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Kleinere Städte holen auf in Sachen Zukunft

Städteranking

Kleinere Städte holen auf in Sachen Zukunft

Die Stadt von morgen – in Deutschland konnten bisher vor allem München, Berlin, Stuttgart und Frankfurt im Städteranking des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) überzeugen. In der neuesten Ausgabe mischen jedoch auch viele kleinere Städte wie Darmstadt, Erlangen und Jena vorne mit.

Für das Ranking 2018 bewertete das IW nach drei Kriterien: „Niveau“ beinhaltet die Bereiche Arbeitsmarkt, Wirtschaftsstruktur, Immobilienmarkt und Lebensqualität, „Dynamik“ betrachtet die Entwicklung der vergangenen fünf Jahre und unter „Zukunft“ punkten forschungs- und entwicklungsstarke Städte.

Zum 15. Mal in Folge liegt München im Niveauranking auf Platz 1, im Bereich Dynamik führt die Stadt ebenfalls zum wiederholten Male – der guten Arbeitsmarktlage sei Dank. Auch dass Berlin (Start-up-Mekka), Frankfurt am Main (viele Touristen, viele Hightech-Gründer) und Stuttgart (exportstarke und hochinnovative Region) mindestens in einem der drei Rankings zu den Top Fünf zählen, ist laut IW nichts Neues.

Bei der Zukunftsrangliste stehen mit Darmstadt und Erlangen allerdings zwei kleine Großstädte ganz vorne. Darmstadt überzeugt vor allem durch seine Forschungsstärke im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik), Erlangen im Bereich Medizin, Medizintechnik und Gesundheit. Jena landet im Zukunftsranking auf Platz sieben und hat damit die besten Aussichten aller ostdeutschen Städte – unter anderem wegen seiner zahlreichen Forschungseinrichtungen.

abi>> 19.11.2018

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