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Vorstände weiter männerdominiert

Gleichberechtigung

Vorstände weiter männerdominiert

In deutschen Börsenunternehmen sind nur 56 von 697 Vorstandsmitgliedern sind weiblich. Den wünschenswerten Anteil von 40 Prozent erreichen bundesweit überhaupt nur zwei Unternehmen. Das zeigt ein Bericht der schwedisch-deutschen Allbright-Stiftung. Dabei fördern gemischte Vorstände die Innovationskraft von Unternehmen.

Die Vorstände der deutschen Börsenunternehmen bleiben weiterhin männlich dominiert. Nur acht Prozent der Vorstandsmitglieder sind Frauen. Interessant sei laut der Stiftung, dass trotz großer Fluktuation in den Vorständen kaum Frauen nachrücken. Nur sechs Frauen sind im vergangenen Jahr neu in Vorstände aufgestiegen. Der Studie zufolge werden neue Vorstände immer nach demselben Muster rekrutiert: Wirtschaftswissenschaftler oder Ingenieure um die 50, die ihre Ausbildung in Westdeutschland gemacht haben.

Dabei gäbe es für die Unternehmen gute Gründe ihre Vorstände divers zu besetzen. Studien zeigen, dass Unternehmen, die gemischte Vorstände haben, innovativer und wirtschaftlich erfolgreicher sind.

Mehr Infos

Allbright-Stiftung: "Die Macht der Monokultur"

www.allbright-stiftung.de/allbright-berichte/

abi>> 04.10.2018

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