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Junge Juristen legen mehr Wert auf Ethik

Umfrage

Junge Juristen legen mehr Wert auf Ethik

Weniger als die Hälfte der heutigen Nachwuchsjuristen möchte noch in einer Kanzlei arbeiten. Jobs im öffentlichen Sektor werden dagegen immer beliebter. Das fand das Marktforschungs- und Beratungsunternehmens Trendence in einer Umfrage heraus.

Befragt wurden 2.200 Jurastudierende, Rechtsreferendare und junge Volljuristen. Ihren Antworten nach zu urteilen, stehen insbesondere Großkanzleien aus Frankfurt und Düsseldorf weniger hoch in ihrer Gunst, während kleinere und mittlere Kanzleien beliebter werden. Attraktivster Arbeitgeber ist für die Nachwuchsjuristen das Auswärtige Amt, es erzielte mit über 20 Prozent den besten Wert. Die international tätige Wirtschaftskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer liegt zwar weiterhin auf Platz 2 des Ranking, verliert aber so viele Bewerber wie kein anderer Arbeitgeber in den vergangenen fünf Jahren (4,5 Prozent). Grund sei laut Trendence eine fragwürdige Unternehmensethik durch umstrittene Mandate, etwa für sich bereichernde Banken.

Apropos: Die jungen Juristen legen bei der Unternehmenswahl neben Karriereperspektiven zunehmend Wert auf ethische Aspekte, Kollegialität und Wertschätzung. Zudem wächst der Wunsch nach flexiblen Arbeitszeiten. In diesem Bereich punkten vor allem mittelgroße und kleine Kanzleien, größere Kanzleien sind hier aus Sicht der Befragten oft noch zu rigide.

Mehr Infos

Trendence – Arbeitgeberranking Juristen

www.trendence.com/arbeitgeberrankings/studierende/juristen

abi>> 06.11.2018

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