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Zwischen Schule & Beruf

Jura - Pro und Contra

Während meiner Schulzeit habe ich ein Praktikum im Landes- und Arbeitsgericht absolviert, da ich mir vorstellen konnte, Jura zu studieren. Nach dem Praktikum war dieser Plan hinfällig, weil es doch sehr viel mehr Schreibtischarbeit war, als ich angenommen hatte.
Wegen meiner Betriebsratsarbeit im Kino nehme ich nun an einigen Seminaren teil, etwa zu Themen wie „Arbeitsrecht“ oder „Betriebsverfassungsrecht“. Der Dozent, der das erste Seminar hielt, meinte, ob ich nicht Jura studieren möchte, da mir die Themen anscheinend sehr leicht fielen und ich mich schnell in Gesetzestexte einlesen könne. Ich habe die Aussage am Rande wahrgenommen, aber keine weiteren Gedanken daran verschwendet. Aber das Seminar hat mir tatsächlich viel Spaß gemacht.
Dann hatte ich Anfang November ein weiteres Seminar und auch dort fiel auf, dass ich einen Draht zu juristischen Themen habe. Also habe ich mich mit dem Thema auseinandergesetzt, mich mit Freunden unterhalten und mich informiert. Der Verdienst ist zum Beispiel nicht schlecht. Jura kann trocken sein – muss es aber nicht. Es kann auch sehr interessant und herausfordernd sein. Außerdem könnte ich, wenn ich mich auf Medizinrecht spezialisiere, Medizin und Jura in Einklang bringen. Oder Umweltrecht wählen, was auch ein spannender Zweig ist.
Doch sehe ich mich als Anwältin? Schaffe ich es überhaupt, acht bis zehn Semester ein Grundstudium der Rechtswissenschaften durchzuziehen? Dafür brauche ich viel Motivation. Und ich glaube das wäre mein größtes Problem: die dauerhafte Motivation.

 

Autor: Nina  |  Rubrik: orientieren  |  Jan 8, 2019
Autor: Nina
Rubrik: orientieren
Jan 8, 2019

Zwischen Schule & Beruf

Eine Alternative zum Medizinstudium?

Schon als Kind habe ich davon geträumt, Ärztin zu werden. Erst war Tierärztin mein Traumberuf, bis mir schmerzlich bewusst wurde, dass man dabei auch Tiere einschläfern muss. Doch den Wunsch, Ärztin zu werden, hatte ich sehr lange. Ich habe mich immer im medizinischen Bereich gesehen, was vielleicht darin liegt, dass meine Mama Krankenschwester ist. Leider hat es dann am N.c. gehakt und so habe ich den Traum, Medizin zu studieren, leider aufgeben müssen.
Aus der Not heraus entschied ich mich für ein sozialwissenschaftliches Studium, was ich aber schnell wieder abgebrochen habe. Da mir Medizin aber weiterhin nicht aus dem Kopf gehen wollte, entschied ich mich für die Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten, in Vorbereitung auf das Medizinstudium – gewartet hatte ich ja schon ein paar Semester. Während der Ausbildung habe ich mich dann doch gegen ein Medizinstudium entschieden, da ich in dieser Zeit viele Eindrücke vom Arbeitsalltag einer Ärztin gewinnen konnte und das nicht das war, was ich wollte.
Und nun sitze ich hier, habe mein zweites Studium abgebrochen und überlege mir, eine Ausbildung zur Operationstechnischen Assistentin (OTA) anzufangen. Ich werde kein Medizinstudium schaffen, dafür bin ich nicht motiviert genug. Die Ausbildung zur OTA wäre vielleicht eine Alternative. Aber reicht mir das? Ich weiß es nicht.

 

Zwischen Schule & Studium

Einfach mal raus

Manchmal kommt man an den Punkt, wo man nicht mehr weiter weiß und einfach nur raus muss. Raus aus dem gewohnten Umfeld und dem Alltag.
Also, Rucksack packen und los geht's. Egal, ob es nur ein paar Tage oder mehrere Wochen sind – jeder braucht mal ein wenig Ablenkung und Zeit für sich selbst.
Dabei muss es gar kein aufregendes Reiseziel sein, manchmal reicht auch schon der Besuch bei einer Freundin in einer anderen Stadt, um sich abzulenken und abschalten zu können.
Was mir in den vergangenen Tagen und Wochen wieder einmal geholfen hat, war Yoga. Nicht nur, dass man sich dabei automatisch und zwangsläufig Zeit für sich nehmen muss, sondern man stärkt auch noch seinen Körper, fokussiert seine Gedanken und kann mal komplett runterfahren. Das ist unglaublich wichtig!
Und so habe ich meinen Rucksack inklusive Yogamatte gepackt und bin zu meiner besten Freundin gefahren, habe jeden Tag meine Yogaeinheit gemacht, mit Hunden gekuschelt und war lange an der frischen Luft spazieren. Das tat gut.
Und am liebsten würde ich dieses Jahr noch einmal ganz alleine irgendwohin, wo ich mit mir, meinen Gedanken und meiner Yogamatte ganz alleine bin. In die Wälder? In die Berge? Oder ans kalte Meer? Wer weiß, wohin mich meine Füße noch tragen werden. Aber egal wohin, ich werde dankbar dafür sein. Und dankbar dafür, dass ich gesund bin, dass ich das Privileg habe, reisen zu können und, dass ich tolle Menschen um mich habe, die mich immer wieder stützen und auffangen.