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Arbeitnehmer investieren in Weiterbildung

Weiterbildung im Beruf

Arbeitnehmer investieren in Weiterbildung

Rund 18 Milliarden Euro steuern Arbeitnehmer zu ihren Weiterbildungen bei. Besonders Aufstiegsfortbildungen und zertifizierte Bildungsgänge werden häufig in Anspruch genommen, wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) mitteilt.

Wenn es um Weiterbildung geht, sind Arbeitgeber in der Regel mit am Start. Die überwiegende Zahl beruflicher Weiterbildungen wird vom Arbeitgeber gefördert. Eine Ausnahme stellen insbesondere Aufstiegsfortbildungen und formale Bildungsgänge dar. Letztere führen zu zertifizierten Kompetenzen im regulären Bildungssystem und besitzen eine Mindestdauer von sechs Monaten. Zeit und Geld in besagte Aktivitäten müssen die Berufstätigen häufig selbst investieren.

Eine Analyse des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) ergab, dass interessierte Berufstätige davor nicht zurückschrecken. Im Jahr 2015 wurden pro Person durchschnittlich 381 Euro aus eigener Tasche für Weiterbildungsmaßnahmen ausgegeben. Berücksichtigt man Vor- und Nachbereitung, Organisation und Fahrten, kommt man auf durchschnittlich 128 Stunden ihrer Freizeit, welche die Teilnehmenden dafür aufwendeten.

Belohnung für den Aufwand sind die zufriedenstellenden Eigenschaften der Weiterbildungsaktivitäten. Hierzu gehören, nach Aussage der Teilnehmenden, der Ausblick auf eine bessere finanzielle Absicherung, das Gefühl, sich sinnvoll zu betätigen, Sozialkontakte zu pflegen und mehr Einfluss zu erlangen.

 

abi>> 15.06.2018

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