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Azubi „kleinerer“ Berufe öfter im Ausland

Mobilitätsstudie

Azubi „kleinerer“ Berufe öfter im Ausland

Im Jahr 2017 haben rund fünf Prozent aller Auszubildenden in Deutschland einen Teil ihrer Ausbildung im Ausland verbracht – rund die Hälfte davon über das Programm Erasmus+. Doch in welchen Ausbildungsberufen waren Auslandsaufenthalte am beliebtesten?

Die mit Abstand stärkste Gruppe unter den dualen Ausbildungsberufen sind Industriekaufleute – bei bundesweit 17.352 Auszubildenden im Jahr 2017 gingen 1.788 im Rahmen von Erasmus+ in ihrer Ausbildung ins Ausland, zeigt eine Studie der Nationalen Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB). Das entspricht einer Mobilitätsquote von 10,3 Prozent, die also die vom Deutschen Bundestag bis 2020 angestrebte Zielmarke von zehn Prozent bereits erreicht.

Außerdem bemerkenswert: Überdurchschnittlich viele Azubis aus „kleineren“ Berufen gehen ins Ausland: Bei den Investmentfondskaufleuten sind es etwa 70 Prozent, bei den Elektronikern/innen für Gebäude- und Infrastruktursysteme 24 Prozent und bei den Elektroanlagenmonteuren/innen 20 Prozent. Auch Goldschmiede/innen (16 Prozent) und Kosmetiker/innen (15 Prozent) haben eine hohe Mobilitätsquote. Die Analyse der Mobilitätsstudie beim BIBB zeigt auch, dass in Berufen mit vielen Auszubildenden ein Auslandsangebot nur selten genutzt wird – zum Beispiel bei den Kaufleuten im Einzelhandel sowie Verkäufern/innen liegt die Erasmus+-Mobilitätsquote jeweils nur bei 0,74 bzw. 0,45 Prozent.

Mehr Infos

Nationale Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung

www.na-bibb.de/presse/news/mobilitaetsstudie-2017/

 

abi>> 24.08.2018