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Konflikte bremsen Wirtschaft

Arbeitsmarktentwicklung

Konflikte bremsen Wirtschaft

Die Wirtschaft wächst im dritten Quartal 2018 langsamer als im Vorjahr. So lautet die Einschätzung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zur wirtschaftlichen Lage. Ein Grund dafür: internationale Handelskonflikte.

Weniger Exporte im deutschen Außenhandel sowie rückläufige Importe (-1,1 Prozent), sind weitere Faktoren, die laut IAB das Wirtschaftswachstum auf 0,4 Prozent verlangsamen. Ausgleich bietet die erhöhte binnenwirtschaftliche Nachfrage: Es wird zunehmend in Bau und Ausrüstung investiert. Während der Staat weniger konsumiert (-0,5 Prozent), wird die Binnenwirtschaft durch den privaten Konsum gestärkt. Trotz zunehmenden Preissteigerungen konsumieren Privatpersonen um 0,4 Prozent mehr als in den vergangenen Quartalen. Das kann auf die steigende Beschäftigung und höhere Löhne zurückgeführt werden, schätzt das IAB.

Dennoch bleibt die Arbeitsnachfrage hoch und die Meldungen in der Arbeitslosenversicherung stagnieren. Die Wirtschaftslage scheint sich in geringem Maß auf den Arbeitsmarkt auszuwirken. 

Mehr Infos

Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
www.iab-forum.de/einschaetzung-des-iab-zur-wirtschaftlichen-lage-juli-2018/

abi>> 23.08.2018

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