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Familie ist Studierenden wichtiger als Karriere

Work-Life-Balance

Familie ist Studierenden wichtiger als Karriere

Besonders bei männlichen Studierenden ist ein starker Wertewandel zu erkennen: Während in früheren Befragungen noch die Karriere Priorität hatte, steht jetzt die Familie hoch im Kurs. Das ergab eine Studie der Wirtschaftsprüfer der Ernst & Young Unternehmensberatung, bei der rund 2000 Studierende befragt wurden.

Der Traumjob eines typischen Studierenden sei demnach sicher und langfristig ausgelegt, gut bezahlt und in einem kollegialen Umfeld. Nur 41 Prozent der Befragten legen noch Wert auf eine steile Karriere – 2016 waren es noch 57 Prozent. Dagegen ist mehr als zwei Dritteln der jungen Akademiker die Familie das Wichtigste. Insbesondere Studierende aus den Sozial-, Geistes- und Literaturwissenschaften geben zudem an, dass das fachliche Interesse für sie wichtiger ist als die Verdienstaussichten. Für Mediziner, Wirtschaftswissenschaftler, Ingenieure und Juristen ist Gehalt aber noch ein wichtiges Kriterium.

Neun von zehn Befragten sind sicher, nach dem Hochschulabschluss schnell eine gute Arbeitsstelle zu finden. Die Mehrheit geht zudem davon aus, erst einmal mehr als 40 Stunden in der Woche zu arbeiten, rund 38.000 Euro Einstiegsjahresgehalt zu erhalten und nur für ein paar Jahre in ihrem ersten Job bleiben zu wollen.

Mehr Infos

Wirtschaftswoche zu Work-Life-Balance-Studie von Ernst & Young

www.wiwo.de/erfolg/hochschule/work-life-balance-immer-weniger-studenten-streben-eine-karriere-an/22918526.html

abi>> 03.09.2018

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