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Vergütung je nach Branche und Region

Ausbildungsvergütung

Vergütung je nach Branche und Region

Wie viel ein Auszubildender während seiner Ausbildung verdient, variiert je nach Branche und Bundesland zwischen 610 und 1.580 Euro. Die Differenz innerhalb derselben Ausbildung kann dabei bis zu 300 Euro betragen, fand nun das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) heraus.

Ein angehender Kfz-Handwerker im dritten Ausbildungsjahr verdient in Baden-Württemberg beispielsweise 956 Euro, in Brandenburg dagegen nur 660 Euro. Über die höchste Vergütung können sich dem WSI zufolge Auszubildende im vierten Lehrjahr im westdeutschen Baugewerbe freuen – sie erhalten bis zu 1.580 Euro im Monat. Am wenigsten verdienen thüringische Auszubildende im Kfz-Handwerk im ersten Lehrjahr mit 610 Euro. Die Metall- und Elektroindustrie ist die Branche mit den insgesamt höchsten Azubi-Vergütungen.

In allen anderen Bereichen sind ein Ost-West- sowie ein Süd-Nord-Gefälle zu beobachten. Dies bedeutet, dass Auszubildende im Osten weniger verdienen als im Westen, dasselbe gilt für Norden und Süden. Unterschiede entstehen vor allem dort, wo Betriebe nicht tariflich gebunden sind. Zudem gilt der Mindestlohn nicht für Ausbildungen. Bundeseinheitliche Tarifregelungen gibt es nur in manchen Bereichen wie dem Öffentlichen Dienst, bei Banken oder der Deutschen Bahn.

Mehr Infos

Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut

www.boeckler.de/112346_115175.htm

abi>> 13.08.2018