäftlich" weiter nach Sandakan sollte. Aber meine Orang-Utan-Begegnung hatte ich schon während dem Mittagessen: Ein Orang-Utan-Weibchen versuchte durch die Gitter der Kantine nach zwei Chickenburgern zu greifen. Alle innendrin packten natürlich ihre Kameras aus und sie staunte nicht schlecht. Wer sitzt jetzt im Käfig?, war da die berechtigte Frage!

Autor: Manuel  |  Rubrik: orientieren  |  Jul 29, 2011
Autor: Manuel
Rubrik: orientieren
Jul 29, 2011

Was tun nach dem Abi?

35 Bäume in Batu Puteh

Durch den Dschungel stapfen, sich mit Moskitos plagen und mit der Kelle Wasser schöpfen, statt fließend Wasser zu haben. Nicht gerade jedermanns Traum, aber ich genoss meine zwei Tage in Batuh Puteh, die ich als Volunteer des Mescot Kopel Homestay Programms dort verbrachte. Zusammen mit den anderen Freiwilligen, die rund vier Wochen hier sind, durfte ich am ersten Tag eine Flussfahrt machen Proboscis Affen aufspüren und abends zwischen Tausendfüßlern durch den Schlamm waten. Die Nacht verrbachten wir dann im Ecocamp, wo Autobatterien nur ein paar LEDs am Leuchten halten und man ohne Taschenlampe schnell den Feuerameisen zum Opfer fällt.

Am nächsten Tag hieß es dann aber wirklich anpacken: In einer Baumschule suchten wir 70 Baumsetzlinge aus, die aus im Regenwald gesammelten Samen gewachsen sind, und transportierten sie zu Plot sieben. Hier hatten die Volunteers am Tag zuvor mit Machete und Schaufel alle Sträucher und Ranken niedergemacht, die in diesem gerodeten Gebiet die Jungbäume normalerweise am Wachsen hindern. Nach einem kurzen Marsch mussten wir dann Löcher in eineinhalb Metern Abstand buddeln und Bäume pflanzen. Endlich aktiv schwitzen und dreckig werden für den Umweltschutz! Für unsere Setzlinge mussten wir dann am Nachmittag fruchtbare Erde vom Fluss in die Baumschule transportieren. Die Sonne kannte keine Gnade. Dafür kam aber am Abend nach dem Volleyballspiel mit den Dorfbewohnern der erfrischende Borneo-Regenschauer, der die ganze Nacht über andauerte.

Autor: Manuel  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Jul 27, 2011
Autor: Manuel
Rubrik: auszeit nach dem abi
Jul 27, 2011

Was tun nach dem Abi?

One coral a day keeps the doctor away

Im Oktober ist es soweit: Zusammen mit einem malaysischen Fernsehsender will „the Green Connection“ einen neuen Rekord im Korallen „pflanzen" aufstellen. Damit rund 100 Taucher mehrere tausend Korallenfragmente in Beton gießen auf dem Ozeanboden verteilen können (in Wirklichkeit ist die Prozedur natürlich etwas komplizierter), lautete unsere Mission in dieser Woche: Riffuntersuchungen auf Mabul.

Von Mabul aus finden alle Tauchausfahrten nach Sipadan statt, dem Taucherparadies schlechthin, mit Mantarochen, Schildkröten und Haien. Leider war es unsere Aufgabe ein schlechtes Riff zu finden, das wirklich eine Rehabilitation nötig hat. Und dennoch bekamen wir Schildkröten, Rochen und Korallen zu Gesicht. Selbst die schlechtesten Riffe um Mabul regenerieren sich natürlich. Trotzdem haben wir die Explosion eines Fish Bombing mitbekommen. Beim Fish Bombing werden Fische mithilfe selbstgemachter Bomben gefangen. Die Unter-Wasser-Explosion tötet ganze Fischschwärme und zerstört die darunter liegenden Riffe. Und Müll findet man auch überall. Wir konnten aber auch allen Resorts von dem Projekt erzählen und sie motivieren, an der Mabul Marine Week teilzunehmen. Aus Kostengründen waren wir natürlich in einem Backpackers untergebracht. Umso größer war der Wow-Effekt in den Resorts, wo man fast das Zehnfache zahlt.

Einzig meine Kamera bekam beim visuellen Riff-Check etwas Salzwasser ab, weil der Druck in zehn Metern Tiefe für das Gehäuse wohl doch zu groß war. Aber wir haben das perfekte Riff gefunden und konnten es doch noch ordentlich dokumentiert.

Autor: Manuel  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Jul 22, 2011
Autor: Manuel
Rubrik: auszeit nach dem abi
Jul 22, 2011