Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Höchste Präzision für Messer, Sägen und Co.

Modernisierte Ausbildung

Höchste Präzision für Messer, Sägen und Co.

Modernisiert und umbenannt: Was bisher die Ausbildung zum Schneidwerkzeugmechaniker war, ist nun die zum Präzisionswerkzeugmechaniker. Das Bundesinstitut für Berufsausbildung (BIBB) hat damit insbesondere auf neue Anforderungen reagiert, denen sich die Berufstätigen aufgrund innovativer Verfahren und Werkstoffe stellen müssen.

Ob Messer und Scheren im Haushalt, in der Gastronomie und Lebensmittelindustrie oder Bohr- und Fräswerkzeuge sowie Sägeblätter im Maschinen- und Metallbau: Nur mit scharfem, sehr präzise gearbeitetem Werkzeug lässt sich vernünftig schneiden. Präzisionswerkzeugmechaniker stellen dieses her und sind auch für die Instandhaltung zuständig. Der neue Ausbildungsberuf teilt sich auf in die Fachrichtungen Zerspanwerkzeuge beziehungsweise Schneidwerkzeuge. Die Modernisierung des Ausbildungsberufes ermöglicht, neuen technischen, wirtschaftlichen und organisatorischen Anforderungen gerecht zu werden, die durch neue Verfahrenstechniken, moderne Maschinensysteme und neue Werkstoffe auf die Auszubildenden zukommen.

Die Ausbildung dauert weiterhin dreieinhalb Jahre und wird statt mit einer Zwischen- und Gesellenprüfung nun mit einer gestreckten Gesellenprüfung abgeschlossen. Im Jahr 2016 entschieden sich 200 Auszubildende für diesen Beruf, im Jahr 2017 waren es 69 Auszubildende. Die Übernahme- und Weiterbildungschancen sind laut dem BIBB sehr gut – so können Azubis nach dem Abschluss beispielsweise eine Weiterbildung zum Schneidwerkzeugmechanikermeister oder zum staatlich geprüften Techniker anschließen.

Mehr Infos

Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

www.bibb.de/de/pressemitteilung_82280.php

abi>> 16.08.2018