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Mehr Geld für Azubis

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Mehr Geld für Azubis

Im vergangenen Jahr haben Auszubildende in Deutschland im Schnitt 908 Euro brutto im Monat verdient – das waren 3,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Am besten bezahlt wurden angehende Maurer, am schlechtesten angehende Schornsteinfeger.

Für die Auszubildenden kommt es finanziell durchaus darauf ein, ob sie in West- oder in Ostdeutschland arbeiten: Im Westen verdienten sie durchschnittlich 913 Euro brutto im Monat, im Osten 859 Euro. Prozentual wurden die tariflichen Ausbildungsvergütungen 2018 im Osten (3,9 Prozent) etwas stärker erhöht als im Westen (3,6 Prozent). Zu diesen Ergebnissen kommt das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

Außerdem zeichnen sich bei den Ausbildungsberufen jene ab, die über- beziehungsweise unterdurchschnittlich vergütet werden: Hoch lagen die Monatsverdienste bei Maurer/-in (1.159 Euro), Mechatroniker/-in (1.088 Euro), Industriekaufmann/-frau (1.047 Euro) und Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen (1.035 Euro). Vergleichsweise niedrig waren sie zum Beispiel in den Berufen Maler/-in und Lackierer/-in (718 Euro), Bäcker/-in (678 Euro), Florist/-in (617 Euro), Friseur/-in (584 Euro) sowie Schornsteinfeger/-in (518 Euro).

Unterschiede zeigen sich auch zwischen den Branchen: Hier liegen der Öffentliche Dienst (999 Euro) sowie Industrie und Handel (975 Euro) vorne. In freien Berufen (z.B. Medizinische/r Fachangestellte/r, Steuerfachangestellte/r; 832 Euro), im Handwerk (769 Euro) sowie in der Landwirtschaft (767 Euro) fielen die Azubi-Verdienste 2018 unterdurchschnittlich aus.

abi>> 25.01.2019