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Metalle in Form bringen

Verfahrenstechnologe

Metalle in Form bringen

Als angehender Verfahrenstechnologe Metall kann man sich künftig in vier Fachrichtungen spezialisieren. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat nämlich die Berufsausbildung an die modernen Anforderungen der Branche angepasst.

Verfahrenstechnologen erzeugen und formen Stahl, Kupfer, Aluminium, Blei oder Gold um. Sie überwachen, steuern und optimiere die entsprechenden Produktionsabläufe. Bei der dreieinhalbjährigen Ausbildung kann man sich seit der Neuordnung in eine von vier Fachrichtung spezialisieren: Eisen-und Stahlmetallurgie, Stahlumformung, Nichteisenmetallurgie oder Nichteisenmetallumformung.

Ausschlaggebend für die Neuordnung waren – neben den Anforderungen für die Industrie 4.0 – auch Themen wie Leitsysteme, prozessbegleitende Systeme und integrierte Managementsysteme. Ebenso wurden neue Ausbildungsinhalte wie Kundenorientierung, Englisch, Teamarbeit sowie lebenslanges Lernen aufgenommen. Die bisherige Prüfungsstruktur der klassischen Zwischen- und Abschlussprüfung wird künftig durch die gestreckte Abschlussprüfung ersetzt.

Im Jahr 2016 erlernten insgesamt mehr als 1.800 Auszubildende den Beruf Verfahrensmechaniker/-in in der Hütten- und Halbzeugindustrie. 2017 wurden 525 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen. Die monatliche Ausbildungsvergütung beträgt im Durchschnitt rund 1.000 Euro.

Mehr Infos

Bundesinstitut für Berufsbildung

www.bibb.de/de/pressemitteilung_82105.php

abi>> 24.07.2018