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Kritik an Azubi-Vergütung

Deutscher Gewerkschaftsbund

Kritik an Azubi-Vergütung

Den Vorschlag des Bundesbildungsministeriums für eine Mindestausbildungsvergütung von 504 Euro findet der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) „nicht ausreichend“. Die meisten Vergütungen für Azubis liegen bereits oberhalb dieser Grenze, daher würde kaum ein Azubi profitieren.

Der DGB fordert eine Mindestausbildungsvergütung in Höhe von 80 Prozent der durchschnittlichen tariflichen Ausbildungsvergütung des jeweiligen Ausbildungsjahres. Am Beispiel der Zahlen des Jahres 2017 bedeutet das 635 Euro im ersten Ausbildungsjahr, 696 Euro im zweiten, im dritten 768 Euro und im vierten Ausbildungsjahr 796 Euro.

Der Vorschlag des Bundesbildungsministeriums orientiere sich am BAföG und berücksichtige nicht den Gewinn der Unternehmen durch die Arbeit von Azubis. Die Mindestausbildungsvergütung soll bundes- und branchenweit gelten, fordert der DGB.

Mehr Infos

Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)

www.dgb.de/presse/++co++8916e118-e3f7-11e8-9b4a-52540088cada

abi>> 14.11.2018