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Immer mehr Azubis gehen ins Ausland

Auslandserfahrung

Immer mehr Azubis gehen ins Ausland

31.000 Azubis sammelten 2017 während ihrer Ausbildung berufliche Erfahrungen im Ausland. Das sind doppelt so viele wie 2010, zeigt die Studie „Auslandsaufenthalte in der Berufsausbildung 2017“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) – und es sollen noch mehr werden.

Berufsschulen, Unternehmen und Auszubildende sind sich einig: Ein Auslandsaufenthalt stärkt die Motivation für den Beruf sowie Kompetenzen wie Verantwortungsbereitschaft und Fremdsprachenkenntnisse. Ein Ziel der Bundesregierung ist es daher, dass im Jahr 2020 bereits jeder zehnte Azubi Auslandserfahrung sammeln kann – 2017 waren es trotz der Steigerung zu den Vorjahren 5,3 Prozent.

Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, die fast zwei Drittel der deutschen Azubis ausbilden, haben laut der Studie erkannt, dass international mobile Ausbildungsplätze attraktiver sind. Sie wollen entsprechende Angebote machen, wünschen sich aber mehr Informationen, Hilfestellungen und klar definierte Zusatzqualifikationen für ihre Azubis.

Auslandsaufenthalte während der Berufsausbildung werden vom BMBF durch Erasmus+, binationale Programme mit Frankreich und Israel sowie durch die Informations- und Beratungsstelle für Auslandsaufenthalte in der beruflichen Bildung (IBS) unterstützt. Seit Herbst 2017 fördert zudem das Pilotprojekt „AusbildungWeltweit“, Azubis und Ausbilder/innen für Aufenthalte in Staaten, die nicht von Erasmus+ abgedeckt werden.

Mehr Infos

Bundesministerium für Bildung und Forschung

www.bmbf.de/de/mehr-auszubildende-sammeln-auslandserfahrung-6654.html

abi>> 01.08.2018