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Viele Azubis arbeiten zu viel

Ausbildungsreport

Viele Azubis arbeiten zu viel

Mehr als die Hälfte der Auszubildenden arbeitet über 40 Stunden pro Woche, macht Schichtarbeit oder muss auch nach der Arbeit für den Betrieb erreichbar sein. Das stellte sich bei der Umfrage des 13. Ausbildungsreports des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) heraus.

Zwei Drittel der rund 15.000 Befragten müssen demnach regelmäßig Überstunden leisten. Über die Hälfte muss auch in ihrer Freizeit mobil erreichbar sein – jeder fünfte sogar häufig bis immer. Trotz Jugendarbeitsschutzgesetz arbeitet jeder zehnte Befragte unter 18 Jahren über 40 Stunden. Nur die Hälfte der Minderjährigen bekommt dafür einen Freizeitausgleich. Niedrig ist der Anteil der Auszubildenden, die mehr als fünf Tage pro Woche arbeiten (3.8 Prozent), gibt der DGB an.

Es zeigte sich aber auch: 70 Prozent der befragten Jugendlichen sind mit ihrer Ausbildung zufrieden. Dabei bestehen laut DGB große Unterschiede zwischen den Branchen und Berufen: Während Mechatroniker/in, Industriemechaniker/in und Verwaltungsfachangestellte/r sehr gut bewertet wurden, schnitten Berufe wie Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r, Fachverkäufer/in im Lebensmittelhandwerk und Tischler/in schlecht ab.

Mehr Infos

Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)

www.dgb.de/themen/++co++6affe908-ac3a-11e8-907c-52540088cada

abi>> 10.09.2018