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Kostenlos wichtiger als guter Datenschutz

Soziale Medien

Kostenlos wichtiger als guter Datenschutz

Die meisten Jugendlichen finden es nicht gut, dass soziale Medien wie WhatsApp oder Facebook ihre Daten speichern. Trotzdem würden sie kein Geld für eine höhere Datensicherheit ausgeben, fand nun das Institut für Deutsche Wirtschaft (IW) heraus.

Die heutigen Jugendlichen sind sogenannte „Digital Natives“, also mit dem Internet und sozialen Medien aufgewachsen. Sie hinterlassen Spuren in Form von persönlichen Daten, die von Portalen wie Facebook, YouTube oder Instagram gespeichert und weiterverkauft werden. Dadurch können sie angezeigte Werbung an den Nutzer anpassen – ein Erfolgsmodell, das ihnen millionenschwere Umsätze beschert.

Unter den 3.000 vom IW befragten deutschen Schülern, die zwischen 14 und 21 Jahren sind, erklärten sich die meisten nicht bereit, für datenschutzfreundlichere Onlinedienste zu bezahlen – obwohl sie angaben, dass ihnen Datenschutz eigentlich wichtig sei. Nur ein Teil würde sich für einen geringen Betrag dazu bereiterklären. Die Befragung verdeutlichte, dass Jugendliche sich der Datenregelung bewusst sind und mehrheitlich nicht gut finden, ihr Online-Verhalten aber trotzdem nicht ändern, zog das IW Fazit.

In puncto Datenverarbeitung vertrauen die Befragten YouTube am meisten, gefolgt von Instagram und WhatsApp.

abi>> 06.07.2018