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Jeder Fünfte Minijobber arbeitet auf Abruf

IAB-Studie

Jeder Fünfte Minijobber arbeitet auf Abruf

Insbesondere Minijobber müssen damit rechnen, dass ihre Arbeitszeit vom Arbeitgeber flexibel geplant wird – rund zwölf Prozent von ihnen sind davon betroffen. Das ergab eine Befragung von 25.000 Personen durch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung (IHW). Insgesamt arbeiten 4,5 Prozent der Beschäftigten in Deutschland auf Abruf.

Arbeit auf Abruf bedeutet, dass lediglich die Dauer der wöchentlichen Arbeitszeit vereinbart ist, die Lage der Arbeitszeit jedoch vom Arbeitgeber variabel festgelegt wird. Diese Arbeitsform kommt besonders häufig bei Berufen im Lebensmittel- und Gastgewerbe vor (9 Prozent), da die Geschäftstätigkeit dort am meisten schwankt.

Davon zu unterscheiden sind Rufbereitschaft und Bereitschaftsdienst. Diese werden zusätzlich zur regulären Arbeitszeit geleistet. Bei der Rufbereitschaft muss der Arbeitnehmer in einer vereinbarten Frist zum Arbeitsplatz gelangen, während er im Bereitschaftsdienst direkt vor Ort bleibt, um die Arbeit bei Bedarf unverzüglich wieder aufzunehmen. Beide Formen sind zum Beispiel in Krankenhäusern üblich, am häufigsten kommen sie jedoch in Sicherheitsberufen wie dem Polizeivollzugsdienst vor.

Mehr Infos

Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB)
www.iab.de/de/informationsservice/presse/presseinformationen/kb1418.aspx

abi>> 16.08.2018