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Akademiker erledigen immer mehr Routinearbeit

Digitalisierung

Akademiker erledigen immer mehr Routinearbeit

Automatisierung und Digitalisierung führen nicht dazu, dass Beschäftigte mit Hochschulabschluss nur noch kreative Aufgaben lösen. Ihre gestiegene Routinearbeit ist aber auch komplexer geworden, zum Beispiel durch den Umgang mit mehreren Computerprogrammen. Das zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

So gab im Jahr 1979 noch jeder fünfte befragte Akademiker an, häufig Routinetätigkeiten auszuüben. Im Jahr 2012 hingegen, dem aktuellsten Befragungsjahr, war es schon beinahe jeder Vierte. Wider Erwarten bewirke die Digitalisierung nicht, dass Beschäftigte kreative Aufgaben ausüben können, während Maschinen die Routinetätigkeiten übernehmen, resümiert das IW.

Das sei aber durchaus auch eine gute Entwicklung für Arbeitnehmer: Die aktuell gute Arbeitsmarktlage zeige, dass mehr Routine im Job keineswegs den Arbeitsplatz gefährden muss. Auch in Zeiten des digitalen Wandels gäbe es weiterhin Bedarf für menschliche Routinearbeit. Unter anderem müssen Datenbanken gepflegt und Maschinen regelmäßig überprüft werden.

abi>> 05.07.2018

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