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Zwischen Schule und Beruf

Oder vielleicht doch ins Ausland?

Und da ist er, der Gedanke, der lange in meinem Hinterkopf geschlummert hat, den ich aber bisher unterdrückt habe. Seit mein jüngerer Bruder ins Ausland gegangen ist, bin ich neidisch auf ihn. Ober besser gesagt, ich bewundere, dass er den Mut für diesen Schritt aufgebracht hat, den ich selbst nicht habe. Ich bin sehr stolz auf ihn, ich selbst habe mich aber nie solche Abenteuer erleben sehen. Ich bin eher der Typ, der auf Sicherheit bedacht ist. Alles hinter sich lassen und sogar ein neues Land, eine neue Sprache und neue Menschen kennenlernen – das konnte ich mir bisher nicht vorstellen.
Doch seit einigen Wochen lässt mich dieser Gedanke nicht mehr los. Und wieder einmal bin ich dankbar für meine Freunde, die mich in dieser Hinsicht bestärken und ermutigen. Deshalb habe ich heute den Immatrikulationsantrag an der niederländischen Hochschule Windesheim in Zwolle für den Studiengang Global Project and Change Management eingereicht. Das kam selbst für mich überraschend und ich bin gespannt, wie sich mein Plan entwickeln wird.
Da stellen sich natürlich Fragen rund um Finanzierung, Wohnung, Leben, Umzug und Studentenleben. Die Internetseite der Universität leistet aber schon eine gute Starthilfe. Die Kosten scheinen allerdings recht hoch zu sein. Darüber sollte ich mir nun als Nächstes Gedanken machen.

 

Autor: Nina  |  Rubrik: orientieren  |  Oct 23, 2018

Zwischen Schule & Beruf

Wie Angst mich blockiert

Meine Freunde ermutigten mich, endlich beim Betrieb anzurufen, um mich nach dem aktuellen Stand meiner Bewerbung zu erkundigen. Gesagt, getan – ich rief an und bekam nach vier Versuchen auch endlich jemanden an den Hörer.
Und was kam dabei heraus? Sie sammeln noch Bewerbungen und wollen die Herbstferien abwarten. Vermutlich geht es erst Ende Oktober weiter. Die ganze Aufregung, Angst und Nervosität waren also völlig umsonst. Aber der Anruf tat gut, hat mich beruhigt und ich kann nun meiner anderen Arbeit in Ruhe weiter nachgehen, ohne ständig im Hinterkopf diese Angst haben zu müssen – ein befreiendes Gefühl! Meine Angst war im Nachhinein völlig unnötig.
Fazit: Ich muss lernen, mich meinen Ängsten zu stellen und unangenehme Dinge nicht immer aufzuschieben, sondern direkt anzupacken und hinter mich zu bringen. Vermeiden kann man sie eh nicht, aber so habe ich wenigstens etwas Kontrolle.

Autor: Nina  |  Rubrik: ausbildung  |  Oct 12, 2018
Autor: Nina
Rubrik: ausbildung
Oct 12, 2018

Zwischen Schule & Beruf

Rückschläge

Allem, was ich erlebe, ob es nun gut oder schlecht ist, versuche ich etwas Positives abzugewinnen. Manchmal ist das aber gar nicht so einfach – vor allem, wenn man sich Hoffnungen macht und am Ende doch enttäuscht wird.
Ich hatte mich bei zwei Unternehmen auf die Ausbildung zur Lebensmittelfachkraft beworben und nun von dem ersten Betrieb bereits eine Absage erhalten. Ich frage mich, woran es liegt, dass sie mir keine Chance geben wollen. Ich vermute, dass es vielleicht an meinem Alter liegt.
Dadurch ist die Wahrscheinlichkeit, dass es mit der Ausbildung noch klappt, stark gesunken. Die meisten Betriebe in Hannover sind nicht für mich geeignet, da es sich in der Regel um Fleischereibetriebe handelt.
Da ich mir aber keinen alternativen Plan überlegt habe, bekomme ich langsam Angst und das ist kein schönes Gefühl. Ich wollte beim zweiten Betrieb nachfragen, was mit meiner Bewerbung ist, schiebe das aber immer wieder hinaus, weil ich befürchte, eine Absage zu bekommen. Dabei ergibt das keinen Sinn. Eine Absage würde ich so oder so bekommen, ob ich nun anrufe oder nicht. Oder sie teilen mir mit, dass das Bewerbungsverfahren noch bis Ende des Jahres dauert. Aber so lange auf heißen Kohlen zu sitzen, wäre auch nicht toll.
Nun weiß ich nicht, was ich machen oder wie ich mich verhalten soll, suhle mich in meiner Unsicherheit und komme aus diesem Tief nicht heraus.

Autor: Nina  |  Rubrik: orientieren  |  Oct 5, 2018